Vor vier Jahren hat Microsoft sein Suchportal Live Search so unauffällig gestartet, dass die meisten Internet-Nutzer es bis heute nicht kennen. Dem Nachfolger Bing soll dieses Schicksal erspart bleiben. Der Software-Hersteller hat jetzt für 100 Millionen Dollar (rund 72 Millionen Euro) eine viermonatige Werbekampagne gestartet, um Bing bekannt zu machen.
Gegen das "Search Overload Syndrome"
Im ersten in den USA ausgestrahlten Werbespot greift Microsoft Google indirekt an und stellt eine neue Krankheit fest: Das "Search Overload Syndrome" führe bei der Suche im Internet zu breiter Konfusion. Zur Heilung bietet Microsoft sein neues Suchportal an: "It's time to Bing." In den Werbefilmen wird Bing nicht als Suchmaschine, sondern als "Entscheidungsmaschine" bezeichnet.
Microsoft will Googles Fehler vermeiden
Welche Funktionen das Suchportal konkret anbietet, wird aber nicht gezeigt. Das hebt sich Microsoft für eine Online-Werbekampagne auf. Mit dem Fokus auf relevante Informationen versucht das Unternehmen, Google Kunden abzugraben. Kritik an Google beinhaltet oft, dass die Suchmaschine einen Wust an Links präsentiert, aus denen sich der Benutzer erst die relevante Information herausfiltern muss.
Bing soll Kunden beim Einkaufen Geld sparen
Der Kreativchef der mit dem Spot beauftragten Werbefirma, Ty Montague, sagt, es gehe in der Zeit der Wirtschaftskrise um die Botschaft, mit dem schnellen Auffinden günstiger Angebote beim Online-Shopping Geld zu sparen. Die Zeit des Überschwangs sei vorbei. Jetzt gehe es darum, schnell auf den Punkt zu kommen. Vier weitere Fernsehspots sind geplant, die dann eine eher humorige Note in die Bing-Werbung hineinbringen sollen.
(Ag./db)

Yigg
Webnews
Mr. Wong
Delicious
Facebook
Scoop
Google
Amazon Kindle Der elektronische Buchersatz im Test
Samsung Omnia II Die Schattenseite des Superhandys
Windows 7 Das bessere Vista im Test