Diablo 3: Höllische Fehler statt Heidenspaß

Das lange erwartete Computerspiel sorgt durch Probleme für Frust. Ein besonders ärgerlicher Fehler wirft Spieler permanent hinaus. Wie erwartet kam es zu Serverüberlastungen.

Diablo Hoellische Fehler statt
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Diablo Hoellische Fehler statt
(c) Blizzard

Die Gaming-Gemeinde ist sauer. Das seit Jahren erwartete Fantasy-Actionspiel Diablo 3 ist nun endlich draußen, allerdings herrscht bei Spielern der Frust vor. Ein Bug ist besonders brisant. Der "Error 3006" tritt auf, wenn man einen Schild mit einem Templer tauscht. Dann wird man aus dem Spiel geworfen und kann sich nicht mehr einloggen. Blizzard warnt selbst davor in seinen Foren. Aus Überlastung waren die Server allerdings kurz nach dem Start ohnehin nicht erreichbar. Das ist vor allem deshalb ärgerlich, weil Diablo 3 eine konstante Internetverbindung voraussetzt, damit man es spielen kann - selbst wenn man alleine spielen will.

Server überlastet

Zu dem fatalen "Error 3006" gesellen sich andere, wobei diese von Region zu Region unterschiedlich sind. Der Großteil scheint aber harmlos zu sein und ist wohl durch die Überlastung der Server ("Error 37") begründet. Hersteller Blizzard hatte zwar mit einem großen Ansturm gerechnet. Immerhin hatte sich der Vorgänger, Diablo 2, selbst Jahre nach seinem Erscheinen noch millionenfach verkauft. Allerdings dürfte der gleichzeitige Andrang doch zu viel gewesen sein. Die Entwickler haben inzwischen eine Liste an bekannten Fehlern ins Netz gestellt.

Online-Zwang

Diablo 3 kann über Blizzards Online-Portal Battle.net mit Freunden gespielt werden. Allerdings besteht auch die Möglichkeit, als Barbar, Hexendoktor oder anderer Held alleine gegen unzählige Horden von Monstern anzutreten. Die simple Spielmechanik (mit der Maus Gegner anklicken) hatte schon den Vorgänger über Nacht zum Hit gemacht. Allerdings muss man ständig mit dem Internet verbunden sein. Eine vergleichbare Maßnahme hatte Ubisoft schon 2010 mit Assassin's Creed 2 eingeführt.

(db)

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