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Microsoft stampft erfolglose Kin-Handys wieder ein

01.07.2010 | 08:34 |   (DiePresse.com)

Nach nicht einmal zwei Monaten gibt Microsoft seine als "Social Media Smartphones" angepriesenen Geräte wieder auf. Sie kommen damit auch nicht mehr nach Europa. Die Zukunft soll Windows Phone 7 gehören.

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Nur eineinhalb Monate nach dem Verkaufsstart ist für die ersten Microsoft-Handys auch schon wieder Schluss. Der Software-Konzern stellt alle weiteren Arbeiten an der Kin-Serie ein. Die vorhandenen beiden Modelle Kin One und Kin Two werden noch in den USA abverkauft. Neue Varianten wird es aber nicht mehr geben. Auch der Plan, Kin im Herbst nach Europa zu bringen, ist jetzt hinfällig.

Volle Konzentration auf Windows Phone 7

"Wir haben die Entscheidung getroffen, uns ganz auf Windows Phone  7 zu konzentrieren", teilte Microsoft am Mittwoch in Redmond mit. Das Team von Kin soll an der Entwicklung des neuen Smartphone-Betriebssystems mitarbeiten, mit dem der Software-Konzern verlorenes Terrain im Telefonmarkt gutmachen will. Microsoft war von Google mit seinem Android-System und Apple mit seinem iPhone überholt worden.

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Soziale Smartphones als Ladenhüter

Mit Kin hatte Microsoft erstmals die Hardware eines Handys selbst in die Hand genommen. Die Smartphones mit ihrer Anbindung an soziale Netzwerke sollten vor allem junge Leute ansprechen. Doch die Rechnung ging offenbar nicht auf. Übers Wochenende hatte bereits der US-amerikanische Exklusivpartner Verizon Wireless die Preise für die Geräte gesenkt. Das werteten Beobachter als Zeichen, dass sich die Kin-Handys nicht verkaufen. Wie Cnet berichtet, sollen zwar mehr als 1000 aber weit weniger als 10.000 Stück abgesetzt worden sein. Microsoft hatte stark die Werbetrommel für die Geräte gerührt, verrät aber nicht, wieviel das Debakel gekostet hat.

(Ag.)

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3 Kommentare
Gast: gast
01.07.2010 17:32
0 0

"Microsoft stampft erfolglose Kin-Handys wieder ein"

vs. "Die vorhandenen beiden Modelle [...] werden noch in den USA abverkauft." - Bonuspunkte für die plakative Überschrift, Punkteabzug weil sich der Artikel dadurch im 1. Absatz selbst widerspricht, setzen.

doschaui
01.07.2010 16:10
0 0

...!

Doch, ein Haufen Müll ;-)

DFAvJ
01.07.2010 09:31
0 0

Nur kopieren hilft Microsoft…

Wenn Microsoft nicht andere Systeme, etc., kopiert oder Firmen mit viel versprechender Software aufkauft, kommt nichts raus…