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Oracle und Google müssen bezahlte Journalisten nennen

08.08.2012 | 09:32 |   (DiePresse.com)

Ein Gericht hat den beiden Firmen überraschend befohlen, ihre Zahlungen an Blogger, Zeitungen und andere Medien offenzulegen. Oracle und Google liegen sich wegen Patenten in den Haaren.

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Das Urheberrechts- und Patentstreitverfahren zwischen dem Datenbankspezialisten Oracle und dem Webkonzern Google hat eine unerwartete Wendung genommen. Richter William Alsup hat beide Unternehmen angewiesen, offenzulegen, welche Journalisten und Blogger sie bezahlt haben. Er ist besorgt, dass beide Unternehmen die Berichterstattung über das Verfahren beeinflusst haben. Obwohl der aktuelle Prozess so gut wie vorbei sei, hätte die Offenlegung bei einem allfälligen Berufungsverfahren einen wichtigen Stellenwert, argumentiert der Richter seinen Schritt.

Die beiden Streitparteien müssen bis Freitag, 17. August um die Mittagszeit (kalifornische Ortszeit) ihre Zahlungen offenlegen. Wie The Verge berichtet, will Google dieser Aufforderung folgen. Oracle erklärte in einer Aussendung, dass man sich auf die Offenlegungen des Kontrahenten Google freue und behauptet, dass bisher alle Zahlungsströme schon offengelegt wurden.

(Red.)

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2 Kommentare

Wie wär's, wenn die "Presse" bezahlte Partei-Poster outen würde?



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Re: Wie wär's, wenn die "Presse" bezahlte Partei-Poster outen würde?

Wär gut. Vorallem die Linken sind mir hier ned ganz Wurscht.