Microsofts neues Surface-Tablet wird seinen Weg nicht nach Österreich finden. Während in den USA und sieben weiteren Ländern die Vorbestellungen laufen, müssen österreichische Interessenten warten. Wie der WebStandard von Firmensprecher Thomas Lutz in Erfahrung gebracht hat, wird Microsoft das Gerät (vorerst zumindest) nicht hierzulande verkaufen. Ob es überhaupt einen Verkaufsstart geben wird, ist noch unbekannt. Zu der ersten Tranche der Surface-Länder gehören die USA, Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Kanada und Australien. Das Tablet ist eines der ersten Geräte mit Windows RT, der Version des neuen Betriebssystems Windows 8, die für die stromsparenden ARM-Mobilprozessoren ausgelegt ist.
Ab 479 Euro in Deutschland
In Deutschland wird Microsofts Surface ab 479 Euro für die Version mit 32 Gigabyte Speicherplatz angeboten. Damit bleibt Microsoft in dem Bereich, den Apple für sein iPad verlangt, bietet aber den doppelten Speicherplatz. Wer dazu noch das spezielle Touch Cover mit integrierter Tastatur möchte, muss 100 Euro drauflegen. Die Variante mit 64 Gigabyte kommt gleich samt dem Cover und kostet 679 Euro. Das Tablet verfügt über einen 10,6-Zoll-Touchscreen im 16:9-Format mit einer Auflösung von 1366 x 768 Bildpunkten. Das Gewicht wird mit knapp 680 Gramm angegeben. Als Prozessor kommt ein Vierkern-Chip vom Typ Nvidia Tegra 3, basierend auf ARM-Technologie zum Einsatz. Im Gehäuse ist ein aufklappbarer Ständer integriert. Gemeinsam mit dem Touch Cover lässt sich das Gerät damit auch als Laptop-Ersatz nutzen. Auf dem Gerät ist eine Vorschauversion auf Office 2013 vorinstalliert, die bei Veröffentlichung der fertigen Software automatisch aktualisiert werden soll.
Das Surface-Tablet wird gemeinsam mit Windows 8 am 26. Oktober veröffentlicht. Microsoft hatte bei der Vorstellung des Geräts eine Menge Staub aufgewirbelt. Bisher hatte der Hersteller auf seine langjährigen Hardware-Partner vertraut. Nun steigt Microsoft aber selbst in den Ring, was nicht von allen Partnern positiv aufgenommen wurde. Firmenchef Steve Ballmer hatte erklärt, man wolle mit dem Surface mehr die Pumpen für Windows 8 anwerfen als tatsächlich mit anderen Herstellern konkurrieren. Die Tatsache, dass das Surface sich bei den Vorbestellungen bereits verzögert, dürfte ein positives Indiz für eine Hohe Nachfrage sein.
(Red.)
Surface: Microsofts iPad-Rivalen im Bild
Windows 8 im Test: Schmerzhafter Spagat für Microsoft-Fans




HTC One im TestDesignerstück mit Foto-Qualitäten
Technik-Experten-QuizKey Lime Pie zum Frühstück?
iOS 6Das neue Betriebssystem für iPhone und iPad
Wii UNintendo präsentiert Gamepad und Miiverse
Angry-Birds-FrustAlternativen für iPhone und Android