iPad Zubehör: Kamera-Anschluss, Mitnehm-WLAN und Co

Talentierter Kamera-Anschluss

Es sind zwei Dinge, die iPad-Besitzer an ihrem neuen Spielzeug wohl am meisten vermissen: eine Kamera und ein USB-Anschluss. Apple entschuldigt sich dafür mit dem „Camera Connection Kit“, das aus einem Speicherkartenlesegerät und einem USB-Adapter besteht. Offiziell versteht sich der USB-Anschluss nur mit Kameras, um Fotos zu laden. Tests haben aber gezeigt, dass sich auch einige andere Geräte anschließen lassen. Headsets, zum Beispiel, oder Tastaturen.

Camera Connection Kit, rund 30 Euro(c) Hersteller

Eingesteckt und aufgestellt

Nach zwei Accessoires wird man sich ebenfalls besonders schnell umsehen: nach einer Schutzhülle und einem Ständer. Erstere braucht man dringend, um das schicke Gerät vor unsanften Begegnungen mit anderen Tascheninhalten zu schützen. Zweiteres ist spätestens dann praktisch, wenn man sich längere Videos ansieht oder mit einer angeschlossenen Tastatur längere Texte tippt. Besonders praktisch daher die Nappalederhülle von Tuff-Luv, die gleichzeitig Ständer ist und sogar verschiedene Winkel bietet.

Tuff-Luv Bi-Axis, ab rund 60 Euro zum Beispiel bei Amazon.de(c) Hersteller

WLAN zum Mitnehmen

Das günstigste iPad um knapp 500 Euro verbindet sich mit dem Internet ausschließlich per WLAN. Das hat Nachteile, wenn man sich vom heimischen Router entfernt und das Cafe mit dem Kostenlos-WLAN gerade geschlossen hat. Für die Nomaden unter den iPad-Besitzern gibt es daher zwei Möglichkeiten: Entweder das (teurere) iPad WLAN + 3G kaufen und einen passenden Datentarif anmelden oder einen mobilen WLAN-Hotspot besorgen und einen beliebigen Datentarif anmelden. Zweiteres hat den Vorteil, dass das mobile Internet auch mit Laptop, Smartphone und portabler Spielekonsole genutzt werden kann.

Zum Beispiel: D-Link Pocket-Router, rund 200 Euro (zum "Presse"-Test)(c) Hersteller

Beide Hände frei

Während sich die einen noch immer fragen, wozu ein Tablet eigentlich gut sein soll, werden die anderen kreativ und nutzen das iPad etwa als Zweit-Display für ihren PC oder Mac oder etwa als digitales Kochbuch in der Küche oder als Kommunikations- und Verwaltungs-Zentrale in WGs. In all diesen Fällen ist es ganz praktisch das Gerät an die Wand zu hängen. Eine passende Vorrichtung bietet zum Beispiel das ModulR-Case.

ModulR Slim Mount, ab rund 30 Dollar (23 Euro)(c) Hersteller

Beide Hände im Einsatz

Vieltippern oder iPad-Nutzern, die insgeheim doch lieber ein Netbook gehabt hätten, macht Apple mit einer Taststur-Dock-Kombi Freude. Neben der Tastatur werden auch Anschlüsse geboten (nein, kein USB): Einer für externe Lautsprecher oder Kopfhörer und einmal jener iPad-Anschluss, der nun von der Tastatur belegt wird. Zweiterer kann für weiteres Apple-Zubehör wie das Camera Connection Kit oder den VGS-Adapter verwendet werden. Kostenpunkt: rund 70 Euro.(c) Hersteller

Die volle Tastatur-Freiheit

Wer lieber auf echten Tasten tippt, aber auf ein Dock verzichten kann, wird vielleicht mit einer Bluetooth-Tastatur glücklich. Dabei sollte man natürlich beachten, dass das iPad in irgendeiner anderen Form in aufrechte Position gebracht werden sollte (Bücherstapel, ein Dock von einem anderen Hersteller, etc.) - Aufhängen ist natürlich auch eine Möglichkeit (siehe Bild 4). Apples Drahtlos-Tastatur kostet rund 70 Euro.(c) Hersteller

Riesen-Bildschirm: Fotos ja, Homescreen nein

Klar, das Display des iPads ist um einiges größer als das iPhone-Display. Für Filme in voller Länge ist es aber vielleicht doch manchmal eine Spur zu klein. Apple bietet deshalb einen VGA-Adapter zum Anschließen größerer Displays an. Angezeigt werden kann dann aber nicht alles. Fotos, Videos, Präsentationen und Webseiten sind zulässig - der Homescreen etwa wird nicht auf den externen Monitor übertragen. Kostenpunkt: Rund 30 Euro.(c) Hersteller

Das iPad lässt sich für das Wohnzimmer auch in eine überdimensionale Fernbedienung verwandeln. Um die Kommunikation mit Fernseher, DVD-Player und Co. zu ermöglichen, muss jedoch Infrarot nachgerüstet werden. Einen entsprechenden Adapter gibt es von L5 Remote. Die App ist kostenlos aber derzeit nur für das iPhone-Display optimiert. Am iPad kann sie bereits verwendet werden; eine eigene App folgt laut Hersteller. Kostenpunkt: Rund 50 Dollar (39 Euro)(c) Hersteller

Apple ist bekannt dafür, dass die kapazitiven Displays von iPhone und Co. ohne Probleme auf sanfte Fingereingaben reagieren und sich so präzise bedienen lassen. Dennoch gibt es Nutzer, die lieber einen Stift zur Hilfe nehmen würden. Sei es, um Fingertapser zu vermeiden oder etwa handschriftliche Notizen und Skizzen besser anfertigen zu können. Kapazitive Displays reagieren aber nicht auf jeden beliebigen Stift. Ten One bietet mit dem Pogo einen, der funktioniert. Kostenpunkt: rund 15 Dollar (12 Euro).(c) Hersteller

Last but not least: Moderne Displays sind zwar immer weniger anfällig auf Schmutz und Fingertapser, aber nach einiger Zeit ist auch der iPad-Bildschirm mit einem unerwünschten Schleier überzogen. Reinliche iPad-Besitzer werden daher um ein Reinigungstuch nicht herum kommen. Nützlich sind außerdem Displayfolien, die auch die stark spiegelnde Oberfläche in heller Umgebung ein wenig besser lesbar machen. Beides gibt es in zahlreichen Ausführungen zum Beispiel von Griffin.(c) Hersteller
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