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Festnahme: Entwickler spionierten für ein Kampfspiel

12.09.2012 | 08:21 |   (DiePresse.com)

Für das Computerspiel ArmA 3 haben Entwickler griechische Militäranlagen gefilmt. Sie wurden wegen Spionage festgenommen.

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Weil sie griechische Militäranlagen filmten, hat die griechische Polizei zwei tschechische Entwickler von Video-Kampfspielen wegen Spionage festgenommen. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, wurden die beiden 28- und 33-jährigen Männer erwischt, wie sie auf der Ägäisinsel Limnos in unweit eines Armeestützpunkts militärische Anlagen filmten und fotografierten. Vergeblich gaben sie an, die Aufnahmen seien für ein neues Kampfspiel gedacht, das sie derzeit im Auftrag einer tschechischen Firma entwickelten. Sie sollten noch im Laufe des Tages einem Richter vorgeführt werden.

Den tschechischen Behörden zufolge wurden die beiden Männer bereits am Sonntag festgenommen. Ein Sprecher des Außenministeriums in Prag sagte, ihnen werde auch vorgeworfen, in einen militärischen Sperrbezirk eingedrungen zu sein. Ihre Firma, Bohemia Interactive, gewann 2001 den Preis der Londoner ECTS-Messe als Entwickler des besten Computerspiels. Das neue Spiel "ArmA 3" soll noch in diesem Jahr auf den Markt kommen.

 

(APA/AFP)

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5 Kommentare

Limnos wird verkauft und zu einem großen Action-Spiel umgebaut. Griechenlands Finanzen sind gerettet.


Gast: gast11
12.09.2012 21:36
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spione können halt alles

auch spiele programmieren...

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Aha?!?

Und warum sucht man nicht vorher um Erlaubnis an?!?

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Re: Aha?!?

Ich denke dass andere Länder hier genau so agieren wie österreich. Dafür gäbe es nie eine Erlaubnis.

Re: Aha?!?

Eine gute Frage!
Auf jeden Fall sollten sie froh sein daß es so schnell zu Ende geht, woanders geht es nämlich ein wenig härter zu...falls man sie findet!