Apples iPhone hätte auch "iPad" heißen können

05.03.2013 | 12:22 |   (DiePresse.com)

Der Ex-Werbechef des Unternehmens gab Details zur Namensfindung für Apples Smartphone bekannt. Zu den möglichen Bezeichnungen zählte auch der Name des aktuellen Tablets des Herstellers.

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Das iPhone würde heute vielleicht gar nicht iPhone heißen, wenn ein paar Entscheidungen anders gefällt worden wären. Ken Segall, ehemaliger Werbechef bei Apple, berichtete bei einem Vortrag an der University of Arizona über den Namensfindungsprozess für das Smartphone, das ab 2007 den Handymarkt umkrempelte. Neben iPhone seien auch die Namen "Telepod", "Mobi", "Tripod" und "iPad" in der engeren Auswahl gewesen, berichtet 9to5mac.

"Tripod" ist eigentlich die englische Bezeichnung für "Stativ". Der Name begründete sich darin, dass das neue Smartphone drei Hauptfunktionen (ein Telefon, den Medienplayer iPod und mobile Kommunikation) in einem Gerät vereinte. Apple-Gründer Steve Jobs stützte seine Präsentation des iPhone dann auch auf diese Prämisse.

Tablet vor Handy entwickelt

Das iPad ist inzwischen ein eigenes Produkt und beherrscht derzeit den Tabletmarkt. Historisch gesehen hat Apple aber zuerst an dem flachen Computer gearbeitet, später dann aber dem iPhone mehr Priorität zugeschrieben. Das iPad kam erst drei Jahre nach dem iPhone auf den Markt.

Im Zuge seiner Präsentation nutzte Segall auch den Namen "MicroMac". Er gab aber zu, dass er diesen nur für den Zweck des Vortrags erfunden hatte, um die Reaktion des Publikums abzuschätzen. Bei Apple wurde die Bezeichnung nie als Produktname angedacht.

(Red.)

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