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Internetnutzung stagniert in Österreich

24.08.2012 | 09:45 |   (DiePresse.com)

Facebook ist in Österreich nach wie vor das beliebteste Social Network, heuer gibt es aber keine Nutzer-Zuwächse.

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Nach Zuwächsen in den vergangenen Jahren stagniert die Internetnutzung in Österreich, auch die sozialen Netzwerke sind ins Stocken geraten. Facebook ist zwar nach wie vor unangefochtene Nummer eins, konnte aber keine zusätzlichen User verbuchen. Das geht aus einer Umfrage des Linzer Meinungsforschungsinstituts "Spectra" hervor, deren Ergebnisse am Freitag veröffentlicht worden sind.

Spectra hat im Juni mit 1000 repräsentativ für die Bevölkerung ab 15 Jahren ausgewählten Personen persönliche Interviews geführt. Dabei berichteten 73 Prozent, dass sich in ihrem Haushalt ein oder mehrere Computer befinden. Bei den ans Internet angeschlossenen Geräten gab es nach Jahren erstmals einen Rückgang auf 71 Prozent. 2011 war der Wert noch von 65 auf 72 Prozent gestiegen. Auch bei den 15- bis 29-Jährigen ist die Zahl der Computer, die mit dem Web verbunden sind, gesunken - von 93 auf 91 Prozent. Bei der Generation 50 plus gab es mit 50 nach 49 Prozent kaum eine Steigerung. Unverändert geblieben ist die Gesamtreichweite des World Wide Web, sie lag wieder bei 75 Prozent.

Facebook-Konkurrenz: Null bis ein Prozent

Die Zahl der Nutzer sozialer Netzwerke stagniert ebenfalls: 34 Prozent der Österreicher bewegen sich auf derartigen Plattformen. 2011 war der Anteil noch von 25 auf 33 Prozent gestiegen. Mit deutlichem Abstand am populärsten ist immer noch Facebook, auch wenn es heuer keinen Zuwachs verbuchen konnte. Die Anzahl der User ging sogar leicht zurück - von 32 auf 31 Prozent. Netlog und Xing kamen wie im vergangenen Jahr auf ein Prozent, MeinVZ erneut auf null Prozent. Der Wert von Myspace, StudiVZ und Szene1.at sank jeweils von einem auf null Prozent.

Ins Auge sticht der Rückgang der täglichen Nutzer sozialer Netzwerke. Ihre Zahl sank von 17 Prozent auf 15 Prozent, bei den 15- bis 29-Jährigen sogar von 49 auf 36 Prozent. Auch bei jenen Österreichern, die Facebook täglich verwenden, ist das Minus auffallend: Der Wert ging von 17 auf 13 Prozent zurück, bei der jungen Bevölkerung von 48 auf 35 Prozent.

 

(APA)

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15 Kommentare
Gast: Zenzine
27.08.2012 09:01
1 0

Jo mei...

...wird halt auch Menschen geben, die mit ihrer Freizeit was Besseres anzufangen wissen, als im Internet zu surfen.

So ein/zwei Stunden pro Tag ist das ja ganz nett, aber den ganzen Tag? Vor allem bei schönem Sommerwetter?

Wer

braucht schon Facebook? Warum soll ich mich mit Leuten, die ich nicht kenne, unterhalten und denen alles über mich erzählen.

Antworten Gast: Zenzine
27.08.2012 09:02
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Re: Wer

Das ist ja nicht der Sinn von Facebook. Der Sinn von Facebook ist, mit Leuten, die man kennt, aber die nicht in der Nähe wohnen und die man folglich selten persönlich sehen kann, Kontakt zu halten.

Zumindest ist das der Grund, warum ich Facebook nütze. Meine Facebook-Freunde kenne ich alle persönlich. Was interessieren mich Fremde?

Re: Re: Wer

Dann scheinen sie eine Ausnahme zu sein.

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Re: Wer

Ja, dieser Erkenntnis dürften viele nun nach einiger Zeit der Nutzung gelangt sein. Es wird aber weiterhin attraktiv bleiben für Leute, mit denen sich "heraußen" niemand unterhalten will und sowieso für jene, die über Facebook irgendwas verkaufen wollen. Das soll angeblich recht gut funktionieren.

land

die Infrastruktur am Land ist einfach schlecht - da muss man viel Geld in die Hand nehmen sofern man noch Zuwachsraten möchte

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Re: land

Übers Mobilfunknetz müsste es eigentlich fast in ganz Österreich gehen. Sofern man nicht ständig HD-Videos schauen will, ist das schnell genug und auch ziemlich billig.

Antworten Antworten Gast: Zenzine
27.08.2012 09:05
1 0

Re: Re: land

Leider ist das nicht so.

In vielen Gegenden, vor allem in bergigen Gegenden, funktioniert mobiles Internet über Mobilfunk nicht besonders gut.

Und Highspeed-Internet (UMTS) ist leider auch noch nicht so gut ausgebaut, wie man es sich wünschen würde.

Eine Freundin von mir wohnt in Sulz im Wienerwald. Das ist jetzt noch nicht einmal so weit weg von Wien, trotzdem funktioniert bei ihr Mobilfunk nur im Freien. Das ist natürlich im Winter ein bissl ungut ;).

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Kein Wunder!

Es stagniert ja auch die Leitungsqualität (Kabel/Festnetz) bzw. Übertragungsrate (mobil) - dank immer mehr Nutzern!

Gast: xom
24.08.2012 12:19
7 3

tiptip

...habe mir gerade einen pulli angezogen.

...der blumentopf ist runtergefallen!

...bin gerade vom einkaufen zurueck...

kurz gesagt - nachrichten auf die die welt schon immer gewartet hat!

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Re: tiptip

Toll!!! Bei mir ist es umgekehrt: Ich habe einen Blumentopf umgeworfen, mir einen Pullover angezogen und gehe jetzt einen neuen Blumentopf einkaufen. Wir haben was gemeinsam!!!! Werden wir Freunde? ;-)

Re: tiptip

Die Leut werden doch nicht etwa vernünftig?!

Generation-Greis

Ohne Kinder,keine Zukunft !
Und so wird es bald allen Sparten gehen.

Re: Generation-Greis

Wo ist da der Bezug zum Artikel?

Antworten Antworten Gast: Zenzine
27.08.2012 09:06
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Re: Re: Generation-Greis

Das frag ich mich auch gerade?

Ich hätte es eher umgekehrt verstanden: die Leute surfen weniger und nützen ihre Zeit vielleicht eher, um Kinder zu machen ;).

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