Es ist ruhig geworden um die Facebook-Alternative Diaspora. Jetzt will das beinahe in Vergessenheit geratene Projekt aber wieder durchstarten. Eine Finanzierung durch das Y-Combinator-Program sorgt für frisches Geld und bereits im Sommer könnte Diaspora den Alpha-Status abschütteln, die Testphase verlassen und allgemein verfügbar sein. Das erzählten die Gründer in einem Interview mit der Bloomberg Businessweek.
Online-Netzwerk-Aufreger von 2010
Vor gut zwei Jahren sorgte das Projekt für Aufsehen. Vier New Yorker Studenten wollten ein Online-Netzwerk gründen, das anders als Facebook, die Kontrolle über die Daten den Nutzern überlässt. Selbst die Weiterentwicklung des Portals sollte über die Gemeinschaft erfolgen. 2010 startete eine Testphase und 2011 sollte das dezentrale Social Network starten. Dann aber gab es durch den Tod eines der vier Gründungsmitglieer im jungen Alter von 22 Jahren einen herben Rückschlag und der Start wurde auf unbestimmt verschoben.
(Red. )
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