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Mit dem Smartphone am Bankomaten Geld beheben

19.06.2012 | 09:54 |   (DiePresse.com)

Eine App zeigt Kunden den Kontostand und lässt sie einen beliebigen Betrag wählen, der dann am Geldautomaten ausbezahlt wird.

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Das US-Unternehmen NCR hat eine Software vorgestellt, die Bargeldbehebungen mit dem Smartphone ermöglichen. Der Prototyp besteht aus einer App für Android und iOS, die Kunden nach dem Einloggen den Kontostand anzeigt. Über die App kann ein beliebiger Betrag gewählt werden, der dann über einen klassischen Bankomaten ausgegeben wird. Banken müssten dazu lediglich die Software ihrer Automaten aktualisieren - die Umstiegsschwelle wäre also zumindest anbieterseitig recht gering. 

"Skimming"-Attacken verhindern

Bei dem Demosystem funktioniert die eigentliche Behebung über einen QR-Code. Der Code erscheint als Bild auf dem Bankomaten der Wahl und muss dort mit dem Smartphone fotografiert werden. Am Automaten selbst muss so keine Eingabe mehr getätigt werden, wodurch sogenannte "Skimming"-Attacken verhindert werden. Beim Skimming lesen Betrüger den PIN-Code mit - teilweise über versteckte Kameras, teilweise über dünne Folien über den eigentlichen Tasten. Bis Ende des Jahres will der Geldautomaten-Anbieter NCR das System zur Marktreife gebracht haben. 

 

(Red. )

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6 Kommentare

Nur Bares ist Wahres

Hab am Girokonto nur Daueraufträge, der Rest wird abgehoben.

Gast: pan-tora
20.06.2012 09:48
0 0

je technisierter...

das ganze wird, umso angreifbarer wird es. mit einem neuen device dazwischen reiszt man gleich 100 zusaetzliche sicherheitsluecken auf!

Antworten Gast: wy not "gast"
20.06.2012 10:44
0 0

Re: je technisierter...

ob das Telefon oder die Karte verwendet wird, ist nebensächlich - beides sind Technologien mit Sicherheitslücken.
Aber: 1) ich erspare mir die Karte mitzunehmen
2) ich kann den Code irgendwo eintippen, so als ob ich telefoniere, surfe usw., und gehe erst am Schluss zum Bankomaten...

Antworten Antworten Gast: pan-tora
20.06.2012 14:54
0 0

Re: Re: je technisierter...

natuerlich erspare ich mir eine ganze menge platz, wenn ich die karte aus meiner geldboerse nehmen kann, aber...
1. je genauer ein geraet auf eine funktion zugeschnitten ist, umso leichter tue ich mir mit sicherheitsmasznahmen (da es nur eine sehr beschraenkte anzahl an funktionen gibt um die ich mich als entwickler kuemmern muss)
2. wie lange meinen sie, braucht es um das system zu ueberlisten? die ersten theoretischen moeglichkeiten (da es das produkt noch nicht gibt) finden sich bereits jetzt in diversen foren

Na ja

Das hat wohl eher Unterhaltungswert. Ob ich die Zahlen am Telefon oder gleich am Bankomat eintippe, halte ich fuer unwesentlich.


Antworten Gast: Gast0815
20.06.2012 08:17
0 0

Re: Na ja

Sie haben die Tragweite dieser Änderung nicht kapiert.

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