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Apple spart mit Tochterfirmen Milliarden an Steuern

30.04.2012 | 07:43 |   (DiePresse.com)

Der Technologiekonzern nutzt die legalen Möglichkeiten mit Töchtern im Ausland, speziell in Europa, um die Steuerlast zu reduzieren.

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Der US-Technologiekonzern Apple nutzt einem Medienbericht zufolge seine Tochterfirmen etwa in Irland oder den Niederlanden, um jedes Jahr legal Milliarden an Steuern zu sparen. Die "New York Times" schilderte in einem Bericht, wie. Die Zeitung zeigte darin auf, welche Möglichkeiten vor allem international operierende Unternehmen wie Apple, Microsoft und Google haben, um ihre Abgaben zu senken.

Die 71 Technologiekonzerne im Index S&P 500 an der Börse in New York notierten Unternehmen, darunter Apple, Google, Yahoo und Dell, hätten in den vergangenen zwei Jahren im Durchschnitt ein Drittel weniger Steuern gezahlt als die übrigen S&P-500-Firmen, berichtete die "New York Times". So habe Apple zwar seinen Hauptsitz in Kalifornien. Das Unternehmen unterhalte aber auch ein kleines Büro in Reno im US-Staat Nevada, um Gewinne zu verbuchen und Investitionen zu tätigen. In Nevada liege die Körperschaftssteuer bei null Prozent, in Kalifornien wären 8,84 Prozent fällig.

 

(APA/Ag.)

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7 Kommentare
Gast: Taxman666
30.04.2012 12:28
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Wenn sie es richtig machen wollten

würden sie eine Stiftung gründen. Machen österreichische Unternehmen(r) ständig und Microsoft/Gates dürfte damit auch gute Erfahrungen machen.

Gast: Bierbauch
30.04.2012 11:36
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Geht es der Wirtschaft gut, geht es uns allen gut!

Das Unternehmen mit den grössten Unternehmenswert und gewaltigen Einnahmen erspart sich Milliarden an Steuern.

Wenn jeder kleine Angesteller sich solch eine Steueroptimierung leisten könnte, können die Staaten allesamt zusperren.

Ob dies nun im Sinne der Erfinder war oder nicht, hier gibt es Handlungsbedarf.

Wenn die Staaten nun aber auch selbst etwas mehr Ausgaben kürzen würden und bei sich sparen würden, würde jeder die Notwendigkeit einsehen. De

Gast: frenzi
30.04.2012 09:29
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Die Steuereintreiber sollen sich genauso einem Wettbewerb stellen, wie jeder andere.

Dann können Menschen und Firmen mit den Füßen wählen und die Verwaltungen werden gezwungen, effizient zu werden, zu reformieren, die Privilegien abzubauen.

Aber das wollen sie natürlich nicht. Da wollen sie welteinheitlich diktieren. Wiewohl sie abends dann mit den Familien einkaufen gehen und sich am reichhaltigen Ergebnis der Wettbewerbswirtschaft bedienen wollen: Da ein iphone für das Töchterchen, da ein Pelzchen für die Gemahlin, da ein Autochen für den Abgeordneten.
Beim Steuereintreiben wollen sie aber ein Monopol.

Gast: frenzi
30.04.2012 09:29
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Die Steuereintreiber sollen sich genauso einem Wettbewerb stellen, wie jeder andere.

Dann können Menschen und Firmen mit den Füßen wählen und die Verwaltungen werden gezwungen, effizient zu werden, zu reformieren, die Privilegien abzubauen.

Aber das wollen sie natürlich nicht. Da wollen sie welteinheitlich diktieren. Wiewohl sie abends dann mit den Familien einkaufen gehen und sich am reichhaltigen Ergebnis der Wettbewerbswirtschaft bedienen wollen: Da ein iphone für das Töchterchen, da ein Pelzchen für die Gemahlin, da ein Autochen für den Abgeordneten.
Beim Steuereintreiben wollen sie aber ein Monopol.

Gast: oje
30.04.2012 08:28
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Globalisierung ole

Tja - willkommen in der Globalisierung. Solange es keine weltweit geltenden "einheitlichen" Steuern gibt, wird dies immer wieder vorkommen. Ist ja auch verständlich, zählt doch nur der Shareholder-Value.

Gast: Break-fast
30.04.2012 07:26
1 1

Apple ist an allem Schuld

und die Wirtschaftskrise haben sie auch verursacht.

Re: Apple ist an allem Schuld

zum 30jährigen Krieg gabs Apple Gott sei Dank noch nicht, sonst wäre Apple daran auch noch Schuld !