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iPad mini mit 7,9 Zoll und iPad der vierten Generation

23.10.2012 | 21:30 |  von Daniel Breuss (DiePresse.com)

Apple hat nicht nur ein kleineres iPad vorgestellt, sondern auch das nicht gerade alte neue iPad mit neuer Hardware ausgerüstet. Bei der Präsentation gab es giftige Seitenhiebe auf Googles Android-Plattform.

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Apple hat - wie im Vorfeld erwartet - sein neues iPad mini vorgestellt. Wie der Name schon sagt, ist das neue Gerät etwas kleiner als das bisherige Tablet-Zugpferd des Herstellers. Das iPad mini bietet ein 7,9-Zoll-Display mit 1024 x 768 Bildpunkten in einem sehr kompakten Gehäuse. Es ist nur 7,2 Millimeter dünn und wiegt 300 Gramm. Im Inneren arbeitet derselbe A5-Prozessor, der im iPhone 4S und iPad 2 eingesetzt wurde. Die Camera auf der Rückseite bietet eine 5-Megapixel-Kamera und 1080p-Video. Wie schon beim iPhone 5 wurde der alte Dock-Connector entfernt und der neue "Lightning" genannte Stecker eingesetzt. Das iPad mini soll ab 2. November auch in Österreich verkauft werden, die Preise beginnen ab 329 Dollar für das 16-Gigabyte-Modell nur mit WLAN. Die Mobilfunk-Version soll zwei Wochen später auf den Markt kommen.

Apple macht Googles Nexus 7 schlecht

Apple-Marketing-Manager Phil Schiller ätzte während der Vorstellung gegen Googles 7-Zoll-Tablet Nexus 7. Dieses sei nur aus Kunststoff, während das iPad mini aus Aluminium sei, außerdem bemerkte er die dickeren Ränder des Nexus 7. Schiller zeigte auch eine Reihe an ausgesuchten Apps, die auf dem iPad besser wirkten als auf dem Nexus-Modell. Apple strich auch hervor, dass nachs einen eigenen Berechnungen die verfügbare Fläche des iPad mini für Website-Darstellung um bis zu 67 Prozent größer sei als beim Nexus 7. Dass das Konkurrenzprodukt um rund 100 Euro weniger kostet, ließ Schiller unter den Tisch fallen. Man darf gespannt sein, wie Google auf diesen Fehdehandschuh reagieren wird.

iPad mini im Bild: Das kann der kleine Bruder des iPad

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iPad nach halbem Jahr schon veraltet

Damit das neue kleine iPad mini seinen großen Bruder nicht allzu sehr aussticht, wurde dessen Hardware aktualisiert. Das iPad mit 10-Zoll-Display erhält einen neuen Prozessor, der auf den Namen A6X hört, und nach Apples eigenen Angaben die Konkurrenz im Staub zurück lassen soll. Auch wurde der umstrittene neue Dock-Connector eingeführt, den Apple "Lightning" nennt. Das Gerät, das Apple nun das "iPad der vierten Generation" nennt, wird weiterhin zum selben Preis und mit den bisherigen Speichergrößen angeboten. Käufer des iPads der dritten Generation, das gerade einmal etwas mehr als ein halbes Jahr auf dem Markt ist, werden sich wohl ärgern, dass ihr Modell bereits veraltet ist.

7-Zoll-Tablets: Die Konkurrenten des iPad Mini

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Vor dem iPad mini wurden noch neue Macbooks und iMacs vorgestellt. Letztere sind besonders schlank geraten. Mehr dazu gibt es hier.

Selbstbewusster Konzernchef

Apple-Chef Tim Cook hatte ebenfalls ein paar Seitenhiebe auf die Tablet-Konkurrenz parat. Allein die Verkaufszahlen dürften Samsung und andere Konkurrenten ein wenig ärgern. Vor zwei Wochen habe Apple den Meilenstein von 100 Millionen verkauften iPads erreicht, verkündete Cook. Auch sei das iPad trotz der wachsenden Konkurrenz immer noch das Tablet der Wahl. Der Apple-Chef zitierte dafür eine Statistik, nach der angeblich das iPad für 91 Prozent des gesamten Web-Datenverkehrs von Tablets sorgt.

Apples Tablet-Invasion setzt sich in den Klassenzimmern der USA immer stärker fort. Nach dem Prinzip "get them while they're young" wird die heranwachsende Generation an Apple-Gerätschaften gewöhnt. 2500 US-Klassen lehren ihre Inhalte bereits mit iBooks Schulbüchern. Um diese Zahl zu vergrößern hat Apple eine neue Version seiner iBook-Software sowohl für Nutzer als auch für Verlage vorgestellt.

(c) Apple

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Fünf Millionen iPhone 5 verkauft

Bevor das neue Gerät vorgestellt wurde, hatte Apple wieder einmal ein paar neue Zahlen auf Lager. Das iPhone 5, seit Ende September auf dem Markt, ging erwartungsgemäß weg wie die warmen Semmeln. Am ersten Wochenende wurden mehr als fünf Millionen Stück verkauft. Apple feierte das bei der Präsentation mit einem seiner inzwischen traditionellen Videos von gut aussehenden urbanen Menschen, die nach Kauf des neuen iPhone glücklich sind.

Drei Milliarden Dollar dank App Store

Auf die neuen iPod Touch und iPod Nano machen Apple glücklich. Mehr als drei Millionen iPods wurden seit ihrer Einführung im September verkauft. Cook gab aber nicht an, welches Modell welchen Anteil an den Zahlen hatte. Das wachsende Ökosystem hilft auch den App-Entwicklern. Apple hat nach eigenen Angaben bisher 6,5 Milliarden Dollar an Entwickler für im App Store verkaufte Apps ausgezahlt. Da Apple 30 Prozent des Kaufpreises einbehält, macht das mehr als drei Milliarden Dollar für den Konzern selbst aus, der mit Smartphones und Tablets über Software eingenommen wird.

200 Millionen Geräte mit iOS 6

Zusammen mit dem iPhone 5 wurde auch das neue Betriebssystem iOS 6 vorgestellt. 200 Millionen Geräte haben schon iOS 6, seit das Update Ende September auf den Markt gekommen ist. Nach Cooks Angaben handelt es sich um die rascheste Adoption eines neuen Betriebssystem in der Technik-Geschichte. Über die Maps-Misere, die eine offizielle Entschuldigung des Apple-CEOs zur Folge hatte, wurde kein Wort verloren.

(db)

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75 Kommentare
 
12 3
Gast: iWic
24.10.2012 11:57
1 1

iWichtig

"Dieser sei nur aus Kunststoff..." Man sieht: den Applianern geht es ums Status.

Gast: gugugaga
24.10.2012 11:36
2 3

Läuft jetzt auf den Devices endlich Android?

Die Hardware ist ja wirklich gut, aber iOS ist nunmal im Gegensatz zu Android auf DAUs ausgerichtet und für halbwegs IT-affine Menschen ein Graus.

Re: Läuft jetzt auf den Devices endlich Android?

Auf diese unglaublich tiefsinnige Posting soll bitte ein "die Hardware von Android-Geräten ist Lichtjahre voraus"-Troll antworten.

Wer meldet sich freiwillig?

Antworten Gast: Ios ist auch eine Insel
24.10.2012 12:13
1 1

Re: Läuft jetzt auf den Devices endlich Android?

"IT-affine ..."

Es gibt im Netz Anleitungen, wie man Ice Cream Sandwich auf das Kindle Fire (1. Generation) bringen kann. .... für alle, die sich das Leben gerne schwer machen.

Gute Software zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass auch DAUs ohne großen Lernaufwand damit zurechtkommen.

Gast: bruellaffe
24.10.2012 11:33
2 3

haha apple greift google an

apple macht sein geld mit lifestyledeppen, google macht sein geld mit information.

wenn die aufklärung voranschreitet sind die lifestyledeppen und in folge apple weg vom fenster...
google ist dann sowieso schon skynet.

Antworten Gast: Zuck34
24.10.2012 12:18
2 0

Re: falsch.

Google macht - wie auch Facebook - sein Geld mit Userdaten.
Apple macht sein Geld mit Hardware, Software und Inhalten.

Wenn die Aufklärung voranschreitet überlassen die User eventuell ihre persönlichen Informationen nicht mehr so leichtfertig diesen Firmen, "weils gratis ist" und die Freunde das auch machen.

Gast: appologet
24.10.2012 11:06
1 4

juhu

Endlich. Darauf Hab ich gewartet... NOT

Man kann nur den Kopf schütteln!

Man kann über die durchwegs dumme und argumentationsleere Kritik der "Apple-Gegner" wirklich nur mehr den Kopf schütteln! Die gestrige Keynote war ein Feuerwerk an Produktpräsentationen und zugleich Apple's umfangreichste seit langem.

Ich weiß ja nicht, welche Präsentation SIE gesehen haben. Aber ich sage Ihnen gerne, welche ich gesehen habe:

"Star of the Show" war meiner Meinung nach der neue iMac, der der Konkurrenz technisch um Jahre und optisch um Lichtjahre voraus ist. Die technischen Details erwähne ich bewusst nicht, sie können ja von jedem auf Apple.com eingesehen werden. Klar ist jedenfalls, dass dieses Gerät seinesgleichen sucht!

Eine positive Überraschung war für mich auch das iPad Mini. Noch vorgestern war ich der Meinung, dass niemand so ein Gerät brauchen würde. Ich habe zwar kein Tablet, würde ich mir aber eines kaufen, würde meine Wahl sicher auf das iPad Mini fallen!

Was Apple-Produkte meiner Meinung nach so deutlich von der Konkurrenz abhebt, ist die erstklassige Verarbeitung. Als Beispiel muss man nur das Samsung Galaxy S3 und das iPhone 5 in die Hand nehmen. Das eine: ein klobiger Plastikbomber. Das andere: Ein hochwertig verarbeitetes, wunderschönes Gerät. Oder wie man auf Englisch sagen würde: A work of art.

Re: Man kann nur den Kopf schütteln!

ich krieg einen lachkrampf..... erstklassige Verarbeitung.... so einen Scheißdreck habe ich schon lange nicht gesehen - aus letztklassiger Chinaproduktion

Re: Man kann nur den Kopf schütteln!

OMG...ein Hardcore iSheep....^^

Antworten Gast: gsv
24.10.2012 11:59
1 0

Re: Man kann nur den Kopf schütteln!

Noch einmal zum Mitschreiben: Geschmäcker sind verschieden.

0 5

Re: Man kann nur den Kopf schütteln!

gut ihre Meinung und über schön kann man streiten aber das mit den Produkt specs....
erstmal Respekt zu den 5mm aber das was drinnen ist ist fast schon lächerlich der imac hat eine graka eines Laptops (660M) nur um diese schmalheit zu erreichen...

und der preis beweist wieder wie uberteuert die macbooks sind weil wenn man den imac mit 21 zoll und 27 Zoll um 1600-1900 Euro verkaufen kann, dan muss man kein 17 Zoll MacBook um >2000 verkaufen

Apple schön und gut wenn man auf dieses design steht und etwas Leistung Einbußen kann, aber ein dualcore Prozessor in einem macbokk ist doch etwas weit zurück (auch wenn es ein guter Prozessor ist)

sie haben wirklich etwas ihrer Innovation verloren in den vergangenen jahren , aber es wird sich wie immer verkaufen wie geschnitten Brot...

Antworten Antworten Gast: C2r2
24.10.2012 12:28
1 0

Re: Re: Man kann nur den Kopf schütteln!

iMac: Fusion Drive!

Ein 17" MBP gibt es nicht mehr - und die Preise sind in den letzten Jahrzehnten stark gesunken. Vor 10 Jahren hat ein Toshiba Satellite 15" auch noch > € 2.000 gekostet - und das erhitzte innerhalb kürzester Zeit auf > 60°C. Das fand ich unverschämt überteuert.

MBP sind für den professionellen Bereich ausgelegt und daher teurer (auch besser ausgestattet). iMacs sind Desktopgeräte - für Schulen und Freizeit.

Re: Re: Man kann nur den Kopf schütteln!

Weder der iMac noch das MacBook Pro erheben den Anspruch, im Bereich Gaming High-End-Geräte zu sein. Das weiß man aber auch, wenn man einen iMac kauft. Es ist völlig klar, dass mit einem Selbstbau-PC mehr Leistung für weniger Geld erreicht werden kann.

Aber wer eben nicht alle drei Monate eine neue Grafikkarte verbauen möchte und sich generell nicht mit den Innereien seines Computers auseinandersetzen will, ist bei Apple sicher bestens aufgehoben! Und zwar deshalb, weil's einfach funktioniert. Man muss nicht herumschrauben oder irgendetwas selbst austauschen.

Ihr Preisvergleich zwischen iMac und MacBook Pro hinkt etwas. Der entscheidende Unterschied ist, dass das 15er MacBook Pro einen Retina Display hat und der iMac nicht. Das 15er ist ohne Retina Display nach wie vor zum selben Preis wie vorher erhältlich! Und ein MacBook mit 17" gibt es überhaupt nicht mehr!

Gast: Waschmachine69
24.10.2012 10:22
3 2

wen interessiert das alles das wichtigste fehlt mir…

und das ist ein MacBook Pro mit 17" od besser 18" aber nein Apple vergrault die Leute konsequent die diese Geräte zum Arbeiten und nicht nur als Kunstobjekte wollen… darum hab ich mich auch beim Handy gegen Apple entschieden und für Sony!

PS: langzeit Apple User also bitte nicht kommen mit kA etc!!!

Enttäuschend nur dass die Wurzeln vergessen werden!!!

Antworten Gast: Jetzy3
24.10.2012 10:54
2 1

Re: wen interessiert das alles das wichtigste fehlt mir…

Ein 17" MBP?
Wer mag denn so ein Riesending durch die Gegend schleppen?

Da ist es doch allemal besser, ein 27" Display am Arbeitsplatz und eins zu Hause und ein 15" MBP für unterwegs.

Re: wen interessiert das alles das wichtigste fehlt mir…

Es gab ein MacBook Pro mit 17". Mangels Umsatz hat Apple dieses Gerät aber aus dem Sortiment genommen, was absolut verständlich ist. Jedes Unternehmen in dieser Branche macht das! Mit vergraulen hat das nichts zu tun.

iMac

also dass überraschendste produkt ist für mich der imac wirklich gewaltig wie dünn der ist auch wenn er hinten etwas gewölbt ist :)

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lauter neue innovation ?!?

gäääääähn, wer kopiert jetzt von wem?

Re: lauter neue innovation ?!?

Alle von Apple ...wie schon immer, wieso ??

Interessant!

Kaum postet jemand negativ über Apple-Produkte wird er sofort mit einem kräftigen Minus bewertet. Sind Apple-User nicht kritikfähig und können sie die Wahrheit nicht vertragen?

Antworten Gast: Kowalski
24.10.2012 07:59
7 3

Re: Interessant!

Apple kritische (aber saubere) postings werden ja auch schon von der Redaktion zensuriert. Macht Die Presse da auch selbst die "Stricherl"?

Gast: Kowalski
24.10.2012 06:28
9 7

iPad Mini ohne Sandpapier...... eine Samsung Kopie

Samsung Galaxy Tab 7.7 Zoll ist bereits seit fast 2 Jahren auf dem Markt. Damals hat der ueberhebliche, arrogante Steve Jobs erklaert:

Jobs publicly declared seven-inch tablets being fielded against iPad would be dead-on-arrival; that was unless they included sandpaper, "so that the user can sand down their fingers to around one quarter of the present size."

.... UND DIE APPLE ABZOCKE GEHT WEITER...
Apple Maniacs: BUY, BUY, BUY......


Re: iPad Mini ohne Sandpapier...... eine Samsung Kopie

Dass Steve Jobs kein Freund von Fragmentierung war, ist ein alter Hut. Aber niemand hat gesagt, dass Tim Cook seine Philosophie 1:1 fortsetzen muss, oder? Sie werden sehen, dass das iPad Mini einschlagen wird wie eine Bombe. (Obwohl ich das - zugegeben - vor der gestrigen Präsentation auch nicht gedacht hätte.)

Wahnsinn!

Neuer Mac mini, neues Macbook, 5mm dünner Imac, neues Ipad mit doppelt so schnellem Prozessor und doppelt so schneller Grafik, und zum Drüberstreuen noch ein Ipad mini, jetzt kann Android wohl endgültig einpacken. Apple hat ein wahres Feuerwerk abgebrannt. Die Apple hater werden aus dem Giften gar nicht mehr rauskommen :-)

Antworten Gast: IMäcker
24.10.2012 10:39
0 1

Re: Wahnsinn!

super und wo ist bitte das DVD-Laufwerk? das darf ich wohl entweder extra kaufen oder kugelt irgendwo herum. dann schaut's nimma so stylisch aus.

 
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