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HP streicht bis zu zehn Prozent der Stellen

18.05.2012 | 18:34 |   (Die Presse)

Der US-Konzern beschäftigt in Österreich 850 Mitarbeiter. Auch die Konkurrenz schwächelt.

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Wien/Apa. Der weltgrößte Computerhersteller HP will Insidern zufolge mindestens 25.000 Jobs streichen, berichten US-Medien. Es soll ein Stellenabbau von acht bis zehn Prozent geplant sein, um Kosten zu sparen und die Konzernstrategie an die schwächelnde Nachfrage nach PCs anzupassen. Der US-Konzern beschäftigt weltweit 349.000 Mitarbeiter, davon 850 in Österreich. Dort wollte man am Freitag nichts sagen: Es handle sich um ein „Marktgerücht, das wir derzeit nicht kommentieren“, so eine Sprecherin von HP Österreich in Wien.

Mit Ausnahme des Wachstumsmarktes China sollen alle Länder von den Streichungen betroffen sein. Erst kürzlich hat HP angekündigt, die Drucker- und PC-Sparte zusammenzulegen. Konkrete Pläne könnte das Unternehmen am Mittwoch vorlegen, wenn die Zahlen für das zweite Quartal präsentiert werden.

 

Hoffen auf Microsoft

HP leidet unter der dürftigen Nachfrage nach Computern: Das Geschäft mit dem klassischen Computer wächst kaum, der Absatz von Smartphones und Tablets hingegen floriert. In diesem Geschäftsfeld ist Hewlett-Packard aber seit dem vergangenen Sommer nicht mehr vertreten. Der Ausflug ins Geschäft mit den Tablets floppte. Die Nase vorn haben dabei Rivalen wie Apple und Samsung. Dazu kommt die träge Wirtschaftsentwicklung.

Aber nicht nur HP tritt auf der Stelle. Auch die Technologieriesen IBM und Intel meldeten für die ersten Monate des Jahres stagnierende Umsätze. Aufwärts gehen könnte es im Herbst, wenn der US-Softwarekonzern Microsoft sein neues Betriebssystem Windows 8 auf den Markt bringt.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 19.05.2012)

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7 Kommentare

Wo ist mein Kommentar?

War meine Arbeit wieder umsonst?

Konzeptlosigkeit

HP ist seit Jahren innovations- u. konzeptlos, die Verkaufsstrategie war in weiten Teilen höchst fragewürdig und zielte nur darauf ab, ein vendor locking zu erreichen. Der Itanium war immer eine schlechte, überteuerte CPU, die Milliarden verschlungen hat. Deshalb haben auch alle Softwarehersteller, beginnend mit dem grossen Freund Microsoft, den Support dafür abgekündigt.

Leid tun mir die Mitarbeiter, die jetzt alles ausbaden müssen. Traurig.

Gast: strelnikov
19.05.2012 09:35
0 0

Schade

wenn dem so ist. HP stand bisher zumindest immer für Qualität und gutes Preis-/Leistungsverhältnis. Mein HP-Drucker leistet immer noch gute Dienste. Hoffen wir, sie erholen sich wieder.

Re: Schade

Gutes Preis Leistung Verhältnis?
Die Druckerpatronen gehören zu den teuersten auf dem Markt.
Patronen anderer Hersteller können durch die Patentierte Chiptechnologie nicht hergestellt werden.
Da kann man auch mit Parfum drucken, wäre Preiswerter.
Ich für meinen Teil habe zwei HP Drucker gegen Epson Drucker ersetzt. Hier kann ich wenigstens bei den Tintenpatronen preiswertere von Fremdherstellern mit Chip einsetzen.

Ha, Ha!

Vor gerade einer Stunde habe ich ueber einen HP-Kopierer maechtig geschimpft (voellig deppertes Menue, langsam sowieso).


Gast: handinhand
18.05.2012 13:24
6 0

Wen wundert das?

Niemanden.
Die meisten wollen HP-Produkte nicht einmal mehr geschenkt. Das jahrzehntelange extreme Verar.chen der Kunden zeigt schon länger ihre Früchte.
Das Kundenvertreibungsprogramm hat voll gegriffen.

Gast: Gast23498
18.05.2012 12:25
4 1

Verbockt

Der Konzern hat sich vom Musterknaben zum Ärgernis gewandelt. Schlechter Support und User-unfreundliches Update-service, bei dem sogar eingefleischte PC-ler die Nerven wegschmeissen:

Eines meiner Drucker zeigte ein Update an, ich bestätigte mit einem Klick und dachte mir das Update werde nun automatisch geladen. Fehlanzeige, der Browser öffnete und ich stand vor der Startseite von hp. Von dort aus war die page einfach nur mehr unübersichtlich und für den homp-PC User unverständlich und nicht zu gebrauchen.

HP hat leider sehr stark abgebaut. Viele brave Mitarbeiter müssen nun dran glauben.

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