Electronic Arts: Kritik wegen Homosexualität in Spielen

In "Mass Effect 3" und "Star Wars: The Old Republic" können Spielcharaktere auf Wunsch homosexuell sein. US-Organisationen steigen auf die Barrikaden.

Electronic Arts Kritik wegen
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Star Wars: The Old Republic – (c) Screenshot (Electronic Arts)

Electronic Arts ermöglicht in den Spielen "Mass Effect 3" und "Star Wars: The Old Republic" homosexuelle Beziehungen zwischen Spielcharakteren. Soviel Offenheit stieß bei einigen US-Organisationen auf wenig Gegenliebe. Die christliche Florida Family Association (FFA) sieht darin eine Bedrohung für das Seelenheil der Kinder und für gute Familienwerte. Bei beiden Spielen handelt es sich um Action-Rollen-Spiele, die mit einer Altersbeschränkung versehen sind und für Erwachsene gedacht sind.

Tausende Beschwerdebriefe

Tausende Beschwerdebriefe sind seither bei dem Spiele-Publisher eingegangen, berichtet GamesIndustry International. Electronic Arts hat nicht vor, an den Spielen etwas zu ändern und verteidigt die Entscheidung, Homosexualität in den Spielen abzubilden. "Electronic Arts wurde nicht dazu gedrängt, homosexuelle Charaktere in Spielen zu ermöglichen", verteidigt sich das Unternehmen im Gespräch mit GamesIndustry gegen Vorwürfe, man sei von Homosexuellen-Verbänden unter Druck gesetzt worden. Ein Vertreter eines solchen Verbandes (Gay & Lesbian Alliance Against Defamation) argumentiert, dass zumindest ein Teil der Spieler genau diese Option nachgefragt hätte. 

 

(Red. )

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