Das Debakel von Apples neuer Maps-App im aktuellen Handy- und Tablet-Betriebssystem iOS 6 hätte sich vielleicht vermeiden lassen. Wie Cnet berichtet, gab es reichlich Warnungen von Entwicklern, die im Vorfeld der Veröffentlichung Zugriff auf die Software erhalten hatten. Sie hatten Fehlerberichte an den Hersteller geschickt und bei jeder neuen Vorschauversion gewarnt, dass das gesamte Apple Maps zum Scheitern verdammt sei. Zu den berichteten Fehlern gehörten vertauschte Orte, Wolken in Satellitenbildern und Karten, die weniger Details bieten als die von Google Maps. Alles Kritikpunkte, die nach der Veröffentlichung von Apple Maps von einem breiten Publikum erneut aufgebracht wurden.
Funktionsverluste
Einer der Entwickler, die namentlich nicht genannt werden wollen, für ihre Apps aber auf Apple Maps bauen müssen, berichtet, dass ein Apple-Mitarbeiter sogar bestätigte, dass einer der Fehler intern schon längst bekannt sei. Lösungen gab es aber keine. Ein anderer Entwickler klagt, dass durch die Umstellung von Google Maps auf Apples eigene Lösung einige Features in seiner App nicht mehr richtig funktionieren würden. Der Tenor ist, dass Apple sich mehr Zeit für die Entwicklung der Software hätte lassen sollen.
Entschuldigung und Verbesserung
Apple-Chef Tim Cook hat sich bereits öffentlich für die Qualität der Maps-App entschuldigt und Verbesserungen angekündigt. Inzwischen dürfte Apple auch schon ein paar davon umgesetzt haben, wie es in dem Bericht heißt. Genaue Angaben seitens des Herstellers, welche Änderungen gemacht wurden und welche noch ausstehen, gibt es allerdings nicht.
(Red.)





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