iWatch? Immer mehr Gerüchte um Apple-Uhr

13.02.2013 | 09:48 |   (DiePresse.com)

US-Medien überschlagen sich: Apple arbeite fieberhaft an einer Armbanduhr. An ähnlichen Projekten haben sich andere die Zähne ausgebissen.

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Schon 2003 stellte Microsoft Armbanduhren mit Internetanbindung und ausgewählten Online-Services vor. Wenige Jahre später musste der Konzern einen Flop eingestehen und stellte den Verkauf der "SPOT"-Uhren ein. Auch später vorgestellte "Smartwatches" - etwa von Huawei - wurden meist eher belächelt als gekauft. Jetzt soll sich laut Medienberichten aus den USA Apple an das Thema heranwagen. Gelingt dem Konzern nun auch bei Armbanduhren, was mit iPad und iPhone geschafft wurde? Zur Erinnerung: Microsoft hatte auch schon zuvor ein Smartphone-Betriebssystem im Programm und stellte eigentlich noch vor dem iPad das erste moderne Tablet vor - das es dann jedoch nie auf den Markt schaffte.

100 Apple-Mitarbeiter im Uhren-Fieber

Die Hinweise auf eine Computer-Uhr von Apple verdichten sich. Laut einem neuen Bericht hat der Konzern bereits rund 100 Spezialisten für die Arbeit an dem Gerät abkommandiert. Konkrete Produkt-Details sickerten hingegen bisher nicht durch. Das Apple-Team, das an einer Computer-Armbanduhr arbeitet, umfasst laut einem Medienbericht bereits rund 100 Mitarbeiter. Darunter seien neben Designern und Software-Entwicklern auch Manager und Marketing-Experten, berichtete die Finanznachrichtenagentur Bloomberg am Mittwoch.

Die Größe der Mannschaft weise darauf hin, dass Apple bei der Entwicklung des Geräts über die Phase der Experimente hinaus sei, hieß es unter Berufung auf informierte Personen. Einige der Entwickler hätten zuvor an iPhone und iPad gearbeitet.

Gebogenes Glas und iOS-Funktionen

Am Wochenende hatten bereits die "New York Times" und das "Wall Street Journal" berichtet, dass Apple an einer Uhr arbeite, die einige Funktionen des iPhone übernehmen könne. Die Artikel enthielten nur wenige konkrete Details. So soll das Geräte der "New York Times" zufolge eine Oberfläche aus gebogenem Glas haben. Das "Wall Street Journal" schrieb, Apple habe bereits mit seinem Auftragsfertiger Foxconn darüber gesprochen.

Apple habe in der Vergangenheit bereits an tragbaren Fitness-Accessoires gearbeitet, sie aber nie auf den Markt gebracht, schrieb Bloomberg. Derzeit gibt es Fitness-Armbänder von Anbietern wie Nike, Fitbit oder Jawbone, die in Verbindung mit einem Smartphone oder PC etwa sportliche Aktivitäten, verbrauchte Kalorien oder zurückgelegte Entfernungen messen. Zuletzt haben Projekte wie "Pebble" gezeigt, dass Smartwatches durchaus attraktiv sein können. Die von Fans über Kickstarter finanzierte Uhr ist bereits erhältlich.

Apple-Chef Tim Cook steht derzeit unter Druck, ein neues innovatives Produkt vorzustellen. Die Aktie verlor seit den Höchstwerten im September rund ein Viertel ihres Werts. Kritiker werfen Apple eine nachlassende Innovationskraft vor, weil das Unternehmen seit dem Start des iPad-Tablets 2010 nur Weiterentwicklungen bisheriger Geräte vorgestellt habe.

 

(APA/dpa)

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88 Kommentare
 
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Wer braucht das?

Steve Jobs Genialität bestand darin, komplexe technische Produkte zu vereinfachen. Simple is beautiful.
Während ein blackberry immer mehr Tasten bekam, hatte das iPhone nur mehr eine. Schon cool.

Und jetzt will apple aus einem einfach zu bedienenden Produkt, einer Uhr, ein komplexes machen?

RIP Steve Jobs

Re: Wer braucht das?

Wer sagt denn, dass die iWatch (oder wie immer sie heißen mag) komplex zu bedienen sein wird?

Re: Wer braucht das?

Apple verstand sich nie auf Innovationen, sondern auf Marketing. Bisher wurden immer nur anlaufende Produktneuheiten genommen, auf Apple-Art umgestaltet und als Weltneuheit präsentiert.
Schon cool.

Re: Wer braucht das?

Und auf den Tasten meines Blackberry kann ich immer noch besser längere Texte verfassen aus auf einem bescheuerten onscreen-keyboard. Schon cool.

Gibt es alles schon...

Neben Pebbles etc... gibt es auch die Sony Smartwatch - mit Android. Apropos, hat sich Apple das gebogene Glas patentieren lassen? Gebogenes Glas, das muss man sich erst einmal einfallen lassen, da werden die Apple Hater wieder Sturm laufen. Gebogenes Glas, wer soll das noch toppen?

Re: Gibt es alles schon...

die runden ecken haben sie ja schon patentieren lassen… wäre möglich, dass sie nun die eckige kurve/biegung zum patent anmelden werden.

Bevor nicht der iBrator rauslommt,

sind die Fanboys unbefriedigt.

9 12

Re: Bevor nicht der iBrator rauslommt,

wow, mit drei jahren schon schreiben und lesen zu können ist schon beachtlich. gratuliere.

Re: Re: Bevor nicht der iBrator rauslommt,

Und ganz ohne von St. Steve genehmigte App dafür!

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Re: Re: Re: Bevor nicht der iBrator rauslommt,

und abermals ohne deutschkenntnisse

Re: Re: Re: Re: Bevor nicht der iBrator rauslommt,

... sagt das Lulu, das die Groß-/Kleinschreibung nicht kennt.

...

Mein Opa sagte immer:

Mit Essen spielt man nicht! ;-)

ps: Ich werd mir jetzt einen saftigen genehmigen!


das macht keinen Sinn

das Handy hat ua. den Vorteil, dass man keine Armbanduhr mehr braucht,
das Smartphone vereinigt viele Funktionen, die uns heute als unverzichtbar gelten auf ein Gerät,
ich glaube nicht, dass die Leute darauf aus sind mehrere solcher elektronischen Gadgets mit sich herumzutragen, das ist eher unpraktisch


Re: das macht keinen Sinn

Ich bin auch kein Freund der Armbanduhren. Aber einen Sinn kann das schon bekommen, wenn die Uhr als Schlüssel und Geldbörse funktioniert.

Wer will denn immer das Handy zum Bezahlen und Aufsperren aus der Tasche fummeln. Und wenn man ganz ehrlich ist, ein Blick auf den Arm, wer gerade was retweetet, favt oder smst ist auch schneller. ;)

13 6

Re: das macht keinen Sinn

Hier geht's um Statussymbole und nicht darum, ob man einen Gegenstand braucht oder nicht.

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Re: Re: das macht keinen Sinn

Noch mehr DAZUGEHÖREN als Apple am Arm gibts ja gar nicht mehr. I WÜ A MID

Re: Re: das macht keinen Sinn

Sehe ich genauso. Wobei das Argument bereits für heutige Armbanduhren gilt, denn: welchen Mehrwert außer Status hat eine >10.000 Euro teure Breitling/Rolex im Vergleich zu einem Standardmodell? Die Uhrzeit zeigen beide an.

Re: das macht keinen Sinn

es heißt " das hat Sinn " ... denn : Sinn kann man nicht machen!!!!
auch wenn die deutschen Mitbürger und das schon seit Jahren vorbeten!
hat man alles in der Schule gelernt!



Re: Re: das macht keinen Sinn

im deutschen hat oder macht nichts sinn, es heißt immer noch korrekt: sinn ergeben

Re: Re: das macht keinen Sinn

Grammar Nazi...?!

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Re: Re: Re: das macht keinen Sinn

Tschapperl

Re: das macht keinen Sinn

es heißt " das hat Sinn " ... denn : Sinn kann man nicht machen!!!!
auch wenn die deutschen Mitbürger und das schon seit Jahren vorbeten!
hat man alles in der Schule gelernt!



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Re: Re: das macht keinen Sinn

This makes sense in einem wissenschaftlichen Fernsehfilm für N24 lässt sich nicht mit hat synchronisieren.

Wo studieren Sie Dummywissen?

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Wo bleibt mit dem iSuck...

...der erste Apple Staubsauger ?

Re: Wo bleibt mit dem iSuck...

Achtung, Deppenleerzeichen.

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Erhebet euch!

Da kommen die Apple-Hater wieder aus ihren Löchern :) schon lustig: bringt Apple ein neues iPhone iPod usw.. ist es "immer der selbe Quatsch ohne Innovationen" probiert bzw gibt es nur das Gerücht das Apple was neues versucht ist es wieder "jetzt fehlt nur noch das iCar iHaus" usw... Kinder ihr solltet euch mal entscheiden!

 
12 3

Smartphone aus Österreich

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