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EU will SMS-Preise auf elf Cent senken

03.09.2008 | 19:57 |   (DiePresse.com)

Der Versand von SMS aus dem EU-Ausland ist zehnmal so teuer wie im Inland, kritisiert die EU und will die Preise drastisch senken. 2,5 Mrd. SMS werden jährlich in Europa verschickt.

EU-Telekommunikationskommissarin Viviane Reding will Kreisen zufolge den Preis für den Versand einer SMS aus dem EU-Ausland von derzeit rund 29 auf 11 Cent senken. Ein entsprechender Antrag Redings sei an alle EU-Kommissare weitergeleitet worden, hieß es am Mittwoch aus EU-Kreisen. Dem Vorschlag der Kommission, der innerhalb des nächsten Monats vorgelegt werden soll, müssen die 27 Mitgliedsstaaten und das EU-Parlament zustimmen. Die rund 2,5 Mrd. SMS, die jährlich zwischen europäischen Ländern verschickt werden, kosten derzeit rund zehn Mal soviel wie inländische Textnachrichten.

Sekundengenaue Abrechnung von Telefonaten

Der Entwurf Redings sehe auch eine weitere Senkung der geltenden Preisobergrenzen für Handy-Gespräche im EU-Ausland bis 2013 vor, hieß es. Außerdem strebe Reding an, dass die Anbieter Gespräche ab der 31. Sekunde sekundengenau abrechnen müssen. Darüber hinaus solle beim Datentransfer über Computer oder Handy im EU-Ausland eine Preisobergrenze von einem Euro pro Megabyte festgelegt werden. Bislang kostet dies zwischen drei und vier Euro

 

(Ag. )


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1 Kommentar
 
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Von Gast: 29 auf 11 Cent am 04.09.2008 um 11:25

DANKE

DANKE Viviane,
du bist ein schatzi :)

 
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