Zahlreiche Windows-Nutzer und Systemadministratoren haben sich über ein Windows-Update beschwert, das ihnen ungefragt Skype beschert hat. Offenbar hatte Microsoft aufgrund eines Fehlers nicht nur Computer bedacht, auf denen die Internet-Telefonie-Software installiert war, sondern alle verfügbaren PCs mit Windows-Betriebssystemen. Inzwischen hat der Hersteller das Update als veraltet gekennzeichnet, wodurch es nicht mehr automatisch ausgespielt werden sollte. In Technet-Forum wurde eine Anleitung veröffentlicht, wie man es wieder von mehreren Rechnern in einem Netzwerk entfernen kann.
Skype wurde von Microsoft im Oktober 2011 für 8,5 Milliarden Dollar gekauft. Bisher ist der Dienst aber noch als separates Produkt erhältlich, obwohl es formal nun dem Software-Konzern unterstellt ist.
(db)
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