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NSA an Entwicklung von Windows 7 und Mac OS X beteiligt

19.11.2009 | 10:06 |   (DiePresse.com)

Der Geheimdienst soll Apple, Microsoft, aber auch Linux-Distributoren helfen, ihre Systeme sicherer zu machen. Kritiker befürchten, dass die NSA dabei auch Abhör-Mechanismen einbaut.

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Eine Anhörung vor dem US-Senat hat ergeben, dass die National Security Agency (NSA) bei der Entwicklung mehrerer Betriebssysteme beteiligt ist. Dass dies bei Windows schon länger der Fall war, ist an sich nicht unbekannt. Jetzt soll aber der Nachrichtendienst, der eine Schlüsselrolle bei den US-Geheimdiensten einnimmt, auch Apple und Linux-Distributoren wie Sun und Red Hat dabei helfen, ihre Systeme sicherer zu machen, berichtet Heise. Kritiker befürchten, dass die NSA damit auch Hintertüren in Windows 7 und Mac OS X einbaut.

NSA: "Keine tiefen Eingriffe"

Laut den Aussagen vor dem Senats-Komitee greift die NSA aber nicht tief in den Entwicklungsprozess ein, sondern würde lediglich dabei helfen, Sicherheitsrichtlinien einzuhalten. So wurde bei Windows 7 etwa darauf geachtet, dass das Security Content Automation Protocol (SCAP) unterstützt wird. Darunter wird eine Reihe von offenen Sicherheitsstandards zusammengefasst, was für Administratoren das Sicherheitsmanagement vereinfachen soll.

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Hintertür in Windows 7?

Marc Rotenberg, Leiter des Electronics Privacy Information Center (EPIC) erklärte gegenüber Computerworld, dass die NSA schon seit den frühen 90er-Jahren Hintertüren und Fallstricke in private Computersysteme einbauen will. Er befürchtet, dass der Nachrichtendienst damit vor allem Windows-Benutzer abhören und ihre E-Mails abfangen will. Dagegen argumentieren mehrere andere Sicherheitsexperten, die argumentieren, dass Microsoft wenig Interesse daran hat, eine solche Hintertür zuzulassen.

Enormes Schadenspotenzial

Sollte so eine Maßnahme je ans Tageslicht kommen, wäre der Schaden für das Unternehmen enorm. Dieses Risiko wolle Microsoft vermeiden, sagen die Experten. Außerdem besteht die Gefahr, dass eine vorhandene Hintertür auch von Geheimdiensten entdeckt werden kann, die gegen die NSA arbeiten.

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(db)

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13 Kommentare
Jokade
19.11.2009 21:23
0 0

immer das selbe

ach immer diese verschwörungstheorien...
bedenkt doch mal wieviel aufwand das wäre JEDEN nutzer eines pcs zu kontrolieren..... unmöglich!

und wenn man ausspioniert wird dann nicht ohne grund...

TheAlien
22.11.2009 08:36
0 0

Re: immer das selbe

Es geht wohl weniger darum, flächendeckend alle User auszuspionieren, sondern darum, in der Lage zu sein, jeden beliebigen (oder unliebsamen) User bespitzeln zu können.

Würde also z.B. jemand planen, eine Alternative zu bestehenden pseudo-demokratischen Bürokratie-Diktaturen westlicher Provenience zu etablieren und dazu Netzwerke aufbauen wollen, könnten diese Dissidenten umgehend ausgeforscht, bespitzelt und ggf. "geheimdienstlich bearbeitet" werden.

Gesellschafttspolitische Veränderung liesse sich also durch die herrschenden Eliten leichter verhindern.

Aber eigentlich geht es um eine Grundsatzfrage: zurück zur "Freiheit" des Einzelnen, wie verfassungsmässig festgeschrieben oder noch weiter hin zum Überwachungsstaat, der einer politischen und wirtschaftlichen Elite erlaubt, beliebige Mechanismen zum zementieren ihrer Machtposition einzuführen?

Antworten Gast: hector
20.11.2009 17:20
0 0

Re: immer das selbe

"JEDEN nutzer eines pcs zu kontrolieren..... unmöglich!"

Falsch! Die Rechenpower Ihres Computers wird dazu verwendet, Sie auszuspionieren. Eingetippte Wörter werden gescannt, Dateien die sie ansehen werden gescannt, Internetseiten die sie aufrufen werden gescannt, ... etc.

Und sollten Ihre Aktionen verdächtig erscheinen, dann wird nach Hause gefunkt und Alarm geschlagen. Dazu genügt die Übertragung eines einzigen Bytes.

Geheimdienste sind auch an Wirtschaftsspionage beteiligt, sollten Dateien und eventuelle Pläne interessant sein, dann werden sie verschlüsselt übertragen. Ein Häpchen da, ein Häpchen dort, das merken Sie gar nicht.

Warum glauben Sie hält Microsoft geheim, was da alles übertragen wird? Es sind ja Daten aus Ihrem Computer die da übertragen werden.

Jokade
20.11.2009 18:21
0 0

Re: Re: immer das selbe

das ganze gesammelte zeug muss aber analysiert und ausgewertet werden es ist sicher nicht möglich das sowas eine maschine macht, denn die sind viel zu fehleranfällig (siehe google, da trifft nicht jede suchanfrage ins schwarze).

tja und selbst wenn es doch so wäre, was wollen spionage organisationen von ottonoramlverbraucher? wollen sie meine urlaubsfotos anschaun? wenn alles kontrolliert wird dann sicher nur um "verdächtige" personen zu finden.

ich persönlich habe keine angst das MEN IN BLACK aufeinmal vor mir steht

Antworten Gast: User
20.11.2009 07:13
1 0

Re: immer das selbe

Das ist wenig Aufwand! Der richtige Suchlogarithmus und eine Hintertür und man findet was man sucht!
Die Suchmaschinen wie Google arbeiten ja auch nach ähnlichen Systemen.
Aber nutzlos ist es trotzdem siehe 9/11 - da gabs die Sachen auch schon.

democrates
19.11.2009 23:27
0 1

Re: immer das selbe

Sie haben recht.
Die informationstechnikbasierte Spio.nage ist teuer.
Die dietrichbasierte Spio.nage wäre aber noch um Größenordnungen teuerer.
Vom Risiko für die Spione ganz zu schweigen.
Gerade desshalb fiel damals ja gerade die Entscheidung auf die nahezu risikolose und kostensparende Lösung inform der "Entwicklungs-Unterstützung" der Massensoftwarehersteller.
Die eingeschleusten "Entwickler" wurden bzw. werden sogar noch von den Softwareherstellern (mit)bezahlt.
Billger kann man wohl keine globale Spio.nageinfrastruktur mehr aufbauen.


democrates
19.11.2009 14:25
0 1

Dass Informationsdienste an Betriebs- und Datenbanksystemen zwecks Einbau von Spio.nagesystemen mitentwickeln ist seit 1995 jedem Interessierten bekannt.

(2/2)
Bei manchen Softwa.reunternehmen wurden z.B. auch Marketing- und Verkaufs-Abteilungen unterw.andert.
Sicher erinnern Sie sich noch an den sagenhaftenj Aufstieg eines mittelmäßigen (blue-screen) Betriebssystemherstellers zu einem Marktführer.
Dies wurde durch "aufopfernde" informationstechnische "Unterstützung" durch diverse "Informationsdienste" möglich.
Die Zahl der Hooker soll etwa in führenden Softwareunternehmen der nordamerikanischen Westküste zeitweise sogar im 4stelligen Dezimalstellenbereich gelegen sein.
Bei einem heutigen marktüblichen Computerkauf, bekommen Sie "gratis" auch noch einige tausende integrierte Hooks von einer Handvoll "Informationsdiensten" dazugeschenkt!

Zum letzten Satz des Artikels:
Die Hooker der verschiedenen Dienste wissen natürlich, dass die anderen Dienste auch mitarbeiten.
Da sie aber am gleichen Strang ziehen (müssen) entt.arnen sie sich auch bei massivem Verd.acht nicht gegenseitig sondern spielen ihre Spiele ohne jegliches Aufs.ehen.

democrates
19.11.2009 14:14
0 0

Dass Informationsdienste an Betriebs- und Datenbanksystemen zwecks Einbau von Spio.nagesystemen mitentwickeln ist seit 1995 jedem Interessierten bekannt.

(1/2)
Betriebssysteme und Datenbanken verwalten und speichern Wissen und Gehei.mnisse ihrer Nutzer.
Wissen und Gehei.mnisse sind nun einmal sehr wertvoll.
Für die sogenannten "Informationsdienste" wurde es daher informationsstrategisch zwingend notwendig, sich den uneingeschränkten Zigriff auf diese Informationen zu sichern.
Keiner dieser Dienste konnte bzw. kann es sich leisten hier nicht voll dabei zu sein.

Die planmässige, strategische Unterwanderung der globalen Softwareindustrie begann daher vor gut eineinhalb Jahrzehnten.
Eingeschleuste Software-Entwickler (Hooker) bauten und bauen dabei Sets von verborgenen Schlüsselschwachstellen (Hooks) in die Software ein.
Über diese winzigen Hooks drangen und dringen dann später die "Informationsdienste" in Betriebssysteme und Datenbanken der Computer ein.

democrates
19.11.2009 14:22
0 0

Re: Dass Informationsdienste an Betriebs- und Datenbanksystemen zwecks Einbau von Spio.nagesystemen mitentwickeln ist seit 1995 jedem Interessierten bekannt.

(2/2)
Bei manchen Softwareunternehmen wurden z.B. auch Marketing- und Verkaufs-Abteilungen unterwandert.
Sicher erinnern Sie sich noch an den sagenhaftenj Aufstieg eines mittelmäßigen (blue-screen) Betriebssystemherstellers zu einem Marktführer. Dies wurde durch "aufopfernde" informationstechnische "Unterstützung" durch diverse "Informationsdienste" möglich.
Die Zahl der Hooker soll etwa in führenden Softwareunternehmen der nordamerikanischen Westküste zeitweise sogar im 4stelligen Dezimalstellenbereich gelegen sein.
Bei einem heutigen marktüblichen Computerkauf, bekommen Sie "gratis" auch noch einige tausende integrierte Hooks von einer Handvoll "Informationsdiensten" dazugeschenkt!

---

Zum letzen Satz des Artikels:
Die Hooker der verschiedenen Dienste wissen natürlich, dass die anderen Dienste auch mitarbeiten.
Da sie aber am gleichen Strang ziehen (müssen) enttarnen sie sich auch bei massivem Verdacht nicht gegenseitig sondern spielen ihre Spiele ohne jegliches Aufsehen.

democrates
19.11.2009 14:08
0 0

Dass Informationsdienste an Betriebs- und Datenbanksystemen zwecks Einbau von Spionagesystemen mitentwickeln ist seit 1995 jedem Interessierten bekannt.

Betriebssysteme und Datenbanken verwalten und speichern Wissen und Geheimnisse ihrer Nutzer.
Wissen und Geheimnisse sind nun einmal sehr wertvoll.
Für die sogenannten "Informationsdienste" wurde es daher informationsstrategisch zwingend notwendig, sich den uneingeschränkten Zigriff auf diese Informationen zu sichern.
Keiner dieser Dienste konnte bzw. kann es sich leisten hier nicht voll dabei zu sein.

Die planmässige, strategische Unterwanderung der globalen Softwareindustrie begann daher vor gut eineinhalb Jahrzehnten.
Eingeschleuste Software-Entwickler (Hooker) bauten und bauen dabei Sets von verborgenen Schlüsselschwachstellen (Hooks) in die Software ein.
Über diese winzigen Hooks drangen und dringen dann später die "Informationsdienste" in Betriebssysteme und Datenbanken der Computer ein.

Bei manchen Softwareunternehmen wurden z.B. auch Marketing- und Verkaufs-Abteilungen unterwandert.
Sicher erinnern Sie sich noch an den sagenhaftenj Aufstieg eines mittelmäßigen (blue-screen) Betriebssystemherstellers zu einem Marktführer. Dies wurde durch "aufopfernde" informationstechnische "Unterstützung" durch diverse "Informationsdienste" möglich.
Die Zahl der Hooker soll etwa in führenden Softwareunternehmen der nordamerikanischen Westküste zeitweise sogar im 4stelligen Dezimalstellenbereich gelegen sein.
Bei einem heutigen marktüblichen Computerkauf, bekommen Sie "gratis" auch noch einige tausende integrierte Hooks von einer Handvoll "Informationsdiensten" dazugeschenkt!

Gast: cui bono ?
19.11.2009 12:49
0 0

...

geb da "cuniculus" vollkommen recht.
das ist lächerlich, "wem nutzt es" ist hier die frage.
(1) Marc Rotenberg will sich wichtigmachen, das nutzt ihm und EPIC
(2) es nutzt überwiegend der Konkurrenz von MS zum Schaden von MS
(3) dass Apple und Lxe von NSA auch "betreut" werden nutzt NSA

das ist die Nutzen-Wahrheit.

Gast: ASVG-Sklave
19.11.2009 12:23
0 0

PC-Piepser kann als Mikrofon aktiviert werden

jeder Lautsprecher kann auch als Mikrofon umfungiert werden.

cuniculus
19.11.2009 12:09
0 0

Um E-Mails abzufangen

und zu lesen, bedarf es keiner Hintertür ...