04.07.2009 17:55 | Meine Presse Merkliste0

iPhone: Google bringt Suche per Spracheingabe

14.11.2008 | 10:18 |   (DiePresse.com)

Google hat seine Suchmaschine für das iPhone überarbeitet. nun können Suchbegriffe einfach in das Handy-Mikrophon gesprochen werden, um eine Suche auszulösen. Yahoo und Microsoft haben längst ähnliche Angebote.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Google soll laut amerikanischer Medienberichte am heutigen Freitag ein neues Suchprogramm für das iPhone veröffentlichen. Die Software soll die Eingabe von Suchbegriffen per Spracheingabe ermöglichen. Laut New York Times liefert Google dann sogar Ergebnisse auf gesprochene Fragen wie "Wo ist der nächste Starbucks?". Dadurch lässt sich die oft komplizierte Eingabe über Smartphone-Tastaturen vermeiden. Das Programm soll bald auch für andere Handy-Plattformen wie Blackberry oder Android verfügbar sein.

Um zwischen gesprochener und getippter Eingabe zu unterscheiden, nutzt Google den Bewegungssensor des iPhones. Sobald das Handy nach oben zum Kopf bewegt wird, schaltet die Google-Suche laut CNet auf Spracheingabe um. Die gesprochene Suche funktioniert für die Websuche aber auch zum Durchsuchen des eigenen Telefonbuches. Darüber, wieviele der gesprochenen Suchanfragen tatsächlich von der Spracherkennung richtig verstanden werden, will sich Google nicht äußern. Die Suche sei gut genug, meinte ein Sprecher gegenüber der New York Times. Experten gehen davon aus, dass sich die Spracherkennung innerhalb der ersten Monate jedenfalls stark verbessern wird.

Versteht nur Englisch

Der Dienst basiert auf einem amerikanischen Service, der in den USA bereits seit einem Jahr verfügbar ist, erläutert Google-Sprecher Kai Oberbeck gegenüber DiePresse.com. GOOG-411 war eine Art sprchbasierte Telefonbuchsuche für das Festnetz. Auch die neue Voice Suche für das iPhone wird zunächst nur auf Englisch zu haben sein, meint Oberbeck auf Anfrage von DiePresse.com. Das bedeutet, dass nur englische Begriffe erkannt werden - das Programm ansich kann aber natürlich auch in Österreich heruntergeladen und verwendet werden. Viele Begriffe wie etwa Eigennamen und Marken sind ohnehin nicht sprachgebunden, sagt der Google-Sprecher.

Von Yahoo und Microsoft gibt es laut New York Times längst ähnliche Dienste für Handys. Diese seien allerdings nicht so genau wie die Lösung von Google.

 

(sg)

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Artikel kommentieren Kommentieren BookmarkBookmarken bei [Was ist das?]

Als Gast kommentieren

...oder einloggen um als registrierter Benutzer zu kommentieren (Vorteile dieser Variante)

*... Pflichtfelder

Sicherheitscode
(Was bringt das?)*


Schwer lesbar?
Neuen Code generieren

Verbleibende Zeichen

Schlagzeilen Tech

  • Apple: SMS-Sicherheitsleck im iPhone bestätigt
    Im SMS-Programm von Apples Kult-Handy steckt eine gefährliche Schwachstelle. Angreifer könnten ihre Opfer über das iPhone abhören und lokalisieren. Einen Patch soll es erst Ende des Monats geben.
    Windows 7: Microsoft plant "Familienlizenz" für drei PCs
    Windows 7 könnte es ab Oktober auch in einer Familienversion geben, die auf drei verschieden Rechnern in einem Haushalt installiert werden darf. Auch Apple bietet solche Familien-Pakete.
    Twitter: Beobachter können gekauft werden
    Wer sich auf Twitter unbeachtet fühlt und lieber mit einem großen Publikum protzen möchte, kann "Followers" zukaufen. Das Unternehmen USocial bietet Pakete von bis zu 100.000 Abonnenten.
  • Kids sind im Web zu freigiebig mit ihren Daten
    Die Herausgabe von persönlichen Daten ist bei einer Studie auf Platz eins der größten Web-Risiken für Kids in Europa gelandet. Gefolgt von Kinderpornos, Gewaltinhalten und Mobbing.
    Robocup 2009: Der Mensch ist Zuschauer
    Ob auf dem Spielfeld, zu Hause oder auf hoher See – die Roboter zeigen, was sie können. Die TU Graz hat den Robocup, den weltgrößten Roboter-Fußball-Bewerb, erstmals nach Österreich geholt.
    IP-Telefonie: Telefonieren ohne Telefonnetz
    Telefonieren im Web lockt Private und Unternehmen. Dank Flatrate und immer höherer Bandbreiten macht Skype nicht nur dem traditionellen Festnetz Konkurrenz, sondern wird zunehmend auch auf Internethandys genutzt.
  • The Pirate Bay will Nutzer fürs Filesharing bezahlen
    Der neue Besitzer der weltgrößten Filesharing-Plattform will die Rechteinhaber mit Geld zufrieden stellen, das Pirate-Bay-Nutzer zuvor verdient haben. Was übrig bleibt, dürfen die Nutzer behalten.
    Facebook erleichtert Schutz der Privatsphäre
    Die weltgrößte Online-Community soll für Mitglieder leichter bedienbar werden. Kompliziert verstreute Einstellungen können künftig zentral vorgenommen werden.
    iPhone: Apple kämpft mit Kinderporno-Apps
    Eine neue Anwendung für das iPhone lässt minderjährige Mädchen bewerten. Entwickler haben Wege gefunden, den Prüfprozess von Apple zu umgehen und illegale Inhalte nachträglich "einzuschmuggeln".
  • EU kippt umstrittene Steuer auf Handys
    Die schwedische EU-Präsidentschaft hat am ersten Tag ihrer Amtszeit die Steuerpläne für TV- und Navi-Handys vom Tisch gefegt. Geplant waren Aufschläge von bis zu 14 Prozent.
    Firefox 3.5: Fünf Millionen Downloads in 24 Stunden
    Die neue Version des Internet-Browsers Firefox ist erfolgreich gestartet. Bis Mittwoch-Abend wurde er bereits rund fünf Millionen Mal geladen. In Österreich immerhin rund 50.000 Mal.
    Windows Mobile 6.5 landet Ende September bei A1
    Das lange erwartete neue Windows für Smartphones kommt im Herbst auch nach Österreich. Das Touchscreen-Handy Omnia II von Samsung wird eines der ersten 6.5er-Modelle sein.