Windows XP ist jetzt mehr als zehn Jahre alt und wird von Microsoft nicht mehr unterstützt. Trotzdem ist es noch immer das am weitesten verbreitete Betriebssystem und hat im Jänner sogar wieder Marktanteile dazugewonnen. Der Zuwachs von Dezember auf Jänner beträgt zwar nach den Zahlen von NetApplications lediglich 0,78 Prozent, aber unter allen Betriebssystemen ist das dennoch der größte Zuwachs zum Jahreswechsel.
Keine Updates mehr ab 2014
Microsoft versucht schon seit geraumer Zeit, XP-Nutzer zum Umstieg auf ein neueres Windows-System zu bringen, da XP ab April 2014 nicht mehr mit Updates versorgt wird und so unsicherer wird. 2011 gelang das auch sehr gut: Von März bis Dezember ist der Anteil von XP um fast 10 Prozentpunkte auf einen Anteil von 46,52 Prozent gesunken. Gleichzeitig ist der Anteil von Windows 7 um fast 10 Prozentpunkte auf 36,99 Prozent angewachsen.
Hoffen auf Windows 7 und 8
Im Jänner mussten Windows 7, Windows Vista und Mac OS X 10.6 aber leichte Rückgänge einstecken. Einzig XP und Mac OS X 10.7 konnten leicht zulegen. Das zeigt, dass im Weihnachtsgeschäft offenbar noch immer gerne zu den kleinen günstigen Netbooks gegriffen wird, die teilweise nach wie vor mit Windows XP erhältlich sind. Analysten rechnen aber damit, dass sich der Trend des Vorjahres in den kommenden Monaten fortstetzen wird und Windows XP noch in der ersten Jahreshälfte von Windows 7 überholt wird.
Für Herbst hat Microsoft bereits die nächste Version, Windows 8, angekündigt. Es wird das erste Microsoft-System, dessen Oberfläche auch für die Nutzung auf Tablets optimiert ist.
(Red. )
Windows 8 im Test: Was das neue System kann - und was nicht




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