20.06.2013 04:54 Merkliste 0

iPhone 5: Orange klagt über Lieferengpass

26.09.2012 | 15:11 |   (DiePresse.com)

Die Liefermenge sei "kleiner als erhofft", daher verzichtet Orange auf spezielle Verkaufsaktionen. Firmenchef Krammer hatte Apple zuvor kritisiert. Die anderen Mobilfunker können sich nicht beklagen.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

In zwei Tagen, am 28. September, startet der Verkauf des iPhone 5 in Österreich. Schon seit ein paar Tagen kann man des Gerät bei den heimischen Mobilfunkern vorbestellen. Allerdings dürfte es zumindest bei Orange ein Problem mit der Anzahl der Apple-Handys geben. "Leider wird die Liefermenge zum Verkaufsstart geringer ausfallen als erhofft", meldet Orange-Chef Michael Krammer in einer Aussendung. Daher werde es keine Spezialaktionen wie einen Mitternachts- oder Frühmorgenverkauf geben. Bestandskunden werden bei den Vorbestellungen bevorzugt behandelt.

Andere Mobilfunker: "Ganz gut gerüstet"

Bei anderen Netzbetreibern in Österreich wundert man sich auf Anfrage von DiePresse.com über die Aussagen von Orange. "Wir können uns nicht beklagen", kommentiert A1-Pressesprecherin Livia Dandrea-Böhm die verfügbaren Mengen des iPhone 5. Alle vorbestellten Geräte werden ab dem Verkaufsstart am 28. September verschickt. T-Mobile-Sprecher Klaus Lackner sagt: "Die zugesicherten Bestände sind ausreichend." Sowohl Bestands- als auch Neukunden könne man ausreichend mit Geräten bedienen, man sei "ganz gut gerüstet". Generell gebe es derzeit einen "absoluten Run" auf das iPhone 5, berichtet Lackner. Bei 3 sieht man sie Sache ebenfalls locker. "Wir sind ausreichend bestückt", erklärte ein Sprecher. Anhand der Vorbestellungen sei aber ersichtlich, dass das Interesse "höher ist als die verfügbare Ware". Das soll sich aber bald bessern: "Wir sind sehr zuversichtlich, dass in kürzester Zeit alle Kunden befriedigt werden können."

Orange-Kritik an Apple

Hinter vorgehaltener Hand gibt es Vermutungen, dass Apple Orange, beziehungsweise dessen Chef Michael Krammer, mit einem Lieferengpass für seine Äußerungen bestraft. Krammer hatte sich über "die strengen Vorgaben von Apple" geärgert und das Unternehmen als "nicht sehr kundenfreundlich" bezeichnet. Apple äußert sich wie üblich zu solchen Themen nicht öffentlich.

Mehr Display aber kein LTE für Österreich

Das iPhone 5 ist trotz des Namens das sechste Apple-Handy mit der Modellbezeichnung. Es wurde im Vergleich zum Vorgänger in vielen Bereichen verbessert. Das Display misst jetzt 4 statt 3,5 Zoll im 16:9-Format. Dennoch ist das neue Gerät schlanker und leichter als das Vorjahresmodell iPhone 4S und viele andere Konkurrenzprodukte. Das iPhone 5 ist das erste Apple-Mobilgerät, das ab Werk das neue Betriebssystem iOS 6 bietet. Neben einigen Verbesserungen dürften sich Kunden über das Fehlen von Google Maps ärgern. Apples eigene App sorgt derzeit mehr für Ärger und Hohn. Die angepriesene LTE-Funktion des iPhone 5 für schnelles mobiles Internet ist in Österreich derzeit nicht nutzbar.

(Noch) Kein LTE für Österreich
Das iPhone 5 nutzt für LTE die Frequenzen 850, 1800 und 2100 MHz. Österreichische Provider dürfen die flotten Datenfunktechnik nur auf 2600 MHz nutzen. Für 2013 steht eine Neuvergabe der Frequenzen an. Dann könnten auch die bisher nur für GSM nutzbaren 1800er-Frequenzen für LTE eingesetzt werden. Dieses "Refarming" der Mobilfunkfrequenzen kann aber erst geschehen, wenn der anstehende Kauf von Orange durch 3 von den Wettbewerbshütern genehmigt oder verboten wurde. Eine Entscheidung wird für November erwartet. In Deutschland wird LTE bereits auf 1800 MHz gefunkt.

(db)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

32 Kommentare
 
1 2

Re: Orange

Orange Austria ist eine Tochterfirma der France Telecom, fungiert aber als eigenständige Firma und ist faktisch Bankrott, man hat das Budget praktisch ausgereizt. Deswegen gibts in der Tat nur 3 Möglichkeiten:
*Drei kauft Orange.
*Ein neuer Betreiber kauft Orange
*Orange geht in den Konkurs, und aus der Konkursmasse, werden die Frequenzen von den anderen Betreibern rausgekauft.

Wahrscheinlich ist eher die erstere Variante.

Antworten Gast: Theodor III
27.09.2012 18:29
0 0

Nö, aus dem Markt hört man

dass alle Firmen zuwenig geliefert bekommen haben. Aber die anderen sagen das nicht in der Öffentlichkeit, während Orange mutiger ist.

Antworten Gast: RUmkka
26.09.2012 14:45
1 12

Unlogisch.

Wenn eh schon wenige bestellt wurden, wieso schafft Apple es dann nicht, diese geringe Menge vollständig zu liefern?

Antworten Antworten Gast: BB52s
27.09.2012 18:26
0 0

Da gibt es 2 Antworten:

1. Apple kann nicht liefern. 2 Apple will nicht liefern.

Re: Unlogisch.

Ganz und gar nicht unlogisch.

Während Betreiber a1/Tmobile/drei -Hausnummer- 10.000 Stück fürs erste Monat bestellt haben, hat Orange nur 300 Stück bestellt. Diese 300 werden auch geliefert.
Damits in der Öffentlichkeit aber besser aussieht, sagt man einfach, dass apple so böse auf dem Krammer ist (lächerlich) und deswegen weniger bekommt.

Genannte Zahlen sind fiktiv, wobei die Orangezahlen wohl ca. hinkommen ^^

Antworten Antworten Antworten Gast: RUmkka
27.09.2012 18:28
0 0

Ich fürchte

Sie haben mein Post inhaltlich nicht verstanden. Fanboy?

Antworten Antworten Antworten Gast: usuallycensored
27.09.2012 10:58
1 0

Re: Re: Unlogisch.

völlig korrekt - aber was erwarten Sie von er presse anderes? gute Recherche etwa ...

 
1 2