Eine Hackergruppe hat angeblich zwölf Millionen Datensätze von iPhone- und iPad-Nutzern von einem Laptop der US-Bundespolizei FBI gestohlen. Dabei handle es sich um Identifikationscodes der Apple-Geräte in Verbindung mit Nutzernamen, Adressen und Mobilfunknummern, erklärte die dem Hacker-Kollektiv Anonymous nahestehende Gruppe AntiSec am Dienstag. Zum Beweis stellte sie eine Million Datensätze ins Internet.
Laut ersten Aussagen von betroffenen Verbrauchern, Verbraucherschützern und Technikexperten sind die Daten echt. Eine FBI-Sprecherin wollte die Angaben nicht kommentieren. Im Netz ist eine Debatte darüber ausgebrochen, warum das FBI die Daten gesammelt haben könnte. Manche Blogger vermuten, die Daten reichten aus, um die Identität der Verbraucher zu stehlen. Ob sie tatsächlich von der US-Behörde stammen und ob sie wirklich echt sind, ist aber noch unklar.
(APA/AFP)
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