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Apple: FBI veröffentlicht Akte von Steve Jobs

10.02.2012 | 07:49 |   (DiePresse.com)

Die 200 Seiten starke Akte ist nun nicht mehr "top secret". Sie beinhaltet unter anderem Informationen über eine Bombendrohung und Erpressungen.

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Die US-Bundespolizei FBI hat 1991 Apple-Gründer Steve Jobs ausführlich durchleuchtet, als er im Gespräch für einen Beraterposten beim Weißen Haus war. Die jetzt veröffentlichte fast 200 Seiten starke FBI-Akte enthält bereits Details, die der breiten Öffentlichkeit erst mit Erscheinen der Steve-Jobs-Biografie im Herbst vergangenen Jahres bekannt wurden. Neu ist, dass Jobs von 1988 bis 1990 eine Freigabe für geheime Informationen der Stufe "Top Secret" hatte, sowie die Geschichte von einer Bombendrohung, mit der 1985 unter anderem vom Apple-Gründer eine Million Dollar erpresst werden sollte.

Mit vier Bomben bedroht

Den damaligen Ermittlungsunterlagen zufolge, die Teil von Jobs' FBI-Akte sind, rief ein Unbekannter im Februar 1985 bei Apple an und behauptete, er habe Bomben in drei Häusern deponiert. Das Geld sollte in einem Zug übergeben werden. Sollten die Behörden informiert werden, drohte er, an einem nicht genannten Ort einen weiteren Sprengsatz zu zünden. Jobs und die anderen Erpressungsopfer schalteten trotzdem das FBI ein. Es wurden allerdings weder Bomben noch der Erpresser gefunden.

Den "Top Secret"-Zugang bekam Jobs nach Informationen des Blogs Gizmodo, weil seine Firma Pixar - damals noch Jahre von ihrem ersten großen Animationsfilm entfernt - dem US-Geheimdienst Software zur Bearbeitung von Satellitenaufnahmen anbieten wollte.

Drogen-Vergangenheit und Konkurrenten

Das FBI befragte 1991 mehr als 30 Weggefährten, ehemalige Kollegen und auch Nachbarn von Jobs. Ziel war nicht nur, vor einer Berufung in ein Beratergremium des damaligen US-Präsidenten George Bush Meinungen über den Apple-Gründer einzuholen - es sollte auch festgestellt werden, ob es in seiner Vergangenheit etwas gab, weswegen er erpresst werden könnte. In die Akte kamen dabei seine Experimente mit Marihuana und LSD in der Jugendzeit, die Geschichte von seiner Tochter, die er zunächst nicht unterstützte, sowie die Kritik einiger einstiger Mitstreiter, die ihn für unehrlich und manipulierend hielten. Für den Beraterjob empfahlen auch sie ihn trotzdem.

Steve Jobs: Der Macher von Apple

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(Ag. )

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5 Kommentare
Gast: P3PO
10.02.2012 12:44
0 0

Na was?

Alle Kreativen sind zu bis obenhin!

Gast: Dr. Psych. Engel.
10.02.2012 09:07
0 8

auch ohne diese Infos..

..ist er ein unsympathischer Hypokrit auf den die Massen reinfallen.

2 0

Re: auch ohne diese Infos..

echt?

gut, dass du Balmer nicht kennst und ihn trotzdem förderst. ;)

Krash
10.02.2012 08:33
1 0

Hat das FBI auch 'ne Akte über Heinz Fischer?

Ich mein ja nur, da der Begründer des FBI ein bekannter Kommunistenjäger war.

0 0

Wieso Kommunist?

Eher doch Mitläufer bei den Sozis, die ihm das auch zu danken wussten.