Das Macbook Pro mit 15 Zoll ist nicht mehr der einzige Laptop mit "Retina Display". Apple hat im Rahmen der Präsentation des iPad mini sein neues Macbook Pro mit 13-Zoll-Display vorgestellt, das eine Auflösung von 2560 x 1600 Bildpunkte aufweist. Wie beim großen Bruder wurde das Gehäuse im Vergleich zum Vorgänger stark verkleinert. Es ist nur noch 1,9 Zentimeter dünn und wiegt knapp mehr als 1,7 Kilogramm. Bei den Schnittstellen setzt Apple auf je zwei Thunderbolt- und USB-3-Ports, außerdem ist gerade noch Platz für eine SD-Karte, einen HDMI-Ausgang und einen Kopfhöreranschluss.
Im Inneren arbeitet wahlweise ein Core i5 oder Core i7 Prozessor von Intel, der Arbeitsspeicher ist mit 8 Gigabyte angesetzt. Das Basismodell verfügt über Flash-Speicher mit 128 Gigabyte für Dokumente, Musik, Fotos und Videos. Das Basismodell hat Apple mit 1749 Euro angeschrieben. Natürlich lässt sich der Preis mit diversen Upgrades deutlich erhöhen.
Fünf Millimeter dünner iMac
Eine besondere Schlankheitskur hat der iMac erhalten. Mit einem besonderen Fertigungsprozess hat Apple den Desktop-Rechner neu entworfen, so dass er am Rand nur noch fünf Millimeter dünn ist. Trotzdem ist im Inneren ein kompletter Computer eingebaut, wie Apples Marketing-Chef Phil Schiller scherzhaft bemerkte. Wie bisher gibt es zwei Bildschirm-Größen: 21,5 Zoll mit 1920 x 1080 Bildpunkten und 27 Zoll mit 2560 x 1440 Bildpunkten. Das Display selbst ist ebenfalls dünner geworden, konkret um fünf Millimeter dünner als beim Vorgängermodell.
Etwas besonderes hat sich Apple für den Speicherplatz einfallen lassen. Wie bisher gibt es wahlweise bis zu 768 Flash-Speicher oder Festplatten mit 1 oder 3 Terabyte. Die neue, dritte Option nennt sich "Fusion Drive" und besteht aus 128 Gigabyte Flash-Speicher und entweder 1 oder 3 Terabyte Festplatte. Apple will damit annähernd die Leistungsdaten eines reinen Flash-Laufwerks erreichen. Das 21,5-Zoll-Modell kommt ab 1349 Euro, das 27-Zoll-Modell ab 1879 Euro. Auch hier steigt der Preis natürlich, je nach gewähltem Prozessor, Speicherplatz oder anderen Komponenten.
Auch der Mac Mini wurde aktualisiert. Er erhält ein neues Gehäuse, mit dem sich die Hardware leichter erweitern lässt. Das einfachste Modell verkauft Apple für 629 Euro mit einem Dual-Core i5-Prozessor mit 4 GB RAM und einer Festplatte mit 500 GB.
(db)


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