Das Endzeit-Rollenspiel "Fallout 3" wurde in Großbritannien bei den Golden Joystick Awards zum "Ultimate Game of the Year 2009" gekrönt. Auf Platz zwei landete der Ego-Shooter "Call of Duty: World at War", den dritten Platz konnte das Zombie-Gemetzel "Left 4 Dead" abräumen. Die "Call of Duty"-Serie war bisher bei dem Spielepreis immer sehr erfolgreich, der derzeit in Entwicklung befindliche Teil "Modern Warfare 2" wurde demnach auch mit dem "One to Watch"-Preis ausgezeichnet. Ihn erhalten Titel, auf die Gaming-Fans mit Spannung warten. Platz zwei in dieser Kategorie ging an das Action-Adventure "Assassin's Creed II".
Gewinner werden von Spielern gewählt
Die Golden Joystick Awards sind die ältesten Computerspielpreise der Welt. Heuer wurden sie bereits zum 27. Mal vergeben. Welche Spiele und Entwickler die Preise erhalten, wird von den Spielern selbst bestimmt - nach Aussage der Veranstalter sind die Golden Joystick Awards sogar die einzigen Gaming-Preise, die von Spielern selbst ausgewählt werden. Dementsprechend sind Spiele mit großer Fanbasis auch sehr erfolgreich. Der heurige Sieger, "Fallout 3", ist ein Beispiel dafür: Es wurde zwar bereits vor einem Jahr veröffentlicht, konnte sich aber aufgrund der großen Resonanz gegen die Konkurrenz durchsetzen.
Die vollständige Liste der Gewinner ist derzeit noch nicht auf der offiziellen Homepage der Golden Joystick Awards einzusehen. Eine etwas unübersichtliche Aufzählung aller Gewinner ist aber auf der Website von Computer and Video Games online gestellt.
(db)

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