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Musikstreaming bringt Labels immer mehr Geld ein

10.08.2012 | 13:11 |   (DiePresse.com)

Anbieter wie Spotify oder Pandora sorgen bei Warner bereits für ein Viertel des Digitalumsatzes. Der steigt immer mehr, während CD-Verkäufe sinken.

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Der Wirbel war groß, als Spotify letzten November in Österreich gestartet ist. Ein Kritikpunkt an dem Musikstreaming-Dienst war, dass er zwar für Hörer sehr gut sei, aber für Künstler nichts bringe. Die Einnahmen seien zu gering. Nun zeigt sich aus aktuellen Zahlen der Warner Music Group, dass die Streamingdienste doch einen immer wichtigeren Beitrag zum Umsatz des Unternehmens leisten. Sie machen laut den Ergebnissen für das zweite Quartal ein Viertel der digitalen Umsätze aus, berichtet All Things D. Der Umsatz aus digitalem Vertrieb wurde bei Warner gleichzeitig um 13 Prozent gesteigert.

Da Dienste wie Spotify nicht nur von einem Label unterstützt werden, besteht auch für andere Branchengrößen die Chance, dass die Streamingangebote wie Spotify, Simfy und andere ihre Umsätze unterstützen. Gleichzeitig scheinen die Streaming-Umsätze nicht die Einnahmen aus Verkäufen wie über iTunes oder Amazon MP3 zu beeinträchtigen. Und obwohl die physischen Verkäufe zurückgingen, konnte Warner dank der Digitalsparte insgesamt ein Umsatzplus herausholen.

(Red.)

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2 Kommentare
1 0

Spotify

ich verwende Spotify Premium um auch den Musikdienst am iPhone nutzen zu können. Bin dadurch wesentlich billiger dran als für jeden Song bei iTunes 0,99€ zu zahlen.

Gast: TMP
12.08.2012 17:32
2 0

Die Argumentation geht nur für 30% auf

Ich als Indie-Artist bekomme von Spotify, etc. zzt. ca. €0,20 pro Monat. Um als Künstler in einer Band von Streaming-Diensten leben zu können braucht man pro Monat ca. 100.000 plays. Das Konzept geht also für Lady Gaga auf, aber für eine EAV zb. nicht.

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