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iPhone 5: Orange klagt über Lieferengpass

26.09.2012 | 15:11 |   (DiePresse.com)

Die Liefermenge sei "kleiner als erhofft", daher verzichtet Orange auf spezielle Verkaufsaktionen. Firmenchef Krammer hatte Apple zuvor kritisiert. Die anderen Mobilfunker können sich nicht beklagen.

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In zwei Tagen, am 28. September, startet der Verkauf des iPhone 5 in Österreich. Schon seit ein paar Tagen kann man des Gerät bei den heimischen Mobilfunkern vorbestellen. Allerdings dürfte es zumindest bei Orange ein Problem mit der Anzahl der Apple-Handys geben. "Leider wird die Liefermenge zum Verkaufsstart geringer ausfallen als erhofft", meldet Orange-Chef Michael Krammer in einer Aussendung. Daher werde es keine Spezialaktionen wie einen Mitternachts- oder Frühmorgenverkauf geben. Bestandskunden werden bei den Vorbestellungen bevorzugt behandelt.

Andere Mobilfunker: "Ganz gut gerüstet"

Bei anderen Netzbetreibern in Österreich wundert man sich auf Anfrage von DiePresse.com über die Aussagen von Orange. "Wir können uns nicht beklagen", kommentiert A1-Pressesprecherin Livia Dandrea-Böhm die verfügbaren Mengen des iPhone 5. Alle vorbestellten Geräte werden ab dem Verkaufsstart am 28. September verschickt. T-Mobile-Sprecher Klaus Lackner sagt: "Die zugesicherten Bestände sind ausreichend." Sowohl Bestands- als auch Neukunden könne man ausreichend mit Geräten bedienen, man sei "ganz gut gerüstet". Generell gebe es derzeit einen "absoluten Run" auf das iPhone 5, berichtet Lackner. Bei 3 sieht man sie Sache ebenfalls locker. "Wir sind ausreichend bestückt", erklärte ein Sprecher. Anhand der Vorbestellungen sei aber ersichtlich, dass das Interesse "höher ist als die verfügbare Ware". Das soll sich aber bald bessern: "Wir sind sehr zuversichtlich, dass in kürzester Zeit alle Kunden befriedigt werden können."

Orange-Kritik an Apple

Hinter vorgehaltener Hand gibt es Vermutungen, dass Apple Orange, beziehungsweise dessen Chef Michael Krammer, mit einem Lieferengpass für seine Äußerungen bestraft. Krammer hatte sich über "die strengen Vorgaben von Apple" geärgert und das Unternehmen als "nicht sehr kundenfreundlich" bezeichnet. Apple äußert sich wie üblich zu solchen Themen nicht öffentlich.

Mehr Display aber kein LTE für Österreich

Das iPhone 5 ist trotz des Namens das sechste Apple-Handy mit der Modellbezeichnung. Es wurde im Vergleich zum Vorgänger in vielen Bereichen verbessert. Das Display misst jetzt 4 statt 3,5 Zoll im 16:9-Format. Dennoch ist das neue Gerät schlanker und leichter als das Vorjahresmodell iPhone 4S und viele andere Konkurrenzprodukte. Das iPhone 5 ist das erste Apple-Mobilgerät, das ab Werk das neue Betriebssystem iOS 6 bietet. Neben einigen Verbesserungen dürften sich Kunden über das Fehlen von Google Maps ärgern. Apples eigene App sorgt derzeit mehr für Ärger und Hohn. Die angepriesene LTE-Funktion des iPhone 5 für schnelles mobiles Internet ist in Österreich derzeit nicht nutzbar.

(Noch) Kein LTE für Österreich
Das iPhone 5 nutzt für LTE die Frequenzen 850, 1800 und 2100 MHz. Österreichische Provider dürfen die flotten Datenfunktechnik nur auf 2600 MHz nutzen. Für 2013 steht eine Neuvergabe der Frequenzen an. Dann könnten auch die bisher nur für GSM nutzbaren 1800er-Frequenzen für LTE eingesetzt werden. Dieses "Refarming" der Mobilfunkfrequenzen kann aber erst geschehen, wenn der anstehende Kauf von Orange durch 3 von den Wettbewerbshütern genehmigt oder verboten wurde. Eine Entscheidung wird für November erwartet. In Deutschland wird LTE bereits auf 1800 MHz gefunkt.

(db)

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32 Kommentare
 
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Gast: Kramhart
28.09.2012 12:40
0 0

Apple schafft es auch nicht selbst zeitig

zu liefern. Wollte heute übers Internet direkt bei Apple.at bestellen und ich wurde auf 8 Wochen Wartezeit vertröstet ...

Gast: hwga
27.09.2012 23:19
0 0

Here we go again

Das alte Spiel halt...

Gast: Otto U
27.09.2012 18:24
0 3

Apple Gesetz Nr. 1.: "Man kritisiere Apple nie".

Gesetz Nr 2.: es gibt nur ein Gesetz.

Der Krammer soll man das Service in seinem Laden...

...auf Vordermann bringen. Wär ich bei Apple, würde ich die Bude gar nicht beliefern.

Re: Der Krammer soll man das Service in seinem Laden...

Ganz meine Meinung. Einmal Orange, NIE WIEDER Orange.

sim only vs. market invest

Orange kann sich die Finanzierung der iphones sowieso nicht mehr leisten.. wenn drei nicht einspringt und die Bude übernimmt können die zusperren..

Antworten Gast: Nasowas
27.09.2012 18:38
0 0

Echt?

Der größte Telekommunikationskonzern der Welt ist pleite?

Antworten Antworten Gast: nona
27.09.2012 23:20
0 0

Re: Echt?

Vodafone ist sicher nicht pleite.

Antworten Antworten Antworten Gast: Leser 4465831
28.09.2012 12:39
0 0

Vodafone???

Was hat Orange (=France Telecom) mit Vodafone zu tun? Abgesehen davon ist Vodafone nicht selbst in Österreich vertreten. Die haben nur ein lockeres Partnerabkommen mit der A1.

Antworten Antworten Gast: Rekoo
27.09.2012 20:24
0 1

Die sind nicht pleite,

aber die Fanboys hier posten jede Kritik an Apple gnadenlos nieder...

Gast: 133
27.09.2012 10:04
3 0

Jaja, Herr Oberleutnant a.D Krammer

mit den Grundwehrdienern habens die Sorgen nicht gehabt.
Apple zeigt ihnen die kalte Schulter !!!

Antworten Gast: usuallycesored
27.09.2012 11:01
0 2

Re: Jaja, Herr Oberleutnant a.D Krammer

.. Doofmeldung des Tages.
... &: Ihr Kommentar wurde gespeichert. Danke für Ihren Beitrag. Aus technischen Gründen kann es zu einer Verzögerung kommen, bis Ihr Kommentar online erscheint. Das können Sie vermeiden, indem Sie sich registrieren.

... lustig, als Registrierter weden Sie völlig ignoriert ;-)

2 0

ja,ja der hr. krammer

jetzt sind die äpfel für sein unvermögen verantwortlich. aber was solls, ein hausmeister ist eben kein manager....

Gast: UKW
26.09.2012 22:07
1 8

Gäääähn. Schnarch. Mega out, diese Masche.

1. Künstliche Verknappung

2. Man bezahle ein paar Leute, die sich vor den Geschäften anstellen und hysterisch kreischen

3. Der Rest folgt dem Herdentrieb

4. Medien machen mit und betreiben gratis Werbung (bzw. gegen Ausfolgung von gratis "Testgeräten an die Journalisten)


Re: Gäääähn. Schnarch. Mega out, diese Masche.

und wenn's wirklich so wäre wieso machen das dann nicht auch andere Firmen?

Re: Re: Gäääähn. Schnarch. Mega out, diese Masche.

Machen eh auch andere Firmen. Allerdings nicht so exzessiv. Und beim Applezeug zahlen Sie halt den Preisaufschlag, der durch solche Marketingmethoden obligatorsich ist.

Re: Re: Re: Gäääähn. Schnarch. Mega out, diese Masche.

Sie meinen das hoffentlich nicht wirklich ernst, oder?

Gast: hdals
26.09.2012 21:04
0 6

das htc nexus 4.3

ist eh viel besser:

http://www.imgup.ru/images/qxgx19187200.jpg

Re: das htc nexus 4.3

und die Gründe dazu wären welche?

Antworten Antworten Gast: Beretmüller
27.09.2012 18:25
0 2

Kaufen Sie sich mal

ein iPhone und ein Nexus und Sie wissen nach einer Stunde eta 150 gute Gründe...

Tolles Foto!

Sehr gutes Foto, liebe Redakteure! Der Schmutz unter dem Daumen ist ein toller Kontrast.

Weiter so,

euer Chefredakteur

Re: Tolles Foto!

und passt auch gut zum i-phone

Re: Re: Tolles Foto!

sie sind ja ein lustiges Kerlchen!

Falsche Annahme

Orange hat einfach kein Geld mehr. Darum wurden auch nur sehr wenige Apple Telefone bestellt. Man hat gehofft, dass der Drei-Orange Deal schneller über die Bühne geht.

Man sieht das an gewissen Aktionen, dass Orange kein Geld mehr für Handsets ausgibt. (Treuboniverdoppelung- also Geld statt Handy)
Des weiteren muss man nur mal in einen Shop reingehen. Keine Auswahl, bzw Handy momentan ausverkauft.

Das wurde schon gezielt seit einem Jahr so gemacht. Es gibt einfach kein Budget mehr dafür.

grüße
ein Insider

Antworten Gast: Anton Maratan
27.09.2012 18:33
0 0

Orange

ist als Teil der FT-Gruppe der größte in Österreich tätige Telekommunikationskonzern. Die haben weltweit 172.000 Mitarbeiter und einen konsolidierten Umsatz von ca. 45 Milliarden EUR. So gesehen ist die Behauptung, die hätten kein Geld, amüsant.

Re: Orange

Orange Austria ist eine Tochterfirma der France Telecom, fungiert aber als eigenständige Firma und ist faktisch Bankrott, man hat das Budget praktisch ausgereizt. Deswegen gibts in der Tat nur 3 Möglichkeiten:
*Drei kauft Orange.
*Ein neuer Betreiber kauft Orange
*Orange geht in den Konkurs, und aus der Konkursmasse, werden die Frequenzen von den anderen Betreibern rausgekauft.

Wahrscheinlich ist eher die erstere Variante.

 
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