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Betriebssysteme: Windows XP wieder im Aufwind

03.02.2012 | 09:45 |   (DiePresse.com)

Ende 2011 stieg die Hoffnung, dass das zehn Jahre alte Betriebssystem bald von Windows 7 überholt wird. Im Jänner überrascht XP wieder mit mehr Nutzern.

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Windows XP ist jetzt mehr als zehn Jahre alt und wird von Microsoft nicht mehr unterstützt. Trotzdem ist es noch immer das am weitesten verbreitete Betriebssystem und hat im Jänner sogar wieder Marktanteile dazugewonnen. Der Zuwachs von Dezember auf Jänner beträgt zwar nach den Zahlen von NetApplications lediglich 0,78 Prozent, aber unter allen Betriebssystemen ist das dennoch der größte Zuwachs zum Jahreswechsel.

Keine Updates mehr ab 2014

Microsoft versucht schon seit geraumer Zeit, XP-Nutzer zum Umstieg auf ein neueres Windows-System zu bringen, da XP ab April 2014 nicht mehr mit Updates versorgt wird und so unsicherer wird. 2011 gelang das auch sehr gut: Von März bis Dezember ist der Anteil von XP um fast 10 Prozentpunkte auf einen Anteil von 46,52 Prozent gesunken. Gleichzeitig ist der Anteil von Windows 7 um fast 10 Prozentpunkte auf 36,99 Prozent angewachsen. 

Hoffen auf Windows 7 und 8

Im Jänner mussten Windows 7, Windows Vista und Mac OS X 10.6 aber leichte Rückgänge einstecken. Einzig XP und Mac OS X 10.7 konnten leicht zulegen. Das zeigt, dass im Weihnachtsgeschäft offenbar noch immer gerne zu den kleinen günstigen Netbooks gegriffen wird, die teilweise nach wie vor mit Windows XP erhältlich sind. Analysten rechnen aber damit, dass sich der Trend des Vorjahres in den kommenden Monaten fortstetzen wird und Windows XP noch in der ersten Jahreshälfte von Windows 7 überholt wird.

Für Herbst hat Microsoft bereits die nächste Version, Windows 8, angekündigt. Es wird das erste Microsoft-System, dessen Oberfläche auch für die Nutzung auf Tablets optimiert ist.  

Windows 8 im Test: Was das neue System kann - und was nicht

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(Red. )

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33 Kommentare
 
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Gast: abwarten
04.02.2012 05:41
7 9

gezielte ms- panikmache, und die medien spielen brav mit

alle die sich mit dem gedanken tragen von xp auf w7 zu wechseln sollten sich einmal ansehen wie lange w7 nach 2014 noch supportet wird: nämlich kaum nenneswert länger! ms will anscheinend mangels anderer innovationen die "taktrate" der betriebssysteme ganz einfach durch deutlich kürzere lebensdauer/support steigern
=> dort wo die kiste problemlos läuft: besser warten und w7 überspringen

Re: gezielte ms- panikmache, und die medien spielen brav mit

Klar, 8. Arpil 2014 ist kurz vor 14. Jänner 2020.

Erzählen's keinen Schmarr'n.

Support XP: 13 Jahre
(25.10.2011 - 8.4.2014)

Support Windows 7: 10 Jahre
(22.10.2009 - 14.1.2020)

Zeigen Sie mir einen Softwarehersteller, der seine Produkte über 10 Jahre unterstützt und supported.

PS: Sollte bei Windows 7 noch ein SP2 kommen, verlängert sich der Support weiter nach hinten.

Antworten Antworten Gast: Ralfus
04.02.2012 23:24
1 11

Re: Re: gezielte ms- panikmache, und die medien spielen brav mit

So so, und wieso steht folgendes in der Wikipedia zum Thema Win 7 Support?

"Der Support für Windows 7 wird planmäßig bis Anfang 2015 bis einschließlich zur Edition Home Premium sowie Ultimate (sog. Mainstream-Phase) und bis Anfang 2020 für die Editionen Professional und Enterprise (sog. Extended-Phase) von Microsoft bereitgestellt. Damit werden die an Privatkunden gerichteten Editionen nur geringfügig länger unterstützt als jene des Vorvorgängers Windows XP"

Welcher Privatanwender hat denn schon Professional oder Enterprise?

Re: Re: Re: gezielte ms- panikmache, und die medien spielen brav mit

Nachgereicht sei noch: http://winfuture.de/news,68211.html

Re: Re: Re: gezielte ms- panikmache, und die medien spielen brav mit

Sie vergleichen Äpfel mit Birnen. Der Mainstream Support für Windows XP (inkl. Professional) ist bereits 2009 ausgelaufen. 2014 ist Ende des Extended Support.


0 9

Re: gezielte ms- panikmache, und die medien spielen brav mit

Geplante Obsolenz nennt man das.

0 7

Re: Re: gezielte ms- panikmache, und die medien spielen brav mit

Geplante Obsoleszenz ist etwas anders. Software wird ja nicht kaputt.

Ich habe auf einem Rechner das letzte Update von XP 2004 gemacht. Wie lange das unterstützt wird, ist mir völlig egal; genauso wie in den letzten acht Jahren.

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Ich verwende auch noch immer XP

Funktioniert auch tadellos.

Nur die Kommunikation im Netztwerk mit Win 7 ist nicht immer ganz perfekt.

Antworten Gast: Hackensack
03.02.2012 22:32
1 2

Re: Ich verwende auch noch immer XP


Compatibility Hint:

[HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Lsa]

"LmCompatibilityLevel"=dword:00000002



Antworten Gast: gasti
03.02.2012 21:18
3 7

Nur die Kommunikation im Netztwerk mit Win 7 ist nicht immer ganz perfekt.

wie man so microsoft kennt wird das kein zufall sein

Eher banale Erklärung

Ich vermute mal, dass im Dezember die geschäftmäßige Nutzung der PCs (ausgwertet werden hier ja wohl Webstatistiken) nach unten gegangen ist und im Jänner nach der Urlaubszeit wieder raufgegangen ist. Das ist für mich realistischer, als das zu Weihnachten so viele XP-Rechner verschenkt wurden.

Ein ähnlicher Trend ist alljährlich bei der Nutzung des Internet Explorer zu beobachten (in Firmen vermehrt im Einsatz, Dezember daher traditionell schwach, ab Jänner wieder etwas stärker).

9 10

Re: Eher banale Erklärung

Interessanter Aspekt. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die Vewendung von XP zunehmen soll. Es gibt schon längere Zeit keine neuen PCs mit XP. Aber XP wird sich noch sehr lange halten, da es einfach enorm stabil und problemlos ist. Dieser Terror mit dem angeblichen Virenschutz ist für mich unerträglich.

Ich habe XP SP1, da gibt es noch keine Sekkiererei mit Firewalls und Virenschutz, was meiner Meinung nach erst die ganze Schadsoftware anlockt.

Re: Re: Eher banale Erklärung

Also die Aussage "da gibt es noch keine Sekkiererei mit Firewalls und Virenschutz, was meiner Meinung nach erst die ganze Schadsoftware anlockt." ist sicherheitstechnisch sehr bedenklich.
Wissen Sie, was eine Firewall überhaupt macht?

Vereinfacht gesprochen hat Ihr Computer viele Türen zum Kommunizieren. Eine Türe für E-Mails, eine fürs Surfen im Internet, usw.
Und eine Firewall stellt sicher, dass die Türen, die gerade nicht von Ihnen aktiv benötigt werden, geschlossen sind und bleiben, damit niemand herein kann.

Unabhängig davon gibt es auch guten und kostenlosen Virenschutz, der nicht ständig schreit, sondern im Hintergrund arbeitet und sich nur meldet, wenn Sie z. B. eine infizierte Datei aus dem Internet heruntergeladen haben.

Windows XP ist mittlerweile über 10 Jahre alt. Nicht nur, dass sich die Betriebssysteme in dieser Zeit deutlich weiterentwickelt und verbessert haben, können Sie davon ausgehen, dass die "Bösen" im Internet in der Zeit auch nicht geschlafen haben. Ein XP ist einfach logisch bedingt erheblich anfälliger als ein aktuelles Betriebssystem.

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Re: Re: Re: Eher banale Erklärung

Ich habe auf meinen Rechnern xp SP3 drauf und sehe überhaupt keinen Grund, mir einen Betriebssystemwechsel, speziell mit Neuinstallation aller Applikationen, anzutun. An das letzte Mal, daß meine Antivirus-Sofware Alarm gerufen hat ,kann ich mich gar nicht erinnern. Daher: Internet mit Hirn und man kann sich die Virenpanik ersparen.

Antworten Antworten Antworten Gast: biserl
03.02.2012 17:37
7 12

Re: Re: Re: Eher banale Erklärung

Sehr richtig, aber irgendwie schon komisch, weil "user-sichtbare" Firewalls sind eine Windowserfindung. Ich betreibe seit Jahren meine Linuxrechner ohne Firewall (okay, eine extrem feine Dosis iptables hängt in rc.local herum), ohne übermässigen Stress => man sollte halt darauf achten was man auf seinem Rechner laufen lässt, oder?

Grundsätzlich gibt es wenig Gründe wieso ein Rechner nicht defaultmässig alle (oder fast alle) TCP connects nicht ignorieren sollte, und auch die meisten UDP Pakete sollten default-mässig unter den Tisch fallen => wenigstens auf Userrechnern wo der User keine Ahnung hat, d.h. >90% der PCs auf dieser Welt.

Hirn einschalten, und Virenscanner/"Firewalls"/... sind größtenteils überflüssig.

9 11

Re: Re: Re: Eher banale Erklärung

Ich verwende XP SP1 seit etwa sechs Jahren auf einem bestimmten Rechner. Der ist 5-12 Stunden pro Tag online. Kein Virus, nichts. Keine Firewall, kein ständig mitlaufendes Virenschutzprogramm.

Probieren Sie es einfach einmal aus. Ich kenne mehrere Leute die diese Erfahrung gemacht haben. Aber jeder, der alle Sicherheitsmaßnahmen verwendet hat immer wieder Probleme.

Ich lasse auch seit ca. 20 Jahren etwa halbjährlich ein Virenscanprogramm durchlaufen und achte auf ungewöhnlichen Traffic oder Systemlast. Es wird also auch nichts übersehen, es kommt nichts.

Also keinen mitlaufenden Virenschutz, keine Firewall, kein MS Outlook.

Nur einmal hatte ich einen Wurm, der war leicht zu beseitigen. Das ist auch schon mehr als fünf Jahre her.

Bitte ausprobieren mit einem PC der vielleicht nicht mehr gebraucht wird und es daher nicht kritisch sein kann.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: biserl
03.02.2012 17:40
6 9

Re: Re: Re: Re: Eher banale Erklärung

Stimmt. Geht mit einem Benutzer der mitdenkt, nicht zum Spaß auf alles klickt, ... (und ja mehrjährige XP Installationen ohne "Schutzgeld" und ohne Befall böser Software sind sehr wohl möglich, und dazu muss man kein Informatiker sein, es reicht etwas mitdenken.)

Funktioniert weniger gut mit Teenagern, die auf alles klicken, kein Mitleid mit dem Rechner kennen und dann irgendwann zu Papa jammern kommen das er den PC doch richten soll.

0 7

Re: Re: Re: Re: Re: Eher banale Erklärung

Papa sollte diesfalls den Rechner einfach mit einem sauberen Image wiederherstellen und in einer halben Stunde ist alles gut und diverser seither vom Youngster installierter Schrott ist auch wieder weg. Oder man läßt ihm seine Virenschleuder und pfeift drauf.

Gast: gast:1
03.02.2012 11:33
16 10

einfache Antwort:

XP ist "gut genug" - für das was die meisten User brauchen.

Klar ist "bling-bling" und sonstiges EyeCandy fesch - aber wirklich notwendig ist es nicht um den ganzen Tag in die gleiche Business-Applikation zu starren oder eh nur "Facebook" und Co zu nutzen...

Re: einfache Antwort:

Ich verwende noch Win98 auf meinem Hauptrechner und schau mit die Bluescreens an, aus Nostalgie. Für mich reicht das aus dass er nur zu in 5 von 8 Fällen durchstartet.
Allerdings fragen mich meine Eingeborenenbrüder immer warum ich ihnen unerwünschte Mails schicke. #ironie

Re: einfache Antwort:

Rein von der Funktionalität und Stabilität stimme ich Ihnen großteils zu. Bei Win7 ist die Unterstützung für Wlan meiner Meinung nach erheblich besser, und noch ein paar Kleinigkeiten mehr, Hauptargument, für Win7 ist aber sicherlich der (notwendige) Umstieg auf 64Bit (und UEFI.) sonst wär ich wahrscheinlich auch noch auf XP unterwegs.

Windows 8 wird schätze ich hingegen floppen. (zu früh + neues Treibermodell...)

8 8

Re: einfache Antwort:

Ja, Windows XP kann eigentlich alles was die meisten brauchen, ist vergleichsweise schlank, transparent und vor allem auch vertraut. Diese Grafikspielereien sind nicht wirklich wichtig.

Dass es einen Anstieg bei der Verwendung von Windows XP geben soll, kann ich mir aber nicht vorstellen. Ich denke es wird noch leicht für zehn Jahre lang eine gewisse Bedeutung haben. Es ist egal ob Microsoft das noch untstützt oder nicht, da es mehr als ausgereift ist.

Re: Re: einfache Antwort:

XP und WINDOWS Server 2003 (32 64Bit) sind die besten und stabilsten Systeme die Microsoft je angeboten hat. VISTA / 2008 / und W7 sind nur Verschlimmerungen um den Markt "zu jagen" überzeugen konnten die mich nicht.

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Re: Re: Re: einfache Antwort:

Meiner Erfahrung nach ist Vista echt schlimm, aber W7 ist schon auch recht gut, wenn man den ganzen Unfug abschaltet. Für mich selbst bietet W7 keine Vorteile, die ich brauche und ich will eigentlich auch noch DOS-Programme verwenden, was mit XP noch etwas besser funktioniert. W7 64bit geht für mich daher garnicht. DOS ist allerdings für die meisten kein Thema mehr.

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Re: Re: Re: Re: einfache Antwort:

Ich verwende jetzt auch Win7 Prof. 64 Bit.
Aber meine alten Programme auf DOS Ebene laufen eigentlich trotzdem noch einwandfrei.

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Re: Re: Re: Re: Re: einfache Antwort:

Aber wohl nicht von Haus aus. Evtl. mit Dosbox oder anderen Zusatzmodulen zu Windows. Von Haus aus gibt es bei 64-bit-Windows - so viel ich weiß - keine Unterstützung für 16-bit-DOS- oder -Windows-Anwendungen.

 
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