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Facebook hat 83 Millionen "Fake"-Nutzer

02.08.2012 | 09:22 |   (DiePresse.com)

Die Zahl hat sich seit seit März dramatisch erhöht. Drei Manager haben das Unternehmen gleichzeitig verlassen.

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955 Millionen aktive Benutzer pro Monat kann Facebook derzeit verzeichnen. 543 Millionen davon greifen über Mobilgeräte auf die Plattform zu. Und 83,09 Millionen sind "falsche oder doppelte" Benutzer. Das sind 8,7 Prozent aller registrierten Mitglieder des Netzwerks, wie Cnet berichtet. Damit hat Facebook seine Schätzungen um knapp zwei Drittel erhöhen müssen. Im März ging das Unternehmen noch von "fünf bis sechs Prozent" aus, damals rund 50 Millionen "Fakes".

Neue Messmethode

Facebook hat die Art und Weise, wie es seine gefälschten Benutzerkonten zählt, geändert. Früher wurden nur "falsche und doppelte" Nutzer gezählt, nun gibt es drei Kategorien: doppelte Konten (4,8 Prozent), falsch klassifizierte Konten (2,4 Prozent) und "unerwünschte Konten" (1,5 Prozent). Letztere legt Facebook so aus, dass es Benutzer sind, die bewusst die Nutzungsbedinungen des Dienstes verletzen wollen.

Vor Börsengang andere Zahlen

Die neuen Zahlen sind aus mehreren Gründen bemerkenswert. Dass durch die neue Metrik der Wert nach oben geschossen ist, ist eine Erklärung. Kritiker könnten aber behaupten, Facebook wollte vor seinem Börsengang am 17. Mai noch nicht die vollständige Anzahl an "Fake"-Nutzern bekanntgeben. Immerhin gilt jedes einzelne Mitglied des Social Network auch als Einnahmequelle durch die Schaltung von Anzeigenwerbung.

Manager verlassen Facebook

Facebook wird derzeit von einigen Problemen gebeutelt. Seit dem fulminanten Börsengang ist die Aktie im Sinkflug. Der erste offizielle Quartalssbericht zeigt, dass das Unternehmen 157 Millionen Dollar an Umsatz eingebüßt hat. Und drei Manager haben am selben Tag angekündigt, dass sie das Unternehmen verlassen werden. Ethan Beard, Leiter der Abteilung Plattform-Partnerschaften, Plattform-Marketing-Chefin Katie Mitic und der Marketing-Manager für mobile Plattformen, Jonathan Matus haben nahezu gleichzeitig erklärt, dass sie Facebook verlassen werden.

(db)

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13 Kommentare
Gast: Chris S.
06.08.2012 11:45
0 0

Die nächste Plattform wartet schon

... und wird vielleicht noch schlimmer als Facebook. Ich finde man sollte das Internet einmal "zurücksetzen", dann könnten sich Einige nochmal überlegen ob das alles die Selbstbeweihräucherung wert ist, Freunde trifft man auch im echten Leben, weit Entfernten kann man persönlich Mails schreiben - bei Facebook stirdeln die Leute einfach auf den Profilen und klicken auf "gefällt mir"-Buttons, tolle Kommunikation.

Eins muß man Facebook lassen:

Dort sind alle vertreten, die sowieso schon einen Dachschaden haben. In diesem Sinne: Bist du bei Facebook, bist du nichts für mich.

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Re: Eins muß man Facebook lassen:

Ach wären nur alle so gut und schlau wie du.

Gast: Nepomuk
02.08.2012 18:26
0 0

Wieviele haben ihren Account wieder gelöscht ?



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Und wieviele dieser Fake-accounts gehören der SPÖ? (Stichwort social media auftritt von Faymann)


Gast: Gastuser
02.08.2012 13:50
7 0

schmunzel

interessante meldungen - wenn man bedenkt, dass goldman sachs facebook an die börse geführt hat, dann sollte es einem nicht wundern, dass die firma dem untergang geweiht ist.

Gast: Mark Z.
02.08.2012 12:35
5 0

Facebook

In wenigen Jahren ist Facebook Geschichte!

Gast: Gesichtsbuch
02.08.2012 11:21
3 0

Aktie

Fulminanter Börsegang? Maximal die TV Übertragung. Für mich war klar, dass mit dem Börsegang Facebook von außen zerschlagen wird. Ein Riese der vielen ein Dorn im Auge ist. Die Börse ist und bleibt ein Haifischbecken. Für Nichtschwimmer wie Facebook nicht empfehlenswert, außer man stopft sich kurzfristig die Hosen voll und verlässt dann das sinkende Schiff. The american way of life - eben. Kurze Gewinne aber keine Nachhaltigkeit und schon gar keine Wertbeständigkeit. Eine Gallenblase mit vielen Gallensteinen.

Nur 8,7 Prozent geben nicht ihre eigenen Daten her?

Das bedeutet ja, dass 91,3 Prozent aller Registrierten echte Daten herschenken. Wie bescheuert sind die denn?

Re: Nur 8,7 Prozent geben nicht ihre eigenen Daten her?

Wieso herschenken? Kann man den eigenen Namen und die Adresse jetzt wem schenken?

Re: Re: Nur 8,7 Prozent geben nicht ihre eigenen Daten her?

Ja, ich glaube, einmal bei FB unterschrieben hast du sogar dein Leben verschenkt!

Gast: Argesauge
02.08.2012 10:51
8 1

minDestens

zehn habe ich im laufe der zei angelegt..,.l

Und fb diese nicht löscht....

Im übrigen bin ich der meinung, fb sollter zerschlagen werden!

manipulation und die totale überwachung ohne gegenleistung !

und die jugend läuft diesen rattenfängern blund hinterher!

und unsrere politik verharrt in fassungsloser agonie!


Gast: Gesichtsbuch
02.08.2012 10:42
2 2

Adieu

Fulminanter Börsegang? Maximal die TV Übertragung. Für mich war klar, dass mit dem Börsegang Facebook von außen zerschlagen wird. Ein Riese der vielen ein Dorn im Auge ist. Die Börse ist und bleibt ein Haifischbecken. Für Nichtschwimmer wie Facebook nicht empfehlenswert, außer man stopft sich kurzfristig die Hosen voll und verlässt dann das sinkende Schiff. The american way of life - eben. Kurze Gewinne aber keine Nachhaltigkeit und schon gar keine Wertbeständigkeit. Eine Gallenblase mit vielen Gallensteinen.