Der Online-Dienst Steam, bisher ausschließlich als digitale Vertriebsplattform für Spiele tätig, will nun auch Anwendersoftware vertreiben. Wie das Betreiber-Unternehmen Valve in einer kurzen Mitteilung schreibt, soll ab 5. September ein neues Angebot entstehen. Die Palette soll von "Kreativität bis Produktivität reichen". Weiter in die Tiefe geht Valve allerdings nicht. Welche Betriebssysteme unterstützt werden, ist auch nicht bekannt. Bisher hat Steam Windows und Mac OS X unterstützt, in Zukunft soll auch Linux drankommen.
Ursprünglich nur für die eigenen Spiele-Titel entworfen, hat sich Steam seit 2005 auch anderen Entwicklern geöffnet. Inzwischen ist die Plattform zur größten Internet-Verkäufer für Videospiele geworden. 40 Millionen Kunden kann Valve derzeit verzeichnen. Diese seien auch an mehr als nur Spielen interessiert, heißt es in der Aussendung.
(Red.)
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