Google hat eine eigene iPhone-Version der virtuellen 3D-Weltkugel Google Earth entwickelt. Nun können am Apple-Handy Landschaften und Städte auf Basis von Satellitenbildern virtuell erkundet werden. In der Bedienung ist die iPhone-Version sogar der Desktop-Variante überlegen. Für das hauseigene Handy-Betriebssystem Android hat Google noch keine Variante von Google Earth zur Verfügung gestellt.
Google Earth für das iPhone unterstützt den Touchscreen, auf dem Befehle durch die Bewegung von mehrenen Fingern ausgeführt werden können (Multitouch). Dadurch kann das Ändern von Zoomfaktor und die Navigation in den 3D-Bildern einfach durch Fingerbewegungen ausgeführt werden. Der Blickwinkel kann auch über den Bewegungssensor des Telefons gesteuert werden. Die gesamte Steuerung des Programms ist damit weitaus intuitiver als bei der Desktop-Version. Möglich, dass diese Multitouch-Steuerung bald auch auf den neuen MacBooks verfügbar ist, meinte ein Google-Sprecher gegenüber CNet. Die neue Generation von Apple-Notebooks ist mit Multitouch-fähigen Trackpads ausgestattet.
Die iPhone-Version von Google Earth hat jedoch auch ein paar Einschränkungen und Nachteile. Die einblendbaren Informationen beschränken sich etwa auf geogetaggte Fotos und Wikipedia-Einträge. Nach Points of Interest, wie etwa Kaffeehäusern, kann gesucht werden. Sie werden dann als Pins dargestellt; Straßennamen können jedoch nicht eingeblendet werden.

Um Google Earth am iPhone flüssig verwenden zu können brauch man außerdem eine schnelle Datenverbindung. Außerdem fallen sehr hohe Datenmengen an, die bei starker Nutzung selbst die iPhone-Flatrates sprengen können. Deshalb empfiehlt sich das Programm vor allem im WLAN-Betrieb zu nutzen. Das Programm ist über Apples App Store verfügbar und kostenlos.
(Red. )

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