Der Einstieg in das Digitalzeitalter hat nicht geklappt, jetzt will sich Kodak wieder auf das Geschäft mit analogen Filmen konzentrieren. Das kündigte der Fotopionier am Donnerstag an. Das US-Unternehmen hatte im Jänner Insolvenz angemeldet und versucht nun einen radikalen Neustart. Dazu trennt sich Kodak von der Produktion von Digitalkameras, Videokameras und digitalen Bilderrahmen. Andere Hersteller dürfen Lizenzen für die Nutzung des Namens Kodak auf ihren Kameras erwerben.
Für Kodak sind analoge Filme und Fotopapier die Zukunft. Das mag zunächst eigenartig klingen, aber diese Sparte war bei Kodak bis zuletzt profitabel. Mit der Digitalkamera-Produktion ist Kodak hingegen schon länger tief in den roten Zahlen - erhalten blieb der Zweig bis heute lediglich aus Prestigegründen, schließlich hat Kodak-Ingenieur Steven Sasson 1975 im Labor der Firma die Digitalkamera aus der Wiege gehoben.
Garantieansprüche und Service verspricht Kodak für seine Kameras und Bilderrahmen auch weiterhin. Außerdem bleiben Fotodrucker, Online-Druckdienste, Kamerazubehör und Batterien im Portfolio.
(Red. )
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