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Apple-Fans starren nach San Francisco

11.06.2012 | 18:09 |   (Die Presse)

Auf der Entwicklerkonferenz „Wordwide Developer Conference“ (WWDC) in San Francisco dürften Updates für Computer und eine neues Betriebssystem für das Telefon und den Tablet-Computer iPad vorgestellt werden.

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San francisco/Wien/Ag./Red. Offiziell steht die jährliche Konferenz für Apples Software-Entwickler, die „Wordwide Developer Conference“ (WWDC), ganz im Zeichen neuer Programme und Betriebssysteme. Traditionell nützt der Konzern die Tagung aber auch als Bühne für verschiedenste technische Neuerungen. Wie immer läuft die Gerüchteküche deswegen auf Hochtouren: Von einem eigenen Apple-Fernseher war in Internetblogs die Rede, wie auch von einem neuen iPhone.

Eine neue Version seines Smartphone-Kassenschlagers dürfte es auf der Konferenz, die am Montag startete, jedoch nicht geben. Zu kurz ist das aktuellste Modell, das iPhone 4S, auf dem Markt. Fest steht dagegen, dass ein neues Betriebssystem für das Telefon und den Tablet-Computer iPad vorgestellt wird. Auch neue Modelle der Mac-Computer, unter anderem mit besseren Bildschirmen ausgestattet, gelten als wahrscheinlich. Laut Medienberichten könnten die Laptops auch eine Schlankheitskur verpasst bekommen haben.

 

Der Wettbewerb wird härter

Apple geht es in San Francisco jedoch nicht nur darum, die Herzen der Kunden zu erobern. „Es ist auch ein Kampf um talentierte Programmierer, die für Apple exklusive Apps entwickeln sollen“, sagt Charles Golvin, ein Analyst von Forrester Research. Denn die Konkurrenz auf dem Markt für die „Apps“ genannten Miniprogramme wird immer härter. Zuletzt schaltete das Online-Netzwerk Facebook seinen eigenen Marktplatz frei – das „Facebook App Center“. In Googles „Play Store“ finden sich mittlerweile über 500.000 Apps, und auch Microsoft wirbt um Entwickler für seinen Onlineshop.

Dass die Internet-Platzhirsche inzwischen mit härteren Bandagen kämpfen, zeigt auch ein weiteres Gerücht: Demnach soll Apple den Kartendienst „Maps“, der bislang von Google gestellt wurde, bei der neuen iOS-Version durch einen eigenen Dienst ersetzen. Dazu kauften die Kalifornier einige Spezialfirmen, jetzt soll das Produkt fertig sein.

Die Eröffnungsrede soll Marketingchef Phil Schiller halten. Die „Keynote“ im vergangenen Jahr, bei der der Online-Speicherdienst iCloud vorgestellt wurde, war der letzte öffentliche Auftritt des mittlerweile verstorbenen Firmengründers Steve Jobs.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 12.06.2012)

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