Apple hat vergangene Woche ein Update für das jüngste Mac-Betriebssystem "Snow Leopard" ausgeliefert. Mac OS X 10.6.4 umfasst laut Apple zahlreiche Verbesserungen - unter anderem für VPN-Verbindungen. Dass aber auch Sicherheitssoftware zur Abwehr eines Schadprogramms installiert wurde, hat Apple verschwiegen.
Die Maßnahme betrifft einen Trojaner, der von Angreifern als iPhoto getarnt in fremde Systeme geschleust wurde. Das Schadprogramm ermöglicht Angreifern den Zugriff auf den fremden Mac, um Spam zu versenden, Screenshots anzufertigen und Dateien auszulesen.
Das Sicherheitsunternehmen Sophos warnt, dass Mac-Nutzer Computer-Sicherheit oft nicht ernst genug nehmen. Obwohl Windows-PC viel häufiger bedroht werden, seien zunehmend auch Macs Ziel von Angriffen. Apple könnte befürchten, das Image als sicheres Betriebssystem zu verlieren und deshalb diese Sicherheitsmaßnahme unter den Tisch gekehrt haben, mutmaßt Cnet.
(Red.)
Sonnen-Anbeter Gadgets für heiße Tage
Unschöne Anglizismen Sprechen Sie Facebookisch?
Android Das beste Zubehör für Google-Smartphones
Windows-Mustang Wenn Microsoft Autos bauen würde
iPhone vs. Android Die derzeit besten Foto-Apps