Die Zukunft des Computerspiels liegt im Internet - die klassischen Konsolen sind tot. Einzig Nintendos Wii sei eine Ausnahme, meint Alex St. John, Chef des Gaming-Netzwerks WildTangent, in seiner Abschlussrede auf der Gaming-Konferenz ION 2008. Das berichtet heise.de. Mit Werbung und Abos lässt sich auf dem Markt wesentlich mehr Geld machen, als mit dem Verkauf kopiergeschützter Datenträger, erklärt der Experte.
Werbung und Abonnements können nur über das Internet effektiv angeboten werden - Werbeunterbrechungen in Konsolengames funktionieren nicht und nerven die Kunden, erläutert der WiltTangent-CEO Wenn die Spiele online und kostenlos zu haben sind, akzeptiert der Spieler die Werbung viel eher.
Außerdem verhindern klassische Konsolen das eigentliche Spielen, meint John weiter. Das Modell "erst zahlen, dann spielen" sei veraltet. Bei kostenlosen Internet-Games zählt nach Johns Meinung nur noch der Spielspaß. Das wiederum eröffnet die Möglichkeit einer reinen Werbefinanzierung, ähnlich dem Fernsehen. Rein thematisch seien die höchsten Einnahmen zurzeit mit leichten, actionlastigen Arcade-Spielen zu machen.
(Red.)
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