Microsoft hat seiner Kartenlösung Bing Maps das bisher größte Update gegönnt. 165 Terabyte zusätzliche Daten bedeuten mehr als eine Verdopplung des Angebots. Neu sind Satellitenbilder und Luftaufnahmen von insgesamt mehr als 38 Millionen Quadratkilometern in Amerika, Europa, Afrika, Australien und Asien, schreibt der Konzern in einem Blog.
Österreichische Technologie
Die Luftaufnahmen liefern eine fotorealistische Vogelperspektive und decken nun 100 Prozent der USA ab, gab Microsoft bekannt. Bis Ende des Jahres soll auch Europa komplett abgedeckt sein. Die Technologie dafür stammt aus Österreich. 2006 hatte Microsoft die österreichische Firma Vexcel Imaging übernommen, die die "UltraCam"-Kameras baut, mit denen die Luftbilder aus Spezialflugzeugen aus aufgenommen werden. Der Vogelperspektive-Modus lässt sich in Bing Maps unter "Bird's Eye" aktivieren - die Bilder bieten 360-Grad-Ansichten von Gebäuden. Die besten Aufnahmen präsentiert Microsoft mit der "Bing Maps World Tour".
Erst kürzlich hat auch Google Aktualisierungen für seine "Maps" angekündigt, die unter anderem einen fotorealistischen 3D-Modus umfassen werden. Apple hat für iOS 6 für iPhone und iPad eine eigene Kartenlösung mit einem solchen Modus angekündigt.
(sg)
Die Welt in 3D: Microsofts 196-Megapixel-Cam entgeht kein Detail




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