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Google: „Das ist ein schwarzer Tag für das Internet“

30.08.2012 | 17:07 |   (Die Presse)

Deutsche Zeitungsverlage sollen laut einem geplanten Gesetz vom Suchmaschinenkonzern Google künftig Geld verlangen können. Die Folgen seien weniger Informationen, höhere Kosten und massive Rechtsunsicherheit.

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Wien/Höll/AWA. Der weltweit größte Suchmaschinenkonzern Google ist empört. „Das ist ein schwarzer Tag für das Internet in Deutschland“, sagt Google-Sprecher Kay Oberbeck. Das geplante Gesetz treffe jeden Internetnutzer in der Bundesrepublik. „Das Suchen und Finden im deutschen Netz wird massiv gestört. Dieser Eingriff in das Internet ist weltweit ohne Beispiel.“ Die Folgen seien weniger Informationen, höhere Kosten und massive Rechtsunsicherheit.

Anlass für die Kritik ist ein überarbeiteter Gesetzesentwurf, den die Berliner Regierung nun nach monatelangen Diskussionen vorgelegt hat. Damit soll sichergestellt werden, dass Verlage in Deutschland künftig Geld bekommen, wenn Suchmaschinen ihre Inhalte nutzen.

Bevor das Gesetz in Kraft treten kann, muss es vom Bundestag beschlossen werden. Es ist davon auszugehen, dass Google alles tun wird, um die Pläne doch noch zu Fall zu bringen.

Bei dem Entwurf geht es vor allem um das Nachrichtenportal „Google News“. Dort pickt sich die Suchmaschine ungefragt die wichtigsten Nachrichten von Zeitungsverlagen heraus. Neben der Überschrift gibt es einen kurzen Textanreißer von drei bis vier Sätzen. Wer weitere Informationen haben will, wird auf das Angebot der Zeitungsverlage verwiesen. „Ein Problem entsteht, wenn das Informationsbedürfnis schon mit Google News befriedigt wird“, heißt es in einer Stellungnahme des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger.

Nicht wenige Internetnutzer überfliegen nur die Überschriften auf dem Google-Portal und klicken nicht mehr auf die Originalseiten der Zeitungen. Die Verleger verlangen, dass die Suchmaschinen einen Teil der Werbeerlöse an die Zeitungen abgeben.

Google gehört zu den profitabelsten Internetkonzernen und verdient Milliarden an Werbeeinnahmen, während so manche Zeitung ums Überleben kämpft.

Laut dem Gesetzesentwurf sollen Suchmaschinen wie Google für die Nutzung von Pressetexten bei den Verlagen eine Lizenz erwerben. Wie teuer solche Lizenzen sind, ist Verhandlungssache. Die Suchmaschinen sollen bereits bei kurzen Textausschnitten von Zeitungsmeldungen zur Kasse gebeten werden. Auch Journalisten und Urheber der Texte sollen „angemessen“ an den Einnahmen beteiligt werden, heißt es.

Das neue Leistungsschutzrecht gewähre den Verlagen „eine angemessene Teilhabe“ an den Gewinnen, die mit ihren Inhalten erwirtschaftet werden, sagte die deutsche Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP).

Lex Google auch in Österreich?

Nach Protesten in der Internet-Community stellte die Berliner Regierung aber klar, dass Blogger, Verbände, Anwaltskanzleien und private Nutzer von dieser Regelung ausgenommen sind. Im Gesetzesentwurf heißt es, die Regeln sollen für Anbieter gelten, „die Inhalte entsprechend einer Suchmaschine aufbereiten“.  Die Texte sollen ein Jahr lang nach Erscheinen geschützt werden. Nutzungen im „Rahmen der Zitierfreiheit“ bleiben aber gestattet. Der deutsche Vorstoß wird in Österreich aufmerksam verfolgt. Der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) findet Gefallen am deutschen Modell. Justizministerin Beatrix Karl gibt sich kooperativ.

Doch das Leistungsschutzrecht könnte für die Verlage zum Bumerang werden. Denn die betroffenen Suchmaschinen haben die Möglichkeit, die Inhalte von Zeitungen aus dem Suchindex zu werfen. Weigert sich Google zu zahlen, könnte das Portal Google News in Deutschland geschlossen werden. Das hätte negative Auswirkungen auf die Internetangebote der Verlage, die auf möglichst viele Klicks angewiesen sind.

In Deutschland laufen die Oppositionsparteien SPD und Grüne gegen den Gesetzesentwurf Sturm. Auch unter Bloggern gibt es heftige Kritik. Die Regierung habe sich vom mächtigen Springer-Verlag erpressen lassen, behaupten manche. Blogger Thomas Knüwer schreibt: Ein innovatives Unternehmen „soll künftig Strafen zahlen an eine innovationsunwillige und -unfähige Industrie – Zeitungsverlage.“

Auf einen Blick
Laut einem Gesetzesentwurf sollen in Deutschland künftig Internet-Suchmaschinen dafür zahlen, wenn sie auf ihren Portalen Texte von Zeitungen nutzen. Auch der Verband Österreichischer Zeitungen findet Gefallen am deutschen Modell. Google läuft gegen die Pläne Sturm. Damit werde das Suchen und Finden im deutschen Netz massiv gestört. Der Eingriff sei „weltweit ohne Beispiel“, so ein Google-Sprecher.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 31.08.2012)

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57 Kommentare
 
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Gast: phj
02.09.2012 19:43
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da hilft nur eines !

Adblock Plus

Gast: Kaspar Hauser
02.09.2012 15:49
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Das heißt übersetzt

Google soll für Inhalte zahlen, die von den Verlagen unentgeltlich zur Verfügung gestellt werden. (Auch wenn dieser Artikel mit Formulierungen wie "Dort pickt sich die Suchmaschine ungefragt die wichtigsten Nachrichten von Zeitungsverlagen heraus" ein bisserl empört über die Suchmaschinen zeigt.) Erstens müssen die Verlage das ja nicht tun, und zweitens wird der Nutzen, den die Verlage von News-Aggregatoren und Suchmaschinen haben, völlig ausgeblendet.

Ich kann nur hoffen, daß Google das tut, was in Belgien schon passiert ist: dort wurden die Inhalte komplett ausgeblendet und letztendlich sind die Verlage auf den Knien zu Google gekrochen und haben darum gefleht, wieder aufgenommen zu werden.

Gast: Johan Meltini
31.08.2012 16:21
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Lernprozess

also leider ist es doch häufig so, dass das lesen eines Artikels zum Header keine weiteren Infos hinzufügt. das ist die mindere Qualität mancher Blätter. weiterlesen zahlt sich nicht aus.
Andererseits ist Google eine Art Metadienst. der sucht mir, wer was schreibt. wer nicht gefunden werden will, soll sich 'abmelden'. im Grunde würden presseagenturmitteilungen ohnehin genügen. diese Aktion kommt mir ein bisschen rückwärtsgewand vor.

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Re: Lernprozess

Interessanterweise verbietet Google aber in ihren Nutzungsbedingungen Metadienste für Suchergebnisse. Wenn es um die parasitäre Nutzung ihrer eigenen Arbeitsergebnisse geht, dann kennen die nicht so viel "Toleranz". Das ist wohl auch rückwärtsgewandt.

Antworten Antworten Gast: Kaspar Hauser
02.09.2012 15:50
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Re: Re: Lernprozess

Parasitär - so ein Quatsch! Die Verlage werden schon sehen, was sie davon haben, wenn Google derartige Seiten bei den Suchergebnissen in Zukunft überhaupt nicht mehr anzeigt, so wie das in Belgien passiert ist.

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Re: Re: Re: Lernprozess

Interessant finde ich, dass Sie einerseits die Content-Industrie verteufeln, weil sie den Schaffenden zu wenig lässt, aber andererseits für jene eintreten, die den Schaffenden gleich überhaupt nichts geben wollen.

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Falsche Annahmen

Dass die Artikel nicht gelesen werden, liegt nicht daran, dass die Nutzer nach 2 Zeilen wissen, worum es geht. Es liegt an der Nutzungsweise bei Google News. Wer 10 Zeitungen angezeigt bekommt, sieht schnell, welche Themen gerade aktuell sind, und sucht sich den am interessantesten klingenden Artikel dazu. Der wird dann auch geklickt und auf der Seite der Zeitung gelesen.

Diese direkte Konkurrenz passt wohl einigen nicht. Wer konstant gute Artikel liefert, wird auch Leser auf die eigene Seite lenken können. Wer nur Agentur-Meldungen übernimmt, bietet eben keinen Grund mehr dazu.

Printmedien

Die "Qualitätszeitung" Salzburger Nachrichten schafft es nicht einmal online eine rudimentäre Kommentarmöglichkeit (die Funktion selbst ist vorhanden) zu managen! Insider wissen auch, dass auf massiver Intervention der österr. Printmedien diese Kommentarfunktionen des ORF "abzudrehen" - diese waren offensichtlich zu erfolgreich! Google wird von diesen Medien als Feinbild gesehen und auch so dargestellt, das Print Marktanteile verliert ist Fakt und ein Ergebnis der "modernen Zeit" - beitragen tun dies Printmedien in Österreich auch sicher einen nicht kleinen Teil selbst dazu - die Abhängigkeit von staatlichen Förderungen und von diversen "Freunden" in höchsten politischen Ämtern lassen potentielle Kundschaften am Kiosk oft "zurückzucken" !

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Re: Printmedien

Verstehen Sie denn nicht, dass Google keine Inhalte schafft? Die bedienen sich an der Arbeit anderer. Dafür sollen sie einfach zahlen. Ganz normal und überall so. Oder arbeiten Sie umsonst?

Sollen Journalisten weniger bezahlt bekommen als sie eigentlich leisten - weil es ja durch Google auch genutzt und vermarktet wird -, damit Google sich mühelos bereichern kann?

Beispielsweise eine Zeitung zahlt für ein Pressefoto für Print und ihre Website. Wenn das nun zusätzlich auf einer anderen Website auch gezeigt wird - bei Google eben - muss der Fotograf mehr Geld bekommen. Wer soll das bitte zahlen? Die Zeitung?

Re: Re: Printmedien

Die Gelben Seiten schaffen auch keine Inhalte, und doch müssen Sie nicht für das Auflisten der Einträge zahlen, sondern werden selbst bezahlt.
Ich verstehe die ganze Aufregung um Google nicht.

Inhalte ohne Struktur und Index

sind Datenmüll.

Google kann nichts dafür, daß die Printmedien auf einem sterbenden Geschäftsmodell sitzen und sich weigern aufzustehen.

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Re: Inhalte ohne Struktur und Index

Ohne dieses sterbende Geschäftsmodell hätte Google aber keine Google News und könnte auf diesen Seiten kein Geld verdienen.

Die Konsumenten wollen einfach nicht bezahlen dafür. Deswegen gibt es auch längst nicht mehr so aufwendige Reportagen wie noch bis vor zehn Jahren. Es ist einfach nicht zu finanzieren.

Wenn beispielsweise Goolge dafür zahlen würde, dann wäre schon etwas mehr Geld dafür da.

Es kann kein Medium für sich machen. Es müssten alle Medien gemeisam sagen, ab dem Tag X gibt es Content nur noch gegen Bezahlung. Wer nicht zahlen will, soll es halt bleiben lassen.

So werden sehr viele untergehen, weil sie das nicht überleben werden können. Wenn ein einzelner auf Bezahlung umschwenkt kommen dort halt nur sehr wenige hin und schwenken auf die anderen Medien über. Das geht also nur gemeinsam - und das wird nicht realisierbar sein - oder eben so lange bis vielen die Luft ausgegangen ist.

Re: Re: Inhalte ohne Struktur und Index

Ich kann Ihre Reflexe verstehen - Sie sind Journalist und verstehen die Welt nicht mehr .... Ich hingegen liefere gerne meine News über Google aus ohne dafür bezahlt zu werden, meine Einnahmen ergeben sich aus der puren Nennung bzw. Platzierung auf Google-News (z.B. Adsense)!

Ich muss Ihnen sagen dass ich eine gewisse Schadenfreude verspüre - neigen sich doch Jahrzehnte der tendenziösen und von den pol. Mächtigen über Presseförderungen und sonstigen Zuwendungen (Inserate sagt man dazu - siehe Faymann und Ostermeier etc.) am Gängelband gehaltenen Fast-Leibeigenen die es oft nicht mal selbst merken wie sie am Nasenring herumgeführt werden so "goldenen" Zeiten dem Ende zu!

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Re: Re: Re: Inhalte ohne Struktur und Index

Die tendeziöse Berichterstattung gibt es eben verstärkt, seitdem viele Medien davon abhängig geworden sind. Die Zeitung wird für jene gemacht, die dafür bezahlen. Wie bei jedem Produkt.

Wenn ein Medium so viele Inserenten hat, dass sie von keinem davon abhängig sind, können sie unabhängig sein. Also auch dann, falls die Zeitung billiger verkauft wird als die reinen Gestehungskosten sind.

Wenn es nur noch die Gemeinde Wien beispielsweise ist, wird die Zeitung, die in der U-Bahn verteilt wird, für die Gemeinde Wien gemacht.

Viele, die vorher professionell fotografiert hatten, machen heute was anderes. Manche Musikgruppen, die geglaubt hatten, sich über alternative Modelle wie Spenden und Fanartikel zu finanzieren haben sich bereits aufgelöst, weil die Leute nicht bezahlen wollen. Die machen halt jetzt keine Musik mehr. Es gibt ja für niemanden einen Drang, zu schreiben, zu fotografieren oder Musik zu machen. Wenn man davon nicht leben kann, macht man etwas anderes. Damit gibt es auch zunehmend weniger zum gratis lesen oder herunterladen. Vorerst wird die Qualität immer schlechter weil die Besten sich zurückziehen und irgendwann bleiben dann nur noch Amateure, die irgendwas als Hobby betreiben. Das ist nicht zwangsläufig schlecht, typischerweise wird der Hobbyist aber nicht so viel Zeit dafür aufwenden können.

Auch die allermeisten Blogger hängen sich ja nur an Themen an, die vorher von den großen Medien aufgegriffen wurden.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Kaspar Hauser
02.09.2012 15:53
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Musik

Komischerweise kommen jetzt aber immer mehr Musiker drauf, daß man über das Internet den Bekanntheitsgrad steigern kann und (mit passenden Geschäftsmodellen) auch den Vertrieb gestalten kann, ohne sich von den wahren Parasiten, nämlich der Contentindustrie, abhängig zu machen!

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Re: Musik

Es ist schon richtig, dass die Content-Industrie einen großen Teil der Einnahmen für sich bekommt. Auf der anderen Seite ist es halt aus der Warte des Musikers eine Rechnung, wieviel mehr er mit Hilfe der Content-Industrie verkaufen könnte. Wenn er 100mal mehr verkauft und nur 10% (beispielsweise) der Einnahmen bekommt, dann ist es immer noch ein gutes Geschäft und er braucht sich darum nicht kümmern. Nicht jeder geniale Musiker kann sich selbst gut vermarkten oder findet selbst die richtigen Leute dazu.

Es ist auch für Produkthersteller so, dass ein Produkt ab Fabrik maximal 1/4 dessen kosten darf, was der Konsument letztlich zahlt. Der Vertrieb ist einfach so teuer. Im Direktverkauf könnte er aber nicht annähernd so viel verkaufen und daher ist es so noch immer das weitaus bessere Geschäft.

Ich weiß nicht, welche Geschäftsmodelle Sie meinen. Das einzige Geschäftsmodell ist es wohl, die Musik zum Download anzubieten und dafür wird bezahlt.

Der Umweg über Spenden und Fanartikel ist eher wie betteln oder hausieren. Das kann schon auch funktionieren, aber ein seriöses Geschäft - also direkte Gegenleistung für die Leistung - ist das halt nicht.

falsch

Google 'pickt' sich die News nicht ungefragt heraus - im Gegenteil - man muss die Site erst anmelden und eine sitemap-news.XML einreichen. Die Aufnahmekriterien sind relativ streng. Abgesehen davon kann man Google auch aus sperren.

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Re: falsch

Das gilt vielleicht für Bloggerseiten. Man kann nicht jeden aussperren, der evtl. Inhalte für seine Website übernehmen will. Es ist nicht nötig das zu tun. Der, der sie verwenden will muss fragen.

Antworten Antworten Gast: mrfies
31.08.2012 12:30
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Robots.txt

http://de.wikipedia.org/wiki/Robots_Exclusion_Standard
Die Lektüre dürfte spannend für Sie sein...

Selbstverständlich ist es möglich, den Zugriff durch Suchmaschinen zu blockieren, nichts anderes ist auch Google News. Google stellt den Verlegern hierfür umfangreiche Anleitungen zur Verfügung.

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Re: Robots.txt

Noch dazu: Google hält sich aber nicht daran. Ich habe eine Website über die robots.txt fürs Durchsuchen gesperrt und die wird problemlos gefunden. Es ist in dem Fall freilich egal, weil ich das nur gemacht hatte, weil die nicht ganz fertig ist. Aber sie halten sich jedenfalls nicht unbedingt daran.

Re: Robots.txt

das Einreichen einer News Sitemap funktioniert wie folgt:

http://support.google.com/news/publisher/bin/answer.py?hl=de&answer=74289

Also von selbst schein man ganz und gar nicht in Google's News Sektion auf.
Steht hier klar und deutlich:

"Allerdings werden nur mit einer genehmigten Website verknüpfte Sitemaps fehlerfrei von Google News gecrawlt."

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Re: Robots.txt

Ich kenne das eh. Aber es ist eben nicht zumutbar, dass man jeden kennt, der evtl. Content für sich nutzen will. Google muss sich selbst darum kümmern und nachfragen zu welchen Bedingungen sie Content nutzen dürfen was über die reinen Suchergebnisse hinausgeht.

Das braucht man nicht extra absperren. Sie dürfen auch nicht von irgendeiner Website ein Foto nehmen und das auf Ihre Website stellen und der Website-Betreiber hat Sie vermutlich nicht in der robots.txt berücksichtigt (sofern Sie halt mit einem Crawler "vorbeikommen").

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: mrfies
31.08.2012 13:03
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Re: Re: Robots.txt

Mein Kommentar hat sich halt primär auf das Thema des Artikels, also Google News, bezogen. Urheberrechtsverletzungen durch Menschen sind wieder ein anderes Thema und durch die robots.txt selbstverständlich nicht zu verhindern.

Ich kann nicht zuerst meine News Sitemap einreichen und dann laut schreien, dass die Inhalte dann bei Google aufscheinen. Eine solche Vorgehensweise ist doch nur lächerlich!

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Re: Re: Re: Robots.txt

Es gibt eben einen Unterschied, ob Suchergebnisse angezeigt werden, ober bereits die Inhalte.

In dem Artikel geht es eben darum, dass Verwertungsrechte verletzt werden.

Die Medien dürfen ja auch nicht alle Berichte und Fotos beliebig verwenden. Wenn Google Inhalte verwendet, dann ist das eine Verwendung außerhalb des Mediums und muss dem Autor ggf. separat honoriert werden. Wer soll das dann bezahlen? Das Medium muss also dagegen vorgehen.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Kaspar Hauser
02.09.2012 15:55
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Re: Re: Re: Re: Robots.txt

"Es gibt eben einen Unterschied, ob Suchergebnisse angezeigt werden, ober bereits die Inhalte."

Wie wollen Sie denn das trennen? Der Inhalt ist das Suchergebnis! Oder wollen Sie, daß Ihnen Google nur mehr einen nichtssagenden Text ausgibt, an dem Sie nicht erkennen, worum es im Artikel überhaupt geht?

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Re: Re: Re: Re: Re: Robots.txt

Wenn man das nicht machen kann, dann muss man halt dafür bezahlen. Beispielsweise Fotos sind nicht nötig.

Man wird einem Fotograf schwer erklären können, dass Google zwar das Foto verwendet, er aber einfach nichts dafür bekommt, weil Google damit Geld verdienen muss.

Es gibt einfach kein Google-News ohne die Arbeitsergebnisse jener Leute, die das eben erarbeitet haben. Ein Foto kann man eben nicht teilen. Ein kleines Foto ist auch noch immer ein Foto, für das zu bezahlen ist. Es ist mehr zu bezahlen, wenn es auch dort aufscheint.

Ich verstehe schon, dass Sie gerne jeden Tag in der Früh aufstehen um kostenlos für einen Großkonzern zu arbeiten, und diesen nicht damit belästigen wollen, Geld für Ihre Arbeit zu bekommen. Aber das kann man halt nicht generell voraussetzen.

 
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