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EU-Parlament dagegen: „ACTA ist tot“

04.07.2012 | 18:12 |  von Anna Gabriel (Die Presse)

Das vielfach kritisierte internationale Abkommen zu Internetpiraterie und Urheberrechtsverletzungen ist im Straßburger Plenum gescheitert. Das „Nein“ des Abgeordnetenhauses kam keineswegs überraschend.

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Wien/Strassburg. Verzweifelt hatte EU-Handelskommissar Karel de Gucht noch vor der Abstimmung im Straßburger Plenum für eine Zustimmung zum Anti-Piraterie-Abkommen ACTA (Anti-Counterfeiting Trade Agreement) geworben. Vergeblich: Die deutliche Mehrheit von 478 zu 39 Abgeordneten stimmte am gestrigen Mittwoch gegen den umstrittenen Vertrag. Damit ist ACTA „tot“, wie SPÖ-Delegationsleiter Jörg Leichtfried gegenüber der „Presse“ betont hat. Das Außenhandelsabkommen unterliegt nämlich der sogenannten Ko-Gesetzgebung. Folglich müssen sowohl der Rat der EU als auch das EU-Parlament zustimmen, bevor es in Kraft treten kann.

Das „Nein“ des Abgeordnetenhauses kam keineswegs überraschend: Fünf parlamentarische Ausschüsse hatten das Abkommen bereits verworfen. Noch vor dem eigentlichen Votum im Plenum wurde ein Antrag der größten Parlamentsfraktion EVP, bis zur endgültigen Abstimmung die laufende Prüfung durch den Europäischen Gerichtshof (EuGH) abzuwarten, abgelehnt. „Diese Frage hätte geklärt werden sollen“, zeigte sich Elisabeth Köstinger, Vizedelegationsleiterin der ÖVP-Delegation, im „Presse“-Gespräch enttäuscht.

Die EU-Kommission will nun dennoch auf das Urteil des EuGH warten und erst dann weitere Schritte erwägen. „Bei einer negativen Stellungnahme des Gerichtshofs könnte die Kommission die kritischen Punkte notfalls korrigieren und dann dem Parlament noch einmal zur Abstimmung vorlegen“, meint Köstinger. Dies sei aber eine „Sache von mehreren Jahren“, weil auch die anderen involvierten Staaten – außer den EU-Mitgliedstaaten sind das die USA, Japan, Kanada, Australien, Südkorea, Neuseeland, Singapur, Marokko, die Schweiz und Mexiko – dem neuen Vertragstext zustimmen müssten. Leichtfried dagegen sieht nach der negativen Abstimmung für eine Überprüfung durch den EuGH keinen Grund mehr. Die Kommission müsse nun einen neuen Vertragstext entwerfen. 

Die Kritik an dem Anti-Piraterie-Abkommen war in den vergangenen Monaten immer lauter geworden. Im Grunde sollte Acta weltweit den Schutz geistigen Eigentums – sowohl bei realen Gütern als auch im Internet – verbessern und Produkt- und Markenpiraterie verhindern. Betroffen wären also ebenso gefälschte Markenware aus dem Fernen Osten wie das illegale Herunterladen von Musik im Internet. Wenig überraschend zeigten sich die Musikverlage über das negative Votum des Parlaments enttäuscht.

Doch die Liste der Kritikpunkte ist lang: So fürchten Gegner, dass das Abkommen Internetserviceprovider zwingen könnte, ihre Kunden zu bespitzeln, um nicht für Urheberrechtsverletzungen haften zu müssen. Eine Datenschutzaufweichung habe „in dem Abkommen nichts verloren“, betont Leichtfried. Die Kommission hält dagegen: Es gehe nicht um die Beschneidung von Grundrechten.

 

„Generation unter Strafe“

Würde ein User beim illegalen Herunterladen geschützter Filme oder Musik ertappt, würden ihm durch Acta horrende Strafen drohen: Ein solches Vergehen hätte mit Inkrafttreten des Abkommens nicht wie bisher zivil-, sondern strafrechtliche Konsequenzen gehabt. „Dieses Papier wurde von Herren verhandelt, die keine Ahnung von der heutigen Lebensrealität im Internet haben“, kritisiert Leichtfried. „Sie wollten eine Generation unter Strafe stellen.“

Doch auch was den realwirtschaftlichen Bereich anbelangt, hagelte es Kritik: Das Abkommen habe nur Sinn, wenn auch Länder wie China oder Indien mitmachen, die bei Produktpiraterie federführend sind, betonen Gegner.

Unterdessen können Datenschützer auch in einem anderen Bereich aufatmen: EU-Innenkommissarin Cecilia Malmström kündigte am Mittwoch an, den Anwendungsbereich der Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung künftig strikt auf die Bekämpfung von Terrorismus und schwere Verbrechen zu beschränken.

Auf einen Blick

Das EU-Parlament stimmte am gestrigen Mittwoch mit großer Mehrheit gegen das Anti-Piraterie-Abkommen Acta. Damit kann Acta nicht in Kraft treten, weil es als Außenhandelsabkommen der Zustimmung des Parlaments bedarf. Die Kommission will nun das Votum des Europäischen Gerichtshofs abwarten und dann weitere Schritte erwägen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 05.07.2012)

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51 Kommentare
 
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super!

Wer jetzt noch schreibt "die armen Künstler bla bla..." der hat sich wirklich nicht mit der Gesamtsache auseinandergesetzt.Nur weil man gegen ACTA und vergleichbare Instrumente der Kontrolle und Generell-Kriminalisierung jedes Internet-Menschen ist heisst das nicht dass man nicht für Musik die man hört bezahlt.Ich bin aus Deutschland (und lese hier halt gern :) ) und unsere Piraten haben ja erklärt was sie erreichen wollen.Plattformen die Musik anbieten die werbefinanziert ist und die Künstler so ihr Geld direkt verdienen können.Ich finde auch spotify zb sehr gut.Ich brauche keine CDs mehr kaufen,was weniger Müll bedeutet sondern kann alles was ich will so lange hören wie ich will und das für 4,99/Monat...Da kann man absolut nicht meckern.Die Mehrzahl derer die gegen ACTA sind sind keine Blödis sondern Leute die weiterdenken.Die Medien picken natürlich immer gern 15jährige Protestler raus die sagen sie wollen nur downloaden.Das Dumme ist wenn man eben alles glaubt ohne selber zu denken...Ich habe Hass dagegen dass ich wo ich gehe und stehe kontrolliert werden soll und ich will dass meine Daten nur weitergegeben werden wenn ICH das erlaube.Ich habe auch etwas dagegen dass ich wo ich gehe und stehe einfach per Kamera aufgenommen werden darf.Mittlerweile geht das hier in Deutschland so weit dass die Einwohnermeldeämter !!! Adressen an Firmen verkaufen dürfen und dass Firmen in ihre Klamotten Chips einbringen dürfen die den Kunden bespitzeln.

Re: super!

In einem Bericht habe ich gesehen dass es in Deutschland schon zwei Firmen gibt die mit Gesichtserkennung in ihren Läden arbeiten um den Kunden zu analysieren...wo führt uns das hin ? Und adidas hat durchbekommen dass man ab nächstes Jahr seine gebrauchten!!!!!! adidas Klamotten nicht mehr auf ebay verkaufen darf....adidas will ein eigenes Portal einrichten dafür und das wird sicher auch nicht kostenlos sein damit man für seine gebrauchten Socken am Ende nochmal Geld an adidas abdrückt....was soll das alles...und genau DARUM geht das alles...jetzt wollen sie an die Internetanbieter ran damit die unsere jede Aktivität im Internet überwachen FALLS wir was runterladen sollten...ICH möchte das NICHT und ich bin niemand der sich kriminell im Internet verhält...

Östrr. Regierung ist ein Laufbursche der EU!

das östrr. Parlament hatte diese ACTA schon bestaetigt ud das europaische Parlament lehnt es ab. Es ist kaiserlicher als der Kaiser selbst!

Sehr schön,

nur wie viel hat's gekostet?

Gast: asdasd
05.07.2012 06:45
0 6

Jetzt hat die Politik ihre Handlungsfähigkeit nach der Wirtschaft auch noch an eine kleine, aber um so lautere Minderheit der Internetnutzer aufgegeben, denen es nur darum geht sich weiterhin Pornos und Musik klauen zu können.

Das ganze Geschwafel von wegen Überwachung und Freiheit ist doch nur vorgeschoben.

0 5

schwachsinn ...

acta ist genauso schwachsinn wie die selbsternannten "piraten" die sich jedes teil für lau aus dem netz saugen ... wer leistung haben will (filme, musik, spiele, programme) soll seinen beitrag leisten sofern der hersteller auf einen besteht ... man müsste halt im heutigen zeitalter ankommen und geeignete plattformen aufstellen (z.b. x-box live market place) ... piraterie ist der taschendiebstahl im heutigen zeitalter und leider müssen viele ehrliche konsumenten dafür zahlen (mangelnde qualität, dauerhafter onlinezwang bei spielen, etc.)

Antworten Gast: nureingast
05.07.2012 09:11
3 0

Re: schwachsinn ...

Es ist nicht das Problem der Konsumenten, wenn die Contentverwerter mit den technischen Neuerungen nicht zurechtkommen

0 0

Re: Re: schwachsinn ...

Die Konsumenten kommen mit den technischen Neuerungen nicht zurecht. Nur weil etwas für sie nahezu kostenlos kopiert werden kann, ist das nciht legal.

Das verstehen viele einfach nicht. Die brauchen einen Gegenstand, der mit Content verbunden ist und dann kaufen sie den Gegenstand. Die brauchen was zum Angreifen.

ACTA geht zweifellos viel zu weit, das ist auch inakzeptabel. Aber irgendwie wird man die Leistungsdiebe strafen müssen, damit sie es lernen, wenn sie es schon nicht verstehen können.

4 0

ACTA ist tot...

...aber TRIPPS, IPRED etc. sind immer noch in Verhandlung. Nur nicht zu früh freuen, die US-Rechteverwerter haben noch jede Menge Tricks im Köcher!

Gast: NichtschwarzinWien
04.07.2012 23:07
0 1

Gute Nachricht und eine schlechte

Die gute Nachricht unsere EU Parlamentarier stimmen gegen die totale Überwachung.

Die schlechte Nachricht, der Nationalrat stimmte für die Abhängig und Aufgabe unserer Souveränität mittels ESM.

Somit (da wir bald mehr zahlen für alles) ist es nur ein schwacher trost, dass man das Internet nicht auch noch zensiert.
Aber es hätte ja schlimmer kommen können!

Unsere wirtschaftliche Sicherheit wurde geopfert.
Die Freiheit bleibt, aber bald können wir uns das Internet gar nicht mehr leisten, leider!

Gast: nvnnznzfnn
04.07.2012 22:12
2 0

Wenig überraschend?!?

Vor ein paar Monaten sah die Lage noch komplett anders aus. Da waren noch alle auf Konzernlinie...da die diverse Parteien allerdings so massiv Stimmen verloren durch das EU-Disaster, wollten sie halt einfach mal zur Abwechslung positiv auffallen und im Sinne der Bevölkerung entscheiden.

Gast: pferdeschwanz
04.07.2012 21:25
1 0

menschenrecht

trinkwasser, kultur und energie sollten für j e d e n
menschen auf dieser welt frei erhältlich sein.
das patent- und copyright -recht ist noch aus dem vorigen jahrhundert,wo es keine globalisierung und weltweiter medienverbreitung in sekundenschnelle gab und sich die verwertungsgesellschaften aus finanziellen gründen einfach nicht umstellen wollen.
das privatfernsehn hats vorgemacht, wie es geht.
gibts eine bessere globale werbeplattform wie das internet??
gefüllte und ausverkaufte stadien bei musikevents,rekordeinspielergebnisse bei kinofilmen usw.... .
die verwertungsgesellschaften müssen sich halt der zeit anpassen und nicht jeden und alles kriminalisieren,sondern neue wege finden die produkte zeitgemäß zu vermarkten und nicht alles und jeden zu kriminalisieren.

Antworten Gast: Geh bitte...
04.07.2012 22:52
2 0

Es geht doch nicht um's Geld...

95% der Gesamteinnahmen für Kinofilme wird in den ersten 6 Monaten eingefahren, es geht um die Kontrolle, mit der Freigabe verliert die Herschafft die Kontrolle, und davor haben sie soviel Angst wie der Teufel vom Weihwasser, deswegen auch die immer weitere Erhöhung der Sperrzeit nach dem Ableben, es geht nur um die totale Kontrolle der Konsumenten!

Blöd nur, das der Konsument bei weitem weniger deppert ist als es die Industrie war haben will, eine höherer 2 stelliger Prozentsatz in Österreich geht bewußt wegen dieser Kriminalisierungswelle nicht mehr ins Kino, selbst Schulklassen verweigern inzwischen sehr erfolgreich den Kinobesuch aus diesem Grund, aber eh klar, das darüber garantiert niemand groß den Mund aufmacht. Das Problem des Totalboykots seiten der Konsumenten ist daher weit größer als öffentlich bekannt, schmeckt nicht, mit ACTA wäre es so schön gegangen dafür zu sorgen das derartiges gleich gar nicht mehr an die Öffentlichkeit kommt....

Gast: Pirat Dietmar
04.07.2012 20:48
3 0

Geiger Dietmar

Wir sind von Politischen Wahnsinnigen umgeben. Die Piraten sind gezwungen ihnen die Demokratie zu erklären. Diktatoren haben keinen Platz! Offen Transparent ist angesagt.

0 1

Re: Geiger Dietmar

Es hat nichts mit Demokratie zu tun, wenn Schaffende aus bestimmten Bereichen enteignet werden, damit sich Hohlköpfe derer Leistungen frei bedienen können.

Das Einzige, das sich mit dem Internet geändert hat ist die billige Vervielfältigung. Das Entstehen der Leistungen ist mit gleich viel Aufwand verbunden wie vorher.

Konsequenterweise wird man wohl auch Taschendiebstahl als gelebte Realität legalisieren müssen. Man kann ja schließlich nicht jene, die nichts anderes zustandebringen, als anderen das Geld aus der Tasche zu ziehen dafür benachteiligen.

Hat da nicht Österreich zugestimmt?


Re: Hat da nicht Österreich zugestimmt?

Yupp, die Unsrigen haben, wie üblich, schon zugestimmt, bevor die Sache fix war. Im vorauseilenden Gehorsam - untertänigst, wie man so bei uns im Ösiland so sagt... ;-)

Nicht Österreich hat nicht nicht zugestimmt. Oder doch...?


Schön, daß mal eine gute Nachricht zu lesen ist.

Ich hoffe daß es einem "ACTA light" bzw. TAAC genauso ergeht.
Und es ist schön zu wissen daß es über Gurkenkrümmung etc. hinausgeht in Bruxelles, manchmal findet auch ein blindes Huhn (Sobotka, Hahn et al.) ein Korn.

Gast: kenntertdieövp
04.07.2012 18:50
1 2

Die Zeit für die Piraten beginnt

Othmar Karas, Elisabeth Köstinger, Richard Seeber, Paul Rübig, Hubert Pirker, Heinz K. Becker

Merkt Euch diese Namen. Sie gehören zur ÖVP-Delegation im Europaparlament und haben für ACTA gestimmt. Ein Abkommen, das in Österreich hunderttausende Arbeitsplätze gekostet hätte. Ein Abkommen, das alle Österreicher und Europäer als Kriminelle gesehen hätte. Ein Abkommen, das nur Milliarden für Konzerne gebracht hätte. Künstler würden davon nichts sehen.

Köstinger hat noch dazu die Abstimmung bedauert. Sie ist eine Lobbyistin der Konzerne, die Euch alle als Kriminellen sehen und daher Eure Rechte im Internet beschneiden wollte.

Diese Frau ist das allerschlimmste. Sie gehört sofort bei der nächsten EU-Wahl abgewählt.

Bitte denkt bei der nächsten Wahl daran. DANKE.

Antworten Gast: kenntertdieschreiendenschwachsinnigen
05.07.2012 12:18
0 0

Re: Die Zeit für die Piraten beginnt

Das stimmt ja wohl so auch alles nicht. Bevor Sie in so einem Ton Leute beschimpfen (in Person u in diesem Forum), könnten Sie sich ordentlich informieren.
Die ÖVP hat sich laut dem Dokument von der Homepage des Europäischen Parlaments bei den Abstimmungen enthalten. http://www.europarl.europa.eu/sed/doc/votingResult/P7_PV(2012)07-04(RCV)_en.pdf (siehe Seite 19/20).

Eine Enthaltung ist keine Zustimmung.

Und wenn ich die Debatte richtig verfolgt habe, haben wohl die Regierungen der EU-Mitgliedsländer (= Bundeskanzler Werner Faymann) ACTA schon vor langer Zeit unterschrieben und danach die Verantwortung an das Europäische Parlament abgeschoben. Die machen sich's da grad sehr leicht.

Antworten Gast: EUeXpert
05.07.2012 10:34
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Re: Die Zeit für die Piraten beginnt

Und wieder ein politisch motivierter Beitrag!
Wo gehörst du hin 'kenntertdieövp'? Zu den "weitsichtigen" Piraten oder den "kronenzeitung" Sozialisten oder den "wie-schreibt-man-noch-mal-schnell-Politik?" Grünen?

Keine österr. Partei im EU-Parlament stimmte ACTA ZUM GLÜCK zu! Und das ist auch gut so. KEINER will ACTA in dieser Form haben!

Verpeste nicht ein sinnvolles Forum mit deinem politischen Unsinn!

Antworten Antworten Gast: kenntertdieövp
05.07.2012 11:37
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Re: Re: Die Zeit für die Piraten beginnt

Mit deinem Shit-Posting hast du bewiesen, daß du kein EU-Experte bist.

Lese doch einfach die Reaktion von ÖVP-EU-Parlamentarerin Köstinger. Sie bedauert die Niederlage von ACTA und hat selbst dafür gestimmt.

Also lasse uns mit deinen Postings in Ruhe und schreibe lieber im Micky Maus-Forum.

Antworten Antworten Antworten Gast: EUeXpert
05.07.2012 12:22
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Re: Re: Re: Die Zeit für die Piraten beginnt

Interessant! Du hast dich gerade selbst entlarvt! Das freut mich aber!

Schau' dir mal die Abstimmungsergebnisse an, die auf der Webseite des EU-Parlaments abrufbar sind. Hier erkennst du, dass KEINER der österr. Abg. für ACTA gestimmt hat.

Ich werfe dir aber nichts vor. Keine Sorge!
Lies und informier' dich einfach besser, bevor du über PolitikerInnen blind und wütend herziehst, weil ein Thema dich emotional betrifft!

Und nochmals die Frage: Aus welchem Bunker-Lager kommst du denn? ;)

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Re: Die Zeit für die Piraten beginnt

Zerbrechen Sie sich nicht den Kopf der Künstler. Wenn eine Leistung in Anspruch genommen wird, ist dafür zu bezahlen. So einfach ist das. Wenn Künstler die Rechte an ihren Leistungen abgetreten haben, dann ist das deren Sache.

Sonderbare Rechtfertigungen für Leistungsdiebstahl, die Sie sich da zurechtzimmern.

Antworten Antworten Gast: kenntertdieövp
05.07.2012 09:21
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Re: Re: Die Zeit für die Piraten beginnt

Ich habe mit keinem Wort Leistungsdiebstahl gerechtfertigt. Ganz im Gegenteil. Im Gegensatz zu Ihnen kaufe ich CDs und gehe ins Kino. Also passen Sie auf, jemandem etwas zu unterstellen. Sie sollten besser die Postings lesen oder sind sie hirnschwach. Sie scheinen nicht zu verstehen, worum es eigentlich bei ACTA geht.

Hier geht es doch gar nicht um die Künstler. Bei ACTA ging es ja nur um Konzerne, die den Kampf gegen die Konkurrenz angesagt haben. Hier kämpfen zB Danone, Coca Cola oder Nestle gegen die Billigprodukte wie Billa, Hofer usw.

Denn dann würden diese Produkte auf einen Schlag teurer werden und die Bürger belasten.

Das wollen Sie also? Anscheinend sind Sie ebenfalls ein ÖVP-Parteisoldat, der alles glaubt, was man Ihnen sagt. Mein Tip: Zwischen den Zeilen lesen und sich fragen, was Ihre Partei damit bezweckt. Bei der ÖVP muss man immer das schlimmste annehmen.


 
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