26.05.2012 13:23 | Meine Presse Merkliste 0

iPhone-Stützung brockt US-Mobilfunker mehr Verlust ein

09.02.2012 | 08:05 |   (DiePresse.com)

Sprint Nextel hat das iPhone neu im Programm, muss aber an Apple wesentlich mehr zahlen als an andere Hersteller. Der Umsatz ist trotzdem gestiegen.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Hohe Kosten für die Vermarktung des iPhones haben deutliche Spuren in der Bilanz des US-Mobilfunkanbieters Sprint Nextel hinterlassen. Die Nummer Drei in den USA rutschte im vierten Quartal tiefer in die roten Zahlen. Der Verlust weitete sich auf 1,3 Mrd. Dollar (991 Mio. Euro) von 929 Mio. Dollar im gleichen Vorjahreszeitraum aus, wie der Konkurrent von T-Mobile USA am Mittwoch mitteilte. Vorbörslich sprang die Spint-Nextel-Aktie neun Prozent in die Höhe.

Sprint verkauft das neue iPhone seit einigen Monaten und zahlt Apple 40 Prozent höhere Lizenz-Abgaben - oder 200 Dollar mehr pro Stück - als für andere Telefone. Das Unternehmen braucht in den kommenden Jahren rund sieben Mrd. Dollar, um einen Liquiditätsengpass wegen des Vertriebs es iPhone 4S abzufedern. Die Vermarktung des Handys bescherte Sprint 161.000 neue Vertragskunden zum Jahresende.

Der Umsatz stieg auf 8,72 Mrd. Dollar von 8,3 Mrd. Dollar und übertraf damit leicht die Markterwartungen von 8,69 Mrd. Dollar. Nach dem Platzen des Verkaufs der Telekom-Tochter T-Mobile USA an den Branchengiganten AT&T halten es Analysten für möglich, dass T-Mobile und Sprint Nextel künftig als Partner zusammenarbeiten.

(Ag. )

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo
Als Gast kommentieren

...oder einloggen um als registrierter Benutzer zu kommentieren (Vorteile dieser Variante)


Mit dem Absenden Ihres Kommentares erklären Sie sich mit den Forenregeln einverstanden.

*... Pflichtfelder

Sicherheitscode
(Was bringt das?)*



Schwer lesbar?
Neuen Code generieren

Verbleibende Zeichen

1 Kommentare
Gast: Mobxing
09.02.2012 09:06
0 0

Ach ja?

Mehr Kunden und dadurch höheren Umsatz, aber trotzdem jammern?
Typisch, sehen nur, wieviel sie haben könnten, wenn sie nicht zahlen müßten und - ist ja logisch, dadurch haben sie auf jeden Fall einen Verlust, oder?

Keiner zwingt Mobilfunkbetreiber dazu, ein Handy irgendeiner Marke anzubieten. Die sind für die Kabel und Sendeanlagen zuständig, und offenbar schon damit leicht überfordert.

Vermutlich würden sie Kunden auch mit günstigen Verträgen, zuverlässigen Verbindungen, nützlichen Zusatzdiensten und gutem Support halten können. Das erfordert aber eigenen Einsatz und Versagen kann nicht auf andere abgewälzt werden.