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EuGH bestätigt 860-Millionen-Euro-Strafe gegen Microsoft

27.06.2012 | 11:48 |   (DiePresse.com)

Ursprünglich hatte die EU-Kommission 899 Millionen Euro verlangt. Mit dem Urteil ist die Kartellstrafe rechtmäßig. Die Wettbewerbshüter hatten Microsoft bereits früher abgestraft.

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Der Europäische Gerichtshof hat im Kern eine Kartellstrafe gegen den US-Softwarekonzern Microsoft bestätigt. Die zweite Kammer des EuGH veröffentlichte am Mittwoch sein Urteil. Laut diesem sei die vor vier Jahren von der EU-Kommission gegen Microsoft verhängte Kartellstrafe rechtens. Allerdings reduzierte das Gericht die Höhe des Bußgeldes um 39 Millionen Euro auf 860 Millionen Euro. Grund für die Strafe war, dass Microsoft nach Auffassung der EU-Kommission seinen Mitbewerbern Zugang zu wichtigen technischen Informationen verwehrte.

Softwarekonzern blitzte ab

Microsoft hatte sich beim EuGH beschwert, weil nach Ansicht des Unternehmens die Kommission nicht klar definiert hat, was sie als "angemessene" Preise versteht. Damit blitzte der Konzern aber ab. Microsoft hätte die ausgearbeiteten Preisfindungsgrundsätze der Kartellwächter als Grundlage nehmen können. Auch in allen anderen Punkten seiner Klage blitzte der Softwareriese ab.

1,7 Milliarden Euro Gesamtstrafe

Die Strafe der Kommission ist die zweithöchste, die die Behörde bisher verhängt hat. Zusammen mit anderen Strafen hat die EU gegen Microsoft 1,7 Milliarden an Bußgeldern verhängt. Die Strafe, die jetzt verhandelt wurde, geht auf eine Anweisung der Kommission aus dem Jahr 2006 zurück. Als Microsoft dieser nicht folgte, wurde 2008 das Millionen-Bußgeld verhängt.

(Ag./Red.)

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6 Kommentare
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...

tja wenn diktaturen it einsetzen um die buerger zu unterdruecken dann sehen die konzerne schlecht aus ggg macht nichts microsoft wird sich da etwas "ueberlegen"...

Gast: MS mag i net
27.06.2012 12:59
2 1

Microssoft

sollte endlich Betriebssysteme liefern die funktionieren!
Und nicht ewig langsam sind.
Aber die produzieren nur Systeme die viele Resourcen benötigen, langsam sind und immer langsamer werden.
Betriebssysteme von MS stürzen oft ab, hängen sich auf. MS bringt jede Woche dann Programme raus die
Fehler und Lücken im System verbessern sollten.
Aber Systemprogramme sind ewig langsam, bei einer Hardware die 10 so schnell wie vor 10Jahren und 50 mal so schnell wie vor 20 Jahren brauchen diese wichtigen Programme viel länger!
Die machen alles nur immer schlechter
aber die haben 10.000 Anwälte und so Verträge das man als Konsument und Anwender immer draufzahlt!

Re: Microssoft

Na Sie kennen sich aber aus ...

Re: Microssoft

Wenn es um Ihre Zeit nicht schade ist, nehmen Sie Windows.
Wenn es Ihnen um Ihr Geld nicht schade ist, kaufen's einen Apple.
Und wenn Sie sich zum lernen nicht zu schade sind - nehmen's Unix

Gast: Cougar83
27.06.2012 12:58
1 0

Und wohin fließt die Kohle?


Gast: Buchhalter
27.06.2012 12:57
2 0

Toll!

1,7 Milliarden an Bußgeldern: Die EU hat einen Finanzierungsplan gefunden......

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