Seit rund einem Jahr werkt Google an einem offenen Betriebssystem für Handys. Das erste Gerät auf dem das System "Android" laufen soll, hat nun die Genehmigung der amerikanischen Zulassungsbehörde für Kommunikationsgeräte FCC und könnte noch vor Weihnachten erscheinen. Bleibt zu hoffen, dass dann auch "Android" marktreif ist.
Die Testberichte der FCC liefern nur knappe und wenig überraschende Informationen über das erste Android-Handy von HTC. "Dream" soll es heißen. Neben einem Touchscreen, soll auch mittels eines "jogballs" navigiert werden - wohl ein ähnliches Element, wie der "trackball" an RIMs BlackBerrys. Außerdem beherrscht das Gerät Bluetooth, WLAN und unterstützt den UMTS-Datenturbo WCDMA 1700. Ein verwaschenes Video, das seit August auf YouTube zu sehen ist, soll das HTC Dream in Aktion zeigen. Demnach hätte das Gerät auch eine aufschiebbare Volltastatur.
Den Dokumenten der FCC ist auch zu entnehmen, dass die Behörde bis 10. November noch Bilder und Berichte des HTC Dream erwartet. Zu einem früheren Termin dürfte also kaum mit einem Marktstart zu rechnen sein. Ob das Handy noch vor Weihnachten zu haben sein wird, hängt allerdings nicht nur von HTC ab, sondern vor allem von Google.
Heuer wurden zwar bereits erste Android-Screenshots verbreitet, die auf ein fortgeschrittesnes Entwicklungsstadium schließen lassen - ein Google-Manager hat Anfang August auf der LinuxWorld-Konferenz allerdings erklärt, dass der Kern des Betriebssystems erst zu 80 Prozent fertig ist.
(sg)

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