Bringt Microsoft tatsächlich ein eigenes Tablet auf den Markt? Eine geheimnisvolle Einladung des Softwarekonzerns zur Ankündigung "wichtiger Neuigkeiten" am kommenden Montag in Los Angeles heizt die Gerüchteküche an. Microsoft sei zu dem Schluss gekommen, nur mit Hardware und Software aus einer Hand im Markt für Tablet-Computer gegen die Dominanz des iPad von Apple ankämpfen zu können, spekuliert "All Things Digital". Damit könnte Microsoft allerdings einen recht riskanten Weg einschlagen.
Eigenkreation Zune-Player gescheitert
Traditionell setzt Microsoft auf enge Partnerschaften mit Hardwareherstellern und verdient sein Geld mit Software. Mit einer Ausnahme: Bei Spielekonsolen tritt das Unternehmen mit seiner selbst entwickelten Xbox 360 gegen die Konkurrenz an. Der Musikplayer Zune, den Microsoft vor Jahren als Herausforderer gegen Apples iPods herausbrachte, konnte sich nicht im Markt behaupten.
Von einer engen Verzahnung von Hard- und Software profitiert in der Regel der iPad- und Mac-Hersteller Apple, der die Komponenten damit besser aufeinander abstimmen kann. Microsoft wiederum könnte mit einem Alleingang seine Partner - die großen Hardware-Hersteller - verärgern. Produzenten wie Dell, HP und Acer wollen voraussichtlich noch in diesem Jahr Tablets mit Microsofts neuen Betriebssystemen Windows 8 und Windows RT auf den Markt bringen. Mit Windows RT hat der Softwarekonzern erstmals ein Betriebssystem entwickelt, das auch auf den meist in Tablets eingesetzten Prozessoren des Chipdesigners ARM läuft.
(Ag. )
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