Der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung spaltet sein defizitäres Geschäft mit Flüssigkristall-Bildschirmen (LCD) ab. Das teilte das Unternehmen am Montag nach einer Sitzung des Direktoriums mit. Die Sparte bereitet dem Konzern bereits seit längerem Sorgen. Wachsende Konkurrenz aus China und der weltweit dürftige Absatz mit TV-Geräten drücken auf die Nachfrage. Der japanische Partner Sony hatte sich daher zuletzt aus der LCD-Kooperation mit Samsung zurückgezogen.
Flüssigkristall-Bildschirme werden vor allem in Fernsehern, Smartphones, Handys, Computern und Laptops eingesetzt. Große Hersteller wie Samsung und dessen heimischer Rivale LG Display setzen verstärkt auf die neue Flachbildschirm-Technik OLED, die derzeit insbesondere in hochwertigen Smartphones verwendet wird. Die Unternehmen gehen davon aus, dass OLED sich auch in größeren Geräten wie TV-Geräten durchsetzen wird. Samsung hatte jüngst mitgeteilt, die eigene OLED-Sparte Samsung Mobile Display womöglich komplett zu übernehmen.
(Ag. )
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