In Musik-Spielen wie Guitar Hero treten zahlreiche Musiker als digitale Avatare auf. Bevor das geschieht, holt der Erntwickler Activision das Einverständnis der Betroffenen ein. Der Sängerin Gwen Stefani gefällt ihr Auftritt in dem neuen Titel "Band Hero" dennoch nicht. Deshalb hat sie nun in Los Angeles eine Klage gegen Activision eingereicht, berichtet die Los Angeles Times.
Spieler können in "Band Hero" Musiker Lieder von anderen Bands aufführen lassen. Die No-Doubt-Sängerin Gwen Stefani stößt sich daran, dass ihr digitales Alter-Ego das Rolling-Stones-Lied "Honky Tonk Woman" singen muss. In der Klage wird beanstandet, dass der Avatar "mit einer männlichen Stimme damit prahlt, Sex mit Prostituierten zu haben".
Activision versteht die Aufregung nicht, immerhin habe man mit No Doubt lange über die Verwendung der Band-Charaktere verhandelt und sei zu einer schriftlichen Übereinkunft gekommen. No Doubt will den Vertrieb des Spieles verbieten lassen und fordert außerdem einen Rückruf aller bisher verkauften Exemplare.
(Red. )

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