Seit wenigen Wochen ist das neue Betriebssystem Windows 7 auf dem Markt. Eine beinahe einjährige Testphase begleitet von viel Medienrummel hat dem neuen Windows einen erfolgreichen Start beschert. Trotz der vielen Lobesgesänge auf das System warnen nun Experten vor einem frühzeitigen Umstieg.
"Aufgrund der zahlreichen Support-Anfragen und unserer eigenen Erfahrung mit allen vergangenen Windows-Betriebssystemen, empfehlen wir Nutzern bei ihrem gewohnten System zu bleiben und mit einem Umstieg noch zu warten", meint Josh Kaplan, Chef der NewYorker IT-Support-Firma Rescuecom zur Computerworld. Kaplan möchte nicht generell von dem System abraten: "Windows 7 hat sowohl Geschäftskunden als auch Heimanwendern einiges zu bieten".
Zu den häufigsten Problemen beim Umstieg gehört der Datenverlust, aufgrund mangelnder Backups, meint Kaplan weiter. Außerdem scheint es bei vielen Nutzern beim Umstieg zu Problemen gekommen zu sein, für die Microsoft (noch) keine Lösung hat. In den Supportforem ließt man etwa von endlosen Neustartschleifen. Kaplan empfiehlt, zu warten, bis die Neuanschaffung eines PCs notwendig wird. Dann könne man einen neuen Rechner mit Windows 7 anschaffen und alle Daten in Ruhe übertragen.
Wer seinen Rechner behalten und auf Windows 7 umsteigen möchte, sollte laut Kaplan zumindest auf das erste "Service Pack" von Microsoft warten. Bei Windows Vista verging zwischen Marktstart des Systems und der ersten großen Aktualisierung, dem Service Pack 1, rund ein Jahr.
(Red. )

Windows 7: Das bessere Vista im Test




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