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Windows 8: Updates als Vorbereitung für Marktstart

10.10.2012 | 09:56 |   (DiePresse.com)

Der Hersteller poliert sein neues Betriebssystem für den 26. Oktober. Gleichzeitig kündigt Firmenchef Ballmer einen Strategiewechsel an. Microsoft soll zu einer "Geräte-und-Dienstleistungen"-Firma werden.

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Microsoft hat in der Nacht auf Mittwoch neue Updates für sein kommendes Betriebssystem Windows 8 veröffentlicht. Wie der für die Entwicklung der Software zuständige Manager Steven Sinofsky in einem Blogeintrag schreibt, sollen die Updates Verbesserungen bei der Leitung, dem Akkuverbrauch und im Bereich der Kompatibilität bringen. Der Hersteller bemüht sich, Windows 8 für die allgemeine Markteinführung am 26. Oktober vorzubereiten. Das Team habe versucht, die Software so zu polieren, dass Benutzer nicht auf das erste Service Pack waren müssten, um Verbesserungen zu spüren, schreibt Sinofsky. Microsoft hatte erst einen Tag zuvor ein Update für mehrere Sicherheitslücken für Adobe Flash und den Internet Explorer 10 in Windows 8 veröffentlicht.

Microsoft wandelt sich

Nahezu zeitgleich mit den Windows-8-Updates hat Microsoft-Chef Steve Ballmer in einem Brief an Investoren einen Paradigmenwechsel im Unternehmen angekündigt. Das Geschäftsfeld sei nicht mehr nur Software, sondern "Geräte und Dienstleistungen", heißt es darin. Man werde weiterhin für das über die Jahre aufgebaute, weltweite Partnernetz Software produzieren. Allerdings gebe es Situationen, in der Microsoft "bestimmte Geräte für bestimmte Zwecke" bauen werde. Als Beispiele nennt Ballmer die Spielkonsole Xbox und das Surface-Tablet. Windows 8 und das neue Office seien ein Beispiel für die neue Ausrichtung des Unternehmens.

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Ballmers Bonus reduziert

Für die Zukunft sieht Ballmer weitere Gelegenheiten, um Geld zu verdienen. Microsoft schließt sein Geschäftsjahr 2012 mit einem Rekordumsatz von 73,7 Milliarden Dollar ab. Dennoch wurde Ballmers Bonus um neun Prozent im Vergleich zum Vorjahr gekürzt - auf 620.000 US-Dollar von maximal möglichen 1,37 Millionen Dollar. Sein Gehalt gilt mit 685.000 Dollar pro Jahr als vergleichsweise gering für US-CEOs. Im Lauf des Jahres waren die Windows-Umsätze um drei Prozent gesunken, außerdem wurde der bereits 2009 von der EU geforderte Browser-Auswahlbildschirm nicht zufriedenstellend umgesetzt.

(db)

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