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Microsoft-Chef: Surface soll "300 bis 700 Dollar" kosten

17.09.2012 | 09:46 |   (DiePresse.com)

Das vom Software-Riesen selbst entwickelte Tablet wird für Herbst erwartet. Preislich dürfte es sich am iPad orientieren.

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Microsofts erstes Tablet aus eigener Produktion besitzt noch zwei gut gehütete Geheimnisse. Einerseits der genaue Erscheinungstermin. Und andererseits der Preis. Letzterer wird ausschlaggebend dafür sein, ob sich das Gerät gegen die Konkurrenz von Apples iPad und den diversen Android-Tablets durchsetzen kann. Microsoft-Chef Steve Ballmer hat nun in einem Interview mit der Seattle Times zumindest einen Preisrahmen angegeben, in dem sich das Gerät bewegen wird. "Wahrscheinlich 300 bis etwa 700 oder 800 Dollar", sagt Ballmer. Das sei für ihn der optimale Bereich.

Geräteflut für Herbst

Unklar ist noch, ob damit die Version mit Windows RT und stromsparendem ARM-Chip gemeint ist, oder die größere Variante mit Windows 8 und Intel-Chip. Erstere Surface-Version ist als direkter iPad-Konkurrent zu sehen, zweitere auch als Laptop-Ersatz. Zahlreiche Hersteller haben auf der Elektronikmesse IFA in Berlin ebenfalls Tablets mit Windows RT und Windows 8 vorgestellt. Alle Geräte sollen rechtzeitig zum Marktstart von Windows 8 Ende Oktober verfügbar sein. Bei den Preisen halten sich aber noch alle zurück. Apple hat hier mit seinem iPad Anfang 2010 die Latte mit 479 Euro für die aktuelle Basisversion für Kunden recht niedrig und für die Konkurrenz recht hoch gelegt.

Windows-8-Tablets: Die neuen Geräte für Microsoft

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Microsoft als Geräte-Hersteller?

Mit seinen Surface-Geräten will Microsoft nicht unbedingt in direkte Konkurrenz mit seinen bisherigen Hardware-Partnern treten. Zumindest hieß es ursprünglich, die beiden Tablets seien nur gemacht worden, um den Markt ein bisschen anzukurbeln. Ballmer sagt jetzt in dem Interview aber, dass Microsoft in Zukunft zwar weiterhin ein Software-Unternehmen sein werde, man es aber als "Geräte-und-Dienste-Unternehmen" wahrnehmen werde. Ballmer schwächt aber gleich ab: "Das heißt nicht, dass wir jedes Gerät machen müssen." Man wolle weiterhin mit den bisherigen Partnern zusammenarbeiten.

Surface: Microsofts iPad-Rivalen im Bild

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(db)

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