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EU-Kommission fordert günstigere SMS-Gebühren

02.07.2008 | 11:44 |   (DiePresse.com)

Bis 30. Juni hätten Mobilfunker die Gebühren senken sollen. Nun wird die EU vorraussichtlich eine offizielle Preisgrenze vorgeben. Bei Daten-Roaming ist Reding nachsichtiger.

Die Preissenkungen der Mobilfunkfirmen für Textnachrichten mit dem Handy gehen der EU-Kommission nicht weit genug. EU-Telekommunikationskommissarin Viviane Reding werde deshalb voraussichtlich eine Preisgrenze vorschlagen, sagte ein Experte der EU-Kommission am Dienstag in Brüssel. Reding hatte den Unternehmen eine Frist bis zum 30. Juni gesetzt, die Preise freiwillig zu senken.

Reding will am 18. Juli über ihre Pläne informieren. Bei Datenübertragungen wird sie dem EU-Vertreter zufolge Nachsicht walten lassen. Diesen Markt gebe es noch nicht lange. Die Kommissarin werde wahrscheinlich Schritte zu mehr Transparenz der Preise vorschlagen. Denn viele Kunden erlebten böse Überraschungen bei den Rechnungen, wenn sie per Handy oder Laptop im Ausland Daten heruntergeladen hätten.

 

(Ag.)


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