Nachdem Microsoft bereits mehr als acht Millionen Stück von Kinect, seiner Bewegungssteuerung für die Spielkonsole Xbox 360, verkaufen konnte, könnten auch PC-Nutzer davon profitieren. In einem Interview mit der britischen BBC hat Microsoft-Chef Steve Ballmer angedeutet, dass Windows-Systeme auch unterstützt werden könnten. "Wir werden das zur richtigen Zeit formell unterstützen", sagte Ballmer. Man werde etwas ankündigen, wenn es etwas offizielles zum ankündigen gebe.
Inzwischen helfen sich findige Programmierer selbst. Mittlerweile gibt es bereits Open-Source-Treiber, mit denen sich Kinect auch abseits der Xbox 360 nutzen lässt. Es kursieren auf YouTubes auch Videos, in denen Kinect dazu genutzt wird, um Windows 7 nur mit Handgesten zu steuern. Das Steuersystem, das im Handel 150 Euro kostet, tastet mit Infrarot seine Umgebung ab, um ein räumliches Bild zu erhalten. Letzteres könnte auch für wissenschaftliche Anwendungen, wie etwa die Robotik, interessant sein.
(Red.)





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